In ihrer Leistung sind alle Angebote der Motorrad Haftpflicht vergleichbar. Große Unterschiede aber gibt es in den Versicherungstarifen, speziell für Fahranfänger. Ein Vergleich ist daher immer lohnenswert.

Bei der Motorrad Haftpflicht gibt es große UnterschiedeDie Motorrad Haftpflicht ist eine Pflichtversicherung, sodass die Zulassung eines Motorrades zum Straßenverkehr ohne den Nachweis einer Haftpflichtversicherung nicht möglich ist. Die Verpflichtung zum Abschluss einer Motorrad Haftpflicht Versicherung besteht deshalb, weil durch Kraftfahrzeuge im Straßenverkehr sehr teure und folgenschwere Schäden verursacht werden können. Da nur die wenigsten Fahrer von Motorrädern in der Lage sind, die durch einen Unfall verursachten Schäden zu begleichen, schützt man geschädigte Personen durch die Vorschrift zum Abschluss einer Kraftfahrzeug-Haftpflicht-Versicherung.

Die Motorrad Haftpflicht, beispielsweise von Direct Line, kommt für alle Schäden auf, die einem Unfallgegner durch die Schuld des Fahrers des versicherten Motorrades zugefügt wurden. Dazu zählen sowohl die Kosten für eine Reparatur oder Ersatzbeschaffung des beschädigten Fahrzeuges als auch Kosten, die durch Personenschäden entstehen. Dazu zählen ambulante und stationäre ärztliche Behandlungskosten und, falls erforderlich, auch die mit kosmetischen Operationen einhergehenden Kosten sowie Genesungsgelder und dauerhafte Renten für den Fall, dass ein Unfallopfer längere Zeit oder sogar lebenslänglich Folgeschäden durch den Unfall erleidet. Darüber hinaus trägt die Motorrad Haftpflicht Kosten für den gegnerischen Rechtsanwalt, einen Gutachter, der die Höhe des Schadens beziffern muss und für ein eventuell notwendiges Miet-Fahrzeug für die Dauer der Reparaturarbeiten. Darüber hinaus sind Unfallnebenkosten für Telefon- und Postgebühren, Verschrottung oder beschädigte Kleidung durch die Motorrad Haftpflicht erstattungsfähig.

Der Beitrag zur Motorrad Haftpflicht bemisst sich nach der Schadensfreiheitsklasse, in die der Fahrer eingestuft ist. Fahranfänger werden in die Schadensfreiheitsklasse Null von insgesamt dreizehn Klassen eingestuft. Das bedeutet, dass sie 125 Prozent des normalen Versicherungsbeitrags leisten müssen. Mit jedem unfallfreien Versicherungsjahr erfolgt die Einstufung in die nächsthöhere Schadensfreiheitsklasse, bis schließlich nur noch 25 Prozent des normalen Beitrages berechnet werden. Eine abweichende Einstufung gibt es für Leichtkrafträder, Kleinkrafträder und Kraftroller.

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