Die wissenschaftlich erwiesenen Vorteile der Meditation

Meditation ist eine uralte Praxis, die viele Formen angenommen hat und von fast allen Kulturen über Tausende von Jahren angenommen wurde. Es gibt Dutzende von Arten der meditativen Praxis. Viele finden ihre Wurzeln in der Religionsausübung, während andere Formen eher säkular und weniger von spirituellem Ausdruck umhüllt sind.

Die wissenschaftlich erwiesenen Vorteile der MeditationEs ist wichtig zu beachten, dass die Meditation in jedweder Form, einschließlich wissenschaftlich fundierten Ansätzen, gesundheitliche Vorteile für alle Anwendenden bietet. Der wirkliche Vorteil von wissenschaftlich fundierten Meditationspraktiken ist die Tatsache, dass sie evidenzbasiert und wiederholbar sind. Nach jahrzehntelanger Forschung sind empfindliche Hirnstrom-Messgeräte und modernste audiovisuelle Technologien entwickelt worden, die konstant differenzierte Ergebnisse bei einem möglichst breiten Spektrum der allgemeinen Bevölkerung ermöglichen.

Die physiologischen Veränderungen, die bei den Teilnehmern an meditativen Forschungsversuchen gefunden wurden, sind gut dokumentiert; für die Messergebnissen wurden standardmedizinische Instrumente verwendet, um Blutdruck, Herzfrequenz und Stress/Erregung zu festzustellen. Andere Ergebnisse wurden durch das Aufzeichnen der Hirnwellenaktivität gemessen, zunächst um die Ausgangswerte festzustellen, dann wieder in bestimmten Abständen während des Versuchs, um die Auswirkungen der Meditation über bestimmte Zeiträume zu beobachten. Die restlichen psychologischen Ergebnisse werden durch die direkte Beobachtung von Fachleuten durch bestimmte Kontrollmethoden gemessen. Hier sind nur einige der Ergebnisse, die mehr als 70 Jahre Forschung ergeben haben:

Körperliche Vorteile

  • Meditation erhöht den Blutfluss, die Öffnung der Blutgefäße, während sie gleichzeitig die Herzfrequenz verlangsamt.
  • Meditation löst eine tiefere Ebene der körperlichen Entspannung aus, was zu vielen anderen Vorteilen für das Gehirn und den Körper führt.
  • Meditation ist gut für Menschen mit hohem Blutdruck, da sie Bluthochdruck beobachtet senken kann, wenn sie richtig ausgeführt wird.
  • Meditation senkt das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen, wenn sie regelmäßig praktiziert wird.
  • Meditation erhöht den Serotonin-Spiegel und verstärkt die Gefühle des Wohlbefindens.
  • Meditation verringert die Zeit, die man zum Einzuschlafen benötigt, und sie kann die Qualität des Schlafes verbessern.

Psychologische Vorteile

  • Meditation verbessert die mentale Konzentration und die Klarheit der Gedanken.
  • Meditation erhöht Konzentration und Kreativität.
  • Meditation erleichtert das Loslassen von schädlichen Überzeugungen und Emotionen.
  • Meditation verbessert die Beherrschung von Sorgen und Ängsten.
  • Meditation sorgt für Gefühle von Zufriedenheit, Frieden und Glück.
  • Meditation schafft Raum für ein tieferes Verständnis für sich selbst und andere.
  • Meditation verringert Gefühle von Depression und Hoffnungslosigkeit.
  • Meditation erweitert das Bewusstsein im richtigen Moment.
  • Meditation bringt ein Gefühl von Macht und Dankbarkeit.

Vorteile der Leistungsfähigkeit

  • Meditation ist dafür bekannt, die Leistung bei sportlichen Aktivitäten zu verbessern und wird von vielen professionellen Athleten genutzt.
  • Meditation verbessert die Lernfähigkeit und das Gedächtnis in jedem Alter, bei Jung und Alt.
  • Meditation wird zur Steigerung der Produktivität ohne zusätzlichen Stress verwendet.
  • Meditation verbessert die Intelligenz und sorgt sogar für steigende IQ-Werte in weniger als 30 Tagen.

Sollten Sie meditieren?

