Kurzfristige Geldanlage in Tagesgeld

In der Finanzwelt ist derzeit ein Trend zu kurzfristigen Geldanlagen zu bemerken. Der Vorteil der kurzfristigen Geldanlage ist eindeutig. Die Verbraucher können kurzfristig den Trend auf dem Finanzmarkt erkennen und bleiben bei so einer Geldanlage weitestgehend flexibel. Schon jetzt ist bekannt, dass die Europäische Zentralbank die Zinsen wieder anheben wird. Das ist ein weiterer Plus, der die kurzfristige Geldanlage besonders lukrativ erscheinen lässt.

TagesgeldWer sein Geld kurzfristig anlegen will, hat dafür verschiedene Möglichkeiten. Trotz der vielen Unterschiede, gibt es aber ein paar Gemeinsamkeiten bei der kurzfristigen Geldanlage. So sollen die Finanzen relativ kurzfristig wieder zur Verfügung stehen können und in der Zwischenzeit möglichst gewinnbringend angelegt werden. Von einer kurzfristigen Geldanlage redet man in der Regel immer dann, wenn die Laufzeit weniger als ein Jahr beträgt. Dabei spielt es nur eine untergeordnete Rolle, ob die Finanzen nach einer kurzen Kündigungsfrist oder vollkommen ohne Kündigung zur Verfügung stehen. Jede Geldanlage hat dabei ihre eigenen Varianten und Möglichkeiten. Mit einer kurzfristigen Geldanlage haben die Anleger die Möglichkeit, ihre Finanzen schnell wieder frei zu haben, um sie eventuell an anderer Stelle einzusetzen, wo die Zinsen vielleicht gerade etwas höher sind. Kurzfristige Geldanlagen bieten damit bedeutend mehr Flexibilität. Wer sein Geld kurzfristig anlegen möchte, sollte sich auch in den Grundzügen mit den Möglichkeiten auskennen. Eine der beliebtesten Anlagemöglichkeiten ist ganz sicher das Tagesgeldkonto. Tagesgeldkonten sind für den Anleger total ohne Risiko. Eine Rendite von bis zu 4 Prozent kann sich durchaus sehen lassen. Da die Rendite aber von Anbieter zu Anbieter variiert, sollte man sich vorher im Internet oder bei seinem Berater gut informieren. Tagesgeld steht dem Verbraucher jederzeit zur Verfügung.

Etwas anderes verhält es sich beim Festgeldkonto, obwohl dieses Konto auch eine kurzfristige Geldanlage sein kann. Beim Festgeld kann der Verbraucher im Vorfeld festlegen, wie lange sein Geld gebunden sein soll. Als Zeiten für kurzfristige Geldanlagen können zum Beispiel drei, sechs oder zwölf Monate gewählt werden. Bei einem Tagesgeldkonto gibt es keine Kündigungsfristen zu beachten, denn das Geld steht täglich wieder zur Verfügung, während bei einem Festgeldkonto die vorher festgelegte Frist eingehalten werden muss. Eine weitere Möglichkeit für eine kurzfristige Geldanlage sind die Rentenfonds. Bei den Rentenfonds könnten Rendite von bis zu 12 Prozent erzielt werden. Allerdings sind Rentenfonds nicht ganz ohne Risiko. Bei einem Rentenfonds müssen mögliche Kursschwankungen eingeplant werden. Wer sich für Aktienfonds als kurzfristige Geldanlage entscheidet, kann damit enorme Gewinne erzielen. Auf der anderen Seite ist es aber auch möglich, den kompletten Einsatz zu verlieren, denn eine vollkommen sichere Investition in Aktien, die auch noch unermessliche Rendite bringt, gibt es nicht.

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