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Immer mehr Menschen wissen, dass ein guter Schlaf sehr wichtig ist. Um diesen zu erhalten, ist die Wahl des Bettes ausschlaggebend. Heute entscheiden sich bereits sehr viele Menschen für ein Wasserbett, da für sie die Vorteile die Risiken überwiegen.



bettGerade all diejenigen, die Rückenprobleme haben, entscheiden sich für ein Wasserbett. Auch wenn Wasserbetten für die Gesundheit viele Vorteile bieten, gibt es sicherlich auch Risiken, schließlich befindet sich in dem Wasserbett sehr viel Wasser, und wenn es zu Beschädigungen an diesem Bett kommt, dann können die Folgen des Wasseraustritts schon recht teuer werden.

Hier stellt sich dann die Frage, ob man eine spezielle Wasserbett Versicherung benötigt, und ob es solch eine Versicherung überhaupt gibt. Auf dem deutschen Markt werden zur Zeit noch keine speziellen Wasserbett Versicherungen angeboten. Für Schäden, die durch das Wasserbett beziehungsweise der Beschädigung des Bettes entstehen, kann in einem solchen Fall die Hausratversicherung zuständig sein. In ganz neuen Hausratversicherungen ist dieser Schutz oft schon inklusive, hat man eine ältere Police kann man davon ausgehen, dass dieser Schutz nicht enthalten ist.

Kauft man sich ein Wasserbett, sollte man auf jeden Fall, egal ob alte oder neue Police, prüfen, ob der Schutz für das Wasserbett auch enthalten ist. In den Bedingungen sind entsprechende Informationen zu finden. Die Klausel wird unter „Wasseraustritt aus Aquarien und Wasserbetten“ zu finden sein. Gibt es diese Klausel nicht, dann empfiehlt es sich ganz dringend, die Versicherung zu kontaktieren. Für gewöhnlich ist es ganz schnell möglich, den
entsprechenden Passus in den Vertrag mit aufzunehmen. Allerdings wird dann auch meistens noch ein Zuschlag zur bisherigen Versicherungsprämie fällig. Wird ein solcher Zuschlag verlangt, dann empfiehlt es sich, auch über einen Neuabschluss nachzudenken. Dies kommt auf die Höhe des Zuschlags an.

Wenn austretendes Wasser mehr als nur den eigenen Hausrat beschädigt, also auch das Gebäude selbst Schaden nimmt, fällt dies in den Bereich der Gebäudeversicherung. Aber auch hier sollte abgeklärt werden, ob Schäden durch Wasserbetten mit versichert sind. Wer also zur Miete wohnt sollte den Vermieter über die Anschaffung des Wasserbetts informieren. Für den Fall, dass durch das Wasserbett ein Schaden am Eigentum anderer entsteht, sollte auch die private Haftpflichtversicherung den entsprechenden Passus enthalten.

Denkt man über die Anschaffung eines solchen Wasserbetts nach, dann sollte man sich auf jeden Fall versicherungstechnisch absichern für den Fall der Fälle. Allerdings zeigt die Statistik, dass das Risiko für einen Schadensfall, verursacht durch eine Waschmaschine, 100 Mal höher ist als das Risiko, dass das Wasserbett einen Schaden verursacht.

Bild © 2mmedia – Fotolia.com




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1 Kommentar

  1. Viktor sagt:

    Ein Wasserbett hat eine Sicherheitswanne um die Wasserbett-Matratze. Sollte also die Wassermatratze einen Lecke bekommen, sammelt sich das Wasser in der Sicherheitswanne und läuft nicht auf den Boden!

    Ein Aquarium oder eine Waschmaschine sind also wesentlich gefährlicher als ein Wasserbett! Mir ist kein einziger Fall bekannt in dem ein Wasserbett einen Wasserschaden verursacht hat.

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