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Heute ist die Zeit schnelllebiger denn je. Ganz besonders oft zeigt sich dies auch auf dem Arbeitsmarkt. Jetzt gibt es neue Hiobsbotschaften im Hinblick auf einen Stellenabbau. Insgesamt geht es beim europäischen Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS um 5.800 Arbeitsplätze. Allein in Deutschland könnten dabei 2.600 Stellen dem Rotstift zum Opfer fallen.



Airbus A380Die Aussage seitens des Chefs von EADS, Tom Enders, war bereits angekündigt worden. In der Rüstungssparte sollte es zu harten Einschnitten kommen. Jetzt steht die klare Aussage insoweit, dass insgesamt 5.800 Arbeitsplätze abgebaut werden. Dies wurde am Montag von Seiten des europäischen Konzerns bekanntgegeben. Zuvor war die Gewerkschaft über diesen Schritt informiert worden. Klar ist jetzt auch, wo die meisten Arbeitsplätze gestrichen werden. Es werden nämlich die bisherigen Segmente der Raumfahrt und der Rüstung zusammengelegt. Betroffen sind außerdem noch Stellen, die im Hauptsitz des Unternehmens angesiedelt sind. Diesbezüglich kommt es genauer gesagt zum Abbau von Stellen in Großbritannien, Spanien sowie in Frankreich und in Deutschland.

Als erstes davon betroffen sind 1300 Mitarbeiter, die als Leiharbeiter bei EADS arbeiten. Zusätzlich wird die Auflösung des Arbeitsvertrages 4.500 Mitarbeiter treffen, die festangestellt sind. Dabei steht wohl schon jetzt fest, dass Deutschland am meisten von einem Abbau der Stellen betroffen sein wird. Die Rede ist von 2.600 Arbeitsplätzen, die wegfallen werden. So erfuhr es jedenfalls die Nachrichtenagentur aus Kreisen der Industrie in Paris. Unter anderem wird es dabei auch zum Verkauf des Standortes in Unterschleißheim kommen.

Von Tom Enders wurden dabei auch die Kürzungen begründet. Es gehe um die Wettbewerbsfähigkeit, die im Rüstungs- und Verteidigungsgeschäft gesteigert werden soll. Jetzt sei laut Enders genau der richtige Weg, damit zu beginnen. Insgesamt arbeiten 14.300 Menschen für das Unternehmen. Davon arbeiten mehrere 1000 Menschen in Bayern und Baden-Württemberg für das Unternehmen. Zu betriebsbedingten Kündigungen soll es jedoch nicht kommen.

Bild © Lukasz Panek – Fotolia.com




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