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Wertorientierter Ansatz von UnternehmenFür die erfolgreiche Unternehmensführung gibt es heutzutage verschiedene Ansätze, die im Brennpunkt der Öffentlichkeit stehen. Bei vielen Menschen setzt sich die Erkenntnis durch, dass die natürlichen Lebensgrundlagen durch das Festhalten an den alten Rationalisierungsmustern und Werten für Unternehmen gefährdet werden.



Allein der Konflikt zwischen Ökonomie und Ökologie muss im Hinblick auf die noch vorhandenen Ressourcen und überwindbaren Umweltproblemen gelöst werden. Der Umweltschutz muss bei den einzelnen Fachbereichen des Unternehmens wie Materialbeschaffung, Produktentwicklung, sowie Produktion und Marketing mehr denn je einbezogen werden. So kann durch Recyclingpapier und Einführung von Mehrwegflaschen beispielsweise bei der Materialbeschaffung im Alltag eines Unternehmens auf Werte Einfluss genommen werden.

Durch die Entwicklung und Produktion von schadstoffarmen Fahrzeugen z. B. ist ein Umdenken bezüglich Werteschaffung im umwelttechnischen Hinblick in der Zwischenzeit viel geschehen.

Ein Leitbegriff für moderne Unternehmensführung ist der „wertorientierte Ansatz“ als Herausforderung in unserer Gesellschaft und in den Betrieben maßgeblich geworden. Unter dem Aspekt der wertorientierten Unternehmensführung soll der Unternehmenswert immer dann zunehmen, wenn ein nachhaltiger positiver Wertbeitrag erzielt wird, der die Kapitalkosten übersteigt. Für die Unternehmensleitung ergibt sich daraus die Konsequenz, dass nicht gewinnbringende Unternehmensteile veräußert werden und dafür gleichzeitig gewinnbringende Unternehmen gekauft werden sollten.

So sind verschiedene Instrumente einer wertorientierten Unternehmensführung bekannt wie z. B. der Stakeholder-Ansatz, der die Interessen von Anspruchsgruppen berücksichtigt. Hier sollen außer den Kapitalgebern auch Kunden, Lieferanten und andere Interessengruppen zur Steigerung der Werte im Unternehmen beitragen. Wenn dies einem Unternehmen nicht gelingt, werden die Kapitalgeber in andere, interessantere Unternehmen investieren oder die Kunden ein Konkurrenzprodukt kaufen. Nicht zuletzt werden die Mitarbeiter zu anderen Arbeitgebern abwandern.

Ein weiterer Ansatz im Hinblick auf die Werte eines Unternehmens soll hier noch genannt werden und zwar der „Shareholder-Value-Ansatz“, der die Interessen der Kapitalgeber in den Vordergrund stellt. Es wird angenommen, dass die Kapitalgeber an hohen Verkaufserlösen und somit eine möglichst hohe Verzinsung ihres eingebrachten Kapitals interessiert sind.

Deutsche Unternehmen haben im Grunde visionäre Zielsetzungen und eine Mission erarbeitet, die eine gesunde Unternehmensstrategie und gleichzeitige Werterhaltung für unsere Gesellschaft bedeutet.

Bild © DWP – Fotolia.com




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