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Beeinflussung durch Werbung beim EinkaufenIn unserem Alltag werden wir ständig und nahezu überall mit Werbung konfrontiert.



Sei es in den Medien, sei es auf der Straße durch Plakate oder Werbestände oder sei es Zuhause durch Postwurfsendungen im Briefkasten. Das Ganze geht so weit, dass man dazu neigt, sich nur noch als Konsument zu fühlen und nicht mehr als Mensch. Nur noch die Kaufkraft und Konsumfreudigkeit eines jeden wird angesprochen und jeder Anbieter versucht diese nach seinen Vorstellungen zu manipulieren. Oft werden Gutscheine oder Produktproben verteilt. Man müsste schon mit geschlossenen Augen durchs Leben laufen, um diese Flut an Werbung und Reizüberflutung zu ignorieren.

Wie soll man in diesem Dschungel an Sonderangeboten und Werbeaktionen noch eigene Entscheidungen treffen, die nicht durch Werbung beeinflusst wurde, sondern die man trifft, weil man davon überzeugt ist, dass dies das Beste für einen selbst ist? Schließlich kennt man sich selbst und seine Bedürfnisse wohl am besten und man ist nun wirklich selbstständig genug, um eigene Entscheidungen für sich selbst – ohne die guten Ratschläge von Marketing- und Werbeexperten – zu treffen.

Zunächst sollte man sich die verschieden Kaufsituationen und Kaufentscheidungen für sich selbst verdeutlichen.

Grob Zusammengefasst gibt es drei verschiedene Arten von Kaufentscheidungen. Einmal die Extensive Kaufentscheidung, bei der es sich meistens um eine teure Kaufsache handelt, über die der Konsument lange Informationen einholt, Alternativen vergleicht und versucht das Risiko eines Fehlkaufs zu minimieren (Beispiel: Kauf seinen Autos). Dann gibt es die Habituelle Kaufentscheidung, bei der der Konsument nur wenig Alternativen vergleicht und das Kaufrisiko dadurch minimiert, das er z.B. immer im gleichen Geschäft einkauft oder immer dieselbe Marke. Und es gibt die Impulsive Kaufentscheidung, bei der der Käufer nur auf Anreize im Geschäft oder im Schaufenster reagiert, meistens hatte man eigentlich gar nicht vor ein solches Produkt zu kaufen und man tut es, wie der Name schon sagt, ganz impulsiv.

Wenn man es für sich selbst schafft für jeden Kauf diese drei Muster anzulegen, kann man ungefähr den Grad des Einflusses erkennen, den die Werbung auf seine Entscheidung hat und somit den Einfluss bewusst steuern.

Bild © Petr Vaclavek – Fotolia.com




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1 Kommentar

  1. Steffen Mertens sagt:

    also ich nutze gutscheine.de um der schnäppchenflut herr zu werden. die haben neben den onlinegutscheinen auch regionale angebote von händlern und unternehmen in meiner stadt. und vor allem funzen die gutscheine immer…

    Steffen

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