Wohnungssituation in Großstädten bleibt heikel

Angesichts steigender Mieten in den deutschen Metropolregionen finden immer weniger Menschen eine passende Wohnung oder sehen sich gezwungen, ihre Wohnverhältnisse aus finanziellen Gründen einzuschränken und in Stadtteile mit zumindest moderaten Mietpreisen abzuwandern. Bezahlbare Wohnungen werden knapp und sehen sich gleichzeitig einer stetig wachsenden Nachfrage ausgesetzt.

Wohnungssituation in Großstädten bleibt heikelLänder kommen dem Wohnungsbau nur unzureichend nach

Laut einer Studie werden bereits im Jahr 2017 bundesweit 400.000 Wohnungen fehlen. Obwohl jährlich rund eine halbe Milliarde Euro für den Bau neuer Immobilien vom Staat vergeben werden, nutzen sie die Bundesländer, in deren Hand diese Aufgabe liegt, nur unzureichend für die Schaffung neuer Wohnräume. Bauminister Peter Ramsauer machte kürzlich auf diesen Missstand aufmerksam und forderte den Bau von Sozialwohnungen, die auch für einkommensschwächere Haushalte erschwinglich wären. Trotz Wohngeld und anderen Kompensationsleistungen sei der gegenwärtige Zustand besonders in den Großstädten Berlin, Hamburg und München prekär, da hier die Zahl derjenigen immer weiter steigt, die sich kein Dach über dem Kopf mehr leisten können.

Trotz großer Nachfrage bleibt das Angebot überschaubar

Wen es in eine Großstadt verschlägt und wer sich auf Wohnungssuche befindet, der sieht sich heutzutage vor einer großen Herausforderung, da das Angebot überschaubar und die Zahl der Mitbewerber sehr groß ist. Gute Chancen haben diejenigen, die über viele Kontakte und dementsprechend gute Beziehungen verfügen, denn auf diese Weise lässt sich oft über drei Ecken ein bezahlbarer Wohnraum finden. Wer in der neuen Stadt aber niemanden kennt, der muss sich anderweitig bei der Immobiliensuche behelfen und etwa auf Anschläge an Schwarzen Brettern oder Zeitungsinseraten zurückgreifen. Auch Wohngemeinschaften werden immer verbreiteter und betreffen längst nicht mehr nur Studenten, sondern auch Berufstätige jenseits des 30. Lebensjahres. Auf diese Weise teilt man sich neben dem Wohnraum eben auch den Preis für die Miete, der so um einiges leichter zu stemmen ist.

Onlineportale zur Immobiliensuche nutzen

Bezahlbare und komfortable Wohnungen werden auch auf Immobilienportalen über das Internet angeboten. Wer auch immer auf der Suche nach einer Immobilie ist, sollte hier zumindest mal einen Blick riskieren. So kann man zum Beispiel über Immowelt.de aktuelle verfügbare Wohnungen mieten und ein breites und ständig wechselndes Angebot durchstöbern. Sind bereits genaue Vorstellungen der neuen vier Wände vorhanden, dann kann man auch direkt danach suchen, indem Angaben zum Preis, der Zimmer- und Quadratmeterzahl gemacht werden. Findet man ein interessantes Objekt, dann lässt sich eine Vielzahl von Informationen zur Ausstattung, Lage und den einzelnen Räumlichkeiten abrufen. Dank einiger Fotos kann man sich direkt ein Bild von der Wohnung machen und ist schon vor einer eventuellen Besichtigung in der Lage abzuschätzen, ob einem die Wohnung zusagt oder nicht. Die Wohnungssuche über Immobilienportale im Internet stellt eine Alternative zu herkömmlichen Methoden dar und mitunter bietet sich hier die Möglichkeit, selbst in Großstädten noch den ein oder anderen attraktiven Geheimtipp ausfindig zu machen.

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