Informiert bleiben · Twitter · Facebook · Google+

Sie sind hier: Start » Wirtschaft »

Hinsichtlich der Krankenhäuser brachte eine Studie jetzt erschreckende Ergebnisse für das Jahr 2012. Darin wurde festgestellt, dass rote Zahlen für jedes zweite Krankenhaus verzeichnet werden können. Finanziell auf einem guten Weg befinden sich dabei nach eigener Einschätzung nur 13 Prozent der Kliniken.



KrankenkassenEs ist kein gutes Bild, dass sich für die deutschen Krankenhäuser abzeichnet. Mehr und mehr Krankenhäuser schreiben inzwischen rote Zahlen. Für das vergangene Jahr wurde eine Studie durchgeführt. Sie zeigt, dass die am Ende eines Bilanzjahres stehenden Verluste nunmehr mindestens jedes zweite deutsche Krankenhaus betreffen. Bezug genommen wird dabei auf das „Krankenhaus-Barometer“, welches vom Deutschen Krankenhausinstitut herausgegeben wird. Lag der Anteil der Krankenhäuser in roten Zahlen im Jahr 2011 noch bei 31 Prozent, so wurden im Jahr 2012 für 51 Prozent der Kliniken Verluste verzeichnet. Eine Rückläufigkeit des Geschäftsergebnisses konnte demnach auch in 60 Prozent der Krankenhäuser festgestellt werden. Es sind gerade einmal 13 Prozent der Krankenhäuser, die demnach für sich noch gute Zeiten erwarten. Veröffentlicht werden sollten diese Ergebnisse in Düsseldorf, wo der 36. Deutsche Krankenhaustag stattfand.

Zu dieser Studie nahm auch der Präsident von der deutschen Krankenhausgesellschaft Stellung, bei dem es sich um Alfred Dänzer handelt. Dieser bezeichnete in einem Gespräch die Lage als dramatisch. Das Problem sei das zurzeit geltende System hinsichtlich der Krankenhausfinanzierung, welches für die roten Zahlen bei immer mehr Krankenhäusern verantwortlich sei. Dies führt dazu, dass sich viele Krankenhäuser am Rande einer Insolvenz bewegen würden. Für immerhin 13 Prozent der Kliniken könne inzwischen eine erhöhte Insolvenzgefahr festgehalten werden. Er wies besonders auf die Zeit nach dem Ende der Koalitionsverhandlungen hin. Dann müßten beide Parteien noch einmal ran und Detailfragen klären. Es muss einfach so sein, dass die stationäre Versorgung der Patienten für die Zukunft fest verankert sein muss. Dafür muss ein entsprechender finanzieller Rahmen vorliegen.

Bild © Birgit Reitz-Hofmann – Fotolia.com




Ähnliche Artikel:


Kommentieren


Weitere Artikel:
Verwüstung der Philippinen
Maßnahmen gegen Verletzungen beim Fussball

© 2009-2017 HC