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Bekannt wurde jetzt, dass ein Ausschluss von Siemens bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen in Brasilien durchgeführt wird. Als Grund dafür wird Korruption angegeben. Seitens des Konzerns ist jetzt eine Klage geplant. Begründet wird diese damit, dass nur noch wenige Monate zum Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft vergehen. Zudem stehen ja auch die Olympischen Spiele in Brasilien auf dem Plan. Es ist daher schon von einem an Schaden für Siemens auszugehen.



Seit einigen Tagen hat Siemens auf brasilianischem Boden so einiges an Problemen. Es wurde in Bezug auf die Vergabe von öffentlichen Aufträgen ein Ausschluss gegenüber dem Konzern in Brasilien verhängt. Mittlerweile geht man von Siemens gegenüber den zuständigen brasilianischen Stellen. Gegen die ergangene gerichtliche Entscheidung habe der Konzern inzwischen Rechtsmittel eingelegt. Festgelegt wurde seitens des Gerichtes, dass Siemens keine Aufträge mehr erhalten darf, die vom Staat vergeben werden. Dies verkündete jetzt am Sonntag ein Sprecher des Unternehmens. Damit wurde zugleich auch ein Bericht bestätigt, der in der Zeitung „Estado de S. Paulo“ veröffentlicht worden war.

Ende Januar fiel seitens eines brasilianischen Gerichtes die folgenschwere Entscheidung. Dieses hatte darüber zu entscheiden, ob der beschlossene Ausschluss von Siemens zu recht sei. Getroffen wurde die vorherige Entscheidung August vergangenen Jahres. Dieser Beschluss bedeutet zum einen, dass das Unternehmen keine Aufträge der öffentlichen Hand mehr erhalten darf. Zudem darf von Seiten von Siemens noch nicht einmal mehr eine Teilnahme an den Ausschreibungen erfolgen. Nun wurde dieser Beschluss durch ein brasilianisches Gericht bestätigt.

Die Gründe für diesen Ausschluss liegen lange zurück und beziehen sich auf Korruptionsvorwürfe aus den Jahren 1999 bis 2005. Der inzwischen bestätigte Beschluss dürfte sich für Siemens schmerzhaft auswirken. Am Gesamtumsatz vom Konzern hatte das Land immerhin einen Anteil von etwa 2,5 Prozent.




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