EC-Karten verdrängen Bargeld immer mehr

Haben Sie in letzter Zeit mal einen Blick in Ihr Portemonnaie geworfen? Vielleicht ist Ihnen dabei aufgefallen, dass im Fach für Bargeld nur noch ein paar Euromünzen und Centstücke ihr einsames Dasein fristen. Studien belegen, dass immer mehr Menschen mit ihrer EC-Karte bezahlen, auch wenn es nur um geringe Beträge geht.

GeldautomatLaut dem Handelsforschungsinstitut EHI haben die Kartenzahlungen in den letzten Jahren deutschlandweit zugenommen: Alleine im Jahr 2010 lag der Anteil bei 39,7 Prozent – für 2013 sind leider keine Zahlen bekannt, aber Experten gehen davon aus, dass Bargeld als Zahlungsmittel noch seltener zum Einsatz kommt als damals. Denn die meisten wickeln ihre Einkäufe via Pin-Eingabe oder Lastschriftverfahren ab. Das haben natürlich auch längst viele Banken erkannt und wollen deshalb immer mehr Kunden für sich gewinnen, die bei ihnen ein neues Girokonto eröffnen. Durch das Überangebot an Möglichkeiten sind jedoch auch viele Menschen überfordert, ob sie bei ihrer Bank bleiben oder zu einer anderen wechseln sollen. Manche fragen sich auch, wie ein Kontowechsel überhaupt vonstattengeht. Wir erklären es Ihnen!

Welche Bank ist die richtige für mich?

Wenn Sie mit Ihrer Bank unzufrieden sind, weil sie Ihre Ansprüchen nicht mehr gerecht wird, sollten Sie über einen Wechsel nachdenken. Wünschen Sie einen Ansprechpartner, der sich um Ihre Belange kümmert und ein individuell auf Sie zugeschnittenes Leistungspaket bietet? Dann sei die EthikBank als positives Beispiel genannt: Laut dem Finanztest ist ein Dispozins dann günstig, wenn er unter 9 % liegt – sollten Sie bei der EthikBank ein Girokonto beziehen (das können Sie im Bedarfsfall hier eröffnen), zahlen Sie 8 %. Weiterhin bietet die Bank 9.000 Bankautomaten, an denen Sie kostenlos Bargeld abheben können.

Wie wechselt man sein Konto?

Sollten Sie sich dazu entschlossen haben, ihre Bank zu wechseln, gehen Sie wie folgt vor: Zuerst eröffnen Sie ein Konto bei der neuen Bank Ihres Vertrauens, erst danach teilen Sie Ihrer alten mit, dass Sie Ihr Konto auflösen möchten. Lassen Sie beide Konten noch ein paar Wochen parallel laufen, damit Sie genügend Zeit haben, folgende Punkte abzuhaken:

  1. Informieren Sie Ihren Arbeitgeber, Vermieter, Versicherungen etc. darüber, dass Sie eine neue Bankverbindung haben.
  2. Löschen Sie bestehende Daueraufträge und richten Sie diese bei Ihrer neuen Bank ein, das geht einfach via Online-Banking.

Bild © Keith Brofsky/Photodisc/Thinkstock

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