Forderungsverkauf – Factoring: Lösungen, wenn das Kapital nicht ausreicht

Bareinlagen oder Beteiligungskapital – eine Möglichkeit aus der Finanzierungskrise?

Forderungsverkauf Factoring Lösungen wenn das Kapital nicht ausreichtWenn aufgrund der aktuellen Finanzkrise das Geld im Betrieb knapp wird, kann je nach Unternehmensform eigenes Geld als Bareinlage in das Unternehmen eingebracht werden. Zudem kann sich auch ein externer Kapitalgeber am Unternehmen beteiligen. Nicht alle Beteiligungsgesellschaften sind „Heuschrecken“, die das Unternehmen aussaugen.
Einige sind echte Helfer, die die Finanzen auf Kurs bringen und mit neuen Ideen voraussteuern.

Je nach Größe der benötigten Summe kann man auch eine Hilfe durch Freunde oder Verwandte in Erwägung ziehen und evtl. bei ihnen einen kurzfristigen Zahlungsengpass überbrücken. Das mag einen bitteren Beigeschmack haben, kann aber helfen, wenn der Unternehmer nur wenige Sicherheiten hat. Wichtig ist dabei, sich auch bei einem privaten Kredit rechtlich mit einem ausgearbeiteten Kreditvertrag abzusichern. Bei den Vertragstexten kann man sich an Vorlagen aus dem Internet orientieren oder sich an seinen Rechtsanwalt wenden. Gegebenenfalls können auch Lieferanten zu kurzfristigen Kreditgebern werden. Lange Zahlungsziele bei Lieferantenrechnungen können die Brisanz aus einem Engpass nehmen.

Ein Forderungsverkauf, auch Factoring genannt, ist bei Liquiditätsengpässen eine gute Möglichkeit die finanzielle Freiheit eines Unternehmens zu erhalten oder zu verbessern. Dabei werden Forderungen mit einem Abschlag auf die Forderungssumme an eine Factoringgesellschaft verkauft. Diese übernimmt dann das Mahnwesen, die Rechtsverfolgung und das Inkasso der Forderung. Der Kunde zahlt dann direkt an die Factoringgesellschaft und somit trägt diese dann auch das Risiko eines Forderungsausfalls.

Wenn es auf der Einnahmeseite eng wird, sollte man auf der Ausgabenseite für eine Kostensenkung sorgen. Das bedeutet: alle Zahlungen stoppen, die nicht unbedingt notwendig sind. Dabei kommen durchaus auch private Ausgaben wie Sparpläne oder Versicherungsbeiträge in Betracht.

Bild © styleuneed – Fotolia.com

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