Ist wissenschaftlich fundierte Meditation das Richtige für Sie? Möchten Sie innerhalb der nächsten 30 Tage die selben Resultate erleben wie jene, die oben beschrieben wurden? Dann ist die Meditation einen Versuch wert! Meditation ist nicht nur einfach und risikolos, Sie benötigen nichts weiter als täglich etwa 20 bis 40 Minuten Ihrer Freizeit.

Im Gegensatz zu teuren Drogen oder Medikamenten und anderen Formen der Therapie sind die Vorteile der Meditation nachhaltig und ohne schädliche oder unangenehme Nebenwirkungen. Sie haben absolut nichts zu verlieren und alles zu gewinnen, indem Sie noch heute Meditation zu praktizieren beginnen. Die Wissenschaft bestätigt, was Millionen von Menschen bereits wissen: Meditation ist für alle da, und sie funktioniert!

Bild © paul prescott – Fotolia.com

3 Gedanken zu “Die wissenschaftlich erwiesenen Vorteile der Meditation

  1. Mich würde interessieren aus welchen Quellen, bzw. Studien Sie diese Informationen beziehen. Vor allem die Behauptung, dass Meditation den IQ steigert macht mich etwas stutzig, da ja die wissenschaftliche Meinung herrscht, dass der IQ quasi in Stein gemeiselt ist und man ab einem gewissen Alter nichts mehr zur Steigerung der (kognitiven) Intelligenz tuen kann.

    1. alleine schon die tatsache das Wissenschafft von „neuem wissen schaffen“ kommt Wiederspricht doch dem das unsere sogenannte Wissenschaft eben nichts neues schafft sondern auf Dogmen(in stein gemeisselte) basierte wiederholung ist. Wie eine CD die sich ständig wiederholt und kein neues Kapitel abspielen kann.. unsere heutige „wissenschaft“ ist zum grossen teil Dogmatische Selbstherrliche Erkenntnisswiederholung !! Wie du so schön sagtest grade der Wissenschaft fehlt die kognitive Erkenntnissfähigkeit, wirklich und tatsächlich neues Wissen zu finden!! Und da sollte mann seinen Geist öffnen können für neues… jeder Wissenschaftler müsste verpflichtet werden zu Meditieren damit die mal ihre geistigen Schranken überspringen können, für neue Erkenntnisse und somit auch in ein Neues Zeitalter der Menscheit führen können.

  2. Ja. Meditation sollte nüchtern und wissenschaftlich betrachtet werden. Auch der jüngste SPIEGEL-Titel unterstützt diese begrüßenswerte Entwicklung. Dass „die Meditation in jedweder Form, einschließlich wissenschaftlich fundierten Ansätzen, gesundheitliche Vorteile für alle Anwendenden“ biete, wie hier behauptet wird, entbehrt jedoch jeder Grundlage. Zahllose Meditations-Techniken wurden bislang überhaupt noch gar nicht wissenschaftlich untersucht, und bei denjenigen, die untersucht wurden, zeigten sich gravierende Unterschiede in den Wirkungen – von völligem Ausbleiben irgendwelcher relevanten Effekte bis hin zu drastischer Verringerung z.B. der Herz-Kreislauf-Risiken.

    Merke: Das Gros der veröffentlichten wissenschaftlichen Untersuchungen, die sich mit Meditation befassen, behandelt bislang nur Transzendentale Meditation nach Maharishis Mahesh Yogi. Über 600! Mehrere hundert in »peer-review«-Qualität (von unabhängigen Fachleuten begutachtet).

    Inzwischen ist es aber Mode geworden, diese Studien flugs über das Thema »Meditation« insgesamt zu hängen: Hauptsache, etwas nennt sich irgendwie »Meditation«

    Der Psychiater James Krag, Präsident der Psychiatrischen Gesellschaft, Virginia, USA, bringt das, was ich hier ausdrücken möchte, schön auf den Punkt:

    »Wenn die Forschung zeigt, dass bei der Behandlung einer Störung ein bestimmtes Medikament hilft, dann wäre es unverantwortlich und bar jeder Logik, daraus nun abzuleiten, alle anderen Medikamente wären bei dieser Behandlung ebenso hilfreich. Aus diesem Grund darf man auch nicht die Forschung an Transzendentaler Meditation verallgemeinern und auf alles beziehen, was unter dem Namen ›Meditation‹ unterwegs ist.«

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