Anleger sollten zweite Meinung einholen

Anleger sollten zweite Meinung einholenPrivatanleger, die Wert darauf legen, ihr Vermögen selbstständig zu verwalten, sollten hin und wieder eine zweite, professionelle Meinung einholen. Vermögende Kunden können dabei die Angebote zur Vermögensberatung ihrer Hausbank in Anspruch nehmen. Erfahrene und gut ausgebildete Berater stehen hier mit Rat und Tat zur Seite und können helfen, schwierige Produktkonstruktionen zu erläutern und undurchsichtige Marktlagen einzuschätzen.

Ein guter Bankberater kennt sich in allen Märkten aus und fokussiert sich nicht auf einige wenige Aktien. Er kann Hilfestellung bei Fragen zu allen wichtigen Anlageklassen geben und vertritt stets eine Markteinschätzung, aus der sich auch Handlungsempfehlungen ableiten lassen. Diese müssen insbesondere auch das Fernbleiben aus bestimmten Märkten beinhalten. Der Vermögensberater bindet die persönliche Situation des Kunden in die Anlagevorschläge mit ein. Wer kurz vor dem Eintritt in den Ruhestand steht und dennoch am Aktienmarkt mitmischen möchte, dem wird ein professionelles Werkzeug zur Vermögenssicherung in Form einer Hedgestrategie an die Hand gegeben. Kunden sollten die Qualität ihres Beraters auch daran messen, wie viele Produkte er kennt und seinen Mandanten empfiehlt. Für jedes Anlageziel sollte stets das beste Produkt zur Verfügung stehen. Dabei sollte auf Qualität und nicht auf den Emittenten geachtet werden.

Nur wer einen überdurchschnittlich guten Berater hat, kann von einer professionellen Vermögensberatung profitieren. Idealerweise kann der Betreuer bereits gute Ergebnisse in der Vergangenheit vorweisen. Wer mit seinem Berater nicht zufrieden ist, der sollte einen Wechsel zu einer anderen Bank nicht ausschließen – es geht schließlich um das eigene Vermögen.

Bild © Udo Kroener – Fotolia.com