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Im Herbst 2013 wird einer neuer Bundestag gewählt, das politische Jahr wird also spannend werden. Das liegt auch am Absturz der FDP, die kontinuierlich an Zustimmung bei den Wählern verloren hat. Bei der aktuellen Forsa-Umfrage erreichte sie nur noch zwei Prozent und hat damit ihr Ergebnis vom Dezember halbiert. Das ist ein Fiasko für den angeschlagenen FDP-Chef Rösler, dessen Position dadurch weiter geschwächt wurde.



Historisches Tief: FDP fällt auf zwei Prozent Ist Rösler noch zu halten?

Mit einem sensationell hohen Wahlergebnis von 14,9 Prozent startete die FDP ihre Regierungsbeteiligung in der schwarz-gelben Koalition, doch Erfolge blieben aus. Inzwischen hat Philipp Rösler Guido Westerwelle als Parteivorsitzenden abgelöst, ohne jedoch den fortschreitenden Niedergang in der Wählergunst aufhalten zu können. Sein Schicksal als Parteivorsitzender entscheidet sich am 20. Januar bei der Landtagswahl in Niedersachsen. Sollte die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern, wird sein Rücktritt unausweichlich sein. Zurzeit stellt die Partei dort gemeinsam mit der CDU die Regierung.

Die Wähler mögen keine Personaldebatten

Kurz vor Weihnachten lag der Wählerzuspruch für die FDP noch bei vier Prozent. Ihre führenden Kräfte inszenierten über die Feiertage jedoch eine öffentlich ausgetragene Diskussion über den Parteivorsitz, die ohne Rücksicht auf Rösler geführt wurde. Das haben ihnen die Wähler scheinbar übel genommen, wie jetzt der FDP-Generalsekretär Döring vor Pressevertretern selbstkritisch zu Protokoll gab. Etwas anders gewichtet Forsa-Chef Güllner seine Analyse. Neben dem Machtspielen führt er zusätzlich die geringe Beliebtheit von Rösler als Grund für das miserable Ergebnis an.

Wer profitiert von den Verlusten der FDP?

Die CDU erfreut sich weiterhin wachsender Beliebtheit. Sie steigerte ihr Ergebnis um einen Punkt auf 42 Prozent. Zwei Prozent mehr erreichten die Grünen und liegen nun bei 15 Prozent. Die SPD verliert zwei Punkte und erreicht 25 Prozent, die Linke ist mit 9 Prozent gelistet. Beendet ist der Höhenflug der Piraten, nur drei Prozent aller Wähler würden ihnen aktuell ihre Stimme geben.

Bild © dominik diesing – Fotolia.com




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