Rohstofffonds als Kapitalanlage

Ob Gas, Öl oder verschiedene Metalle – viele Rohstoffpreise sind konsequent am Steigen. Für Anleger ist dies also eine interessante Möglichkeit um Kapital zu investieren und lohnenswerte Geschäfte zu machen.

Rohstofffonds als KapitalanlageEntwicklung der Rohstoffpreise

Bei Rohstofffonds wird auf die künftigen Entwicklungen der Preise von Rohstoffen gewettet, es werden also die Erwartungen der Marktteilnehmer gehandelt. Dabei wird eine Vielzahl von Rohstoffen berücksichtigt, der Fokus liegt allerdings auf der Energiegewinnung, also zum Beispiel beim Rohöl oder Erdgas. Aber auch Edelmetalle und Industriemetalle wie etwa Gold und Kupfer oder Nahrungsmittel (unter anderem Weizen, Kaffee oder Zucker) werden in die Spekulationen einbezogen. Viele Rohstoffe sind begrenzt, gleichzeitig steigert sich die Nachfrage aber durch das stetige Wirtschaftswachstum vor allem der Schwellenländer: Die Renditechancen sind also nicht gerade gering. Dadurch sind Rohstofffonds als Alternative zu den gängigen Anlagemöglichkeiten, Aktien oder Rentenfonds momentan recht beliebt. Die Rohstoffe haben nämlich zum Teil andere Einflussfaktoren als Aktien wie zum Beispiel neue Entdeckungen von Rohstoffvorkommen oder schlechtes Wetter. Dadurch werden die Risiken gestreut und die Portfolios insgesamt sicherer. Natürlich unterliegen auch die Rohstoffpreise zahlreichen, teils heftigen Schwankungen. Der Rohstofffond sollte also nicht zu einseitig aufgebaut sein und unterschiedliche Rohstoffe beinhalten.

Gute Beratung als Grundlage für den Erfolg

Für Neueinsteiger auf dem Gebiet der Rohstoffe ist eine umfassende Beratung von Experten dringend empfohlen, denn wie bei fast allen viel versprechenden Anlagen sind Risiken nicht ausgeschlossen. Mittlerweile erhält man seriöse Finanzberater nicht nur bei der Bank, sondern auch im Internet. So analysiert etwa das Onlineportal dima24.de seit rund 10 Jahren die Märkte und berät Kunden bei der Geldanlage. Hier gibt es auch einen guten Überblick über die aktuellen Entwicklungen bei den verschiedenen Rohstofffonds. Ansonsten kann man natürlich auch eine professionelle Beratung für die anderen gängigen Anlagemöglichkeiten, etwa Immobilienfonds, Infrastrukturfonds oder die Umweltfonds in Anspruch nehmen, bei denen in regenerative Energien investiert wird.

Kritik an Rohstofffonds

Rohstofffonds stehen jedoch auch häufig in der Kritik, vor allem wenn mit Nahrungsmitteln und Agrarprodukten spekuliert wird, da eine Spekulation auf Lebensmittel zu einer künstlichen Verteuerung der Produkte führt. Die Preise für Grundnahrungsmittel wie Mais oder Weizen sind dadurch in den letzten Jahren kontinuierlich angestiegen – für die Menschen in der dritten Welt ist dies eine katastrophale Entwicklung. Wer sein Geld im Geschäft mit der Nahrungsmittelspekulation vermehrt, kann also indirekt am Hungertod zahlreicher Menschen, die sich die teuren Lebensmittel einfach nicht mehr leisten können, beteiligt sein. Für Anleger mit Moral und Sozialgewissen ist hier also Vorsicht geboten! Viele Banken verzichten daher mittlerweile auf das Geschäft mit solchen Nahrungsmittelfonds.

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