Strom soll bezahlbar bleiben: Neuausrichtung der EU-Energiepolitik

Erneuerbare Energien sind des Strompotenzial der Zukunft, wenn auf Atomkraftwerke verzichtet werden soll. Doch durch den Ausbau der erneuerbaren Energie wurden für den Strommarkt viele neue Hürden erzeugt. EU-Vize Kommissar Maros Sefcovic hat sich deshalb kürzlich für eine Neuausrichtung der EU-Energiepolitik ausgesprochen.



Kritikpunkte

Der Vizepräsident der europäischen Kommission Sefcovic gab zu bedenken das ein europäisches Konzept unter Umständen besser, billiger und solider sein könnte, als die Konzepte von vielen Einzelstaaten. Besonders durch Förderung erneuerbarer Energien, kritisierte der Vizepräsident, würde der Strompreis für viele Endkunden zu hoch. Er sprach sich für ein Ende der EU-Subventionen für klimaschädliche und umweltschädliche Energiequellen aus. Zudem wolle die EU prüfen, inwieweit Steuern und Durchleitungsgebühren die Strompreise nach oben treiben.

Die Kosten des Strommarktes

Seit der Öffnung des Strommarktes 1998 haben sich die Strompreise durch die angestrebte Energiewende und den Netzausbau verdoppelt. Derzeit liegt der Strompreis in Deutschland bei circa 0,27 Cent pro kWh/h. Rund 34,4 Prozent des Strompreises entfallen auf Transport und Vertrieb des Stroms. Für die Netznutzung müssen Verbraucher 20 Prozent vom Strompreis bezahlen. Umlagen und Steuern schlagen mit 45,6 Prozent, darunter sieben Prozent Konzessionsabgabe, 14,6 Prozent EEG-Umlage, acht Prozent für die Öko-Stromsteuer und 16 Prozent Mehrwertsteuer, zu Buche. Die EEG-Umlage gilt dabei als Preistreiber im Allgemeinen deshalb, weil stromintensive Unternehmen von der EEG-Umlage befreit sind und diese Kosten von den Endverbrauchern getragen werden müssen. Zudem trägt der Netzausbau mit jährlichen Kosten von 1,2 Milliarden Euro zur Verteuerung des Strompreises bei. Experten rechnen mit einem weiteren Anstieg der Strompreise.

Das soll bleiben

An der Zuständigkeit der EU-Länder und am Energiemix will der Vizeminister nicht rütteln. Auf der Jahrestagung der Energiewirtschaft Ende Januar 2015 gab auch Lord John Mogg von der ACER-Energie Regulationsbhörde zu bedenken, dass der Fokus auf ein grenzüberschreitendes Stromübertragungsnetz gerichtet werden müsse, um einen einheitlichen Binnenmarkt für Strom zu schafften und den Austausch mit den EU-Anreinerstaaten zu ermöglichen.



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Studie belegt: Altenpfleger werden schlecht bezahlt

Die Gesellschaft altert und immer mehr Bürger benötigen Pflege und Unterstützung. Trotz des von Heimen und Verbänden oft beklagten Fachkräftemangels ist die Bezahlung in der Branche jedoch schlecht. In Berlin stellte jetzt Karl-Josef Laumann (CDU), der Pflegebeauftragte der Regierung, eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) vor. Sie zeigt auf, dass in der Altenpflege bis zu einem Drittel weniger verdient wird als in der Krankenpflege.

PflegeversicherungKrankenpflege ist der lukrativere Job

Die Ausbildungsanforderungen für Krankenpfleger und Altenpfleger sind annähernd identisch, die Belastungen im Alltag vergleichbar hoch. Zudem nähern sich inhaltlich immer weiter an. In Krankenhäusern müssen mehr und mehr Pflegebedürftige versorgt werden und die Belegung der Pflegeheime mit Schwerkranken steigt kontinuierlich. Trotzdem sind die Unterschiede in der Bezahlung gravierend, verursacht auch durch die abweichenden Gehälter in Ost und West. 3139 Euro brutto verdiente in 2013 eine vollzeitbeschäftigte Krankenschwester in Baden-Württemberg. Ein Altenpfleger in Sachsen-Anhalt kam zu diesem Zeitpunkt auf 1945 Euro brutto.

Geringer Lohn und viel Teilzeit

Der Pflegebeauftragte sieht in der ungleichen Bezahlung das Prinzip „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ verletzt. Durch die demografische Entwicklung werden jährlich zwei bis drei Prozent mehr Jobs in der Altenpflege nötig. Eine niedrige Bezahlung ist in dieser Situation kaum ein Anreiz, den Personalbestand nachhaltig zu sichern. Laumann appellierte deshalb an die Tarifpartner bestehende Ungleichheiten zu beseitigen, um das Berufsbild für junge Leute attraktiver zu gestalten. Zudem monierte er die Zahl der Teilzeitstellen von bis zu 70 Prozent, obwohl die Nachfrage nach Vollzeitstellen hoch ist.

Gewerkschaft fordert bundeseinheitlichen Tarif

Das Ergebnis der Studie wird von den Tarifparteien unterschiedlich bewertet. Eine Sprecherin der Gewerkschaft Ver.di bekräftigte die Notwendigkeit die Altenpfleger angemessen und fair zu bezahlen. Ihre Organisation strebt deshalb einen allgemein verbindlichen, bundeseinheitlichen Tarifvertrag für Altenpfleger an, um den Wettbewerb um die billigsten Löhne zu beenden. Anders ist die Sichtweise von Thomas Greiner, Präsident des Arbeitgeberverbandes Pflege. Er rät zur Zurückhaltung. Jede Kostensteigerung, so sein Einwand, würde Beitragszahler und Sozialhilfeträger zusätzlich belasten.

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Minuszinsen und Geldrückhaltegebühr: Was kommt auf uns zu?

Anfang Juni 2014 ging eine Schreckensmeldung durch die Medien: Die EZB erhebt einen negativen Zinssatz auf das Geld, welches Banken bei ihr parken. Der Leitzins hingegen liegt im Mikrobereich, ist aber immerhin noch Plus. Was soll das werden?

Europäische UnionNicht nur Sparer sind verunsichert. Das Modell der privaten Altersvorsorge, die sich durch eine saftige Rendite lohnt, ist ein Witz. Viele haben Angst, dass es bald auch Negativzinsen auf Sparguthaben gibt. Ganz unbegründet ist das nicht, auch wenn Politik und Geldhäuser erst einmal abwinken. Das taten sie am Anfang immer.

Die Inflation soll durch die Minuszinsen für die Einlagen der Bankgelder bei der EZB angetrieben werden. Sie sollen ihr Geld nicht parken, sondern in den Wirtschaftskreislauf bringen. Viele Sparer haben Angst, dass auch ihre Bestände bei der Bank bald von Minuszinsen betroffen sein könnten. So Unrecht haben sie damit nicht. Die Pläne der Banken muten uns heute noch skurril an, sind aber vielleicht übermorgen bereits Realität. Übrigens schlagen Wirtschaftswissenschaftler sogar bereits vor, in Bargeld einen Chip einzubauen. Dieser zeigt an, wie lange das Geld nicht in Umlauf war, und beim Einkauf oder der Abgabe wird eine Gebühr vom Wert des Geldscheins erhoben. Geldbunkern unter dem Kopfkissen ist damit also dann auch keine Möglichkeit. Das Schwundgeldsystem würde alle Lebensbereiche erfassen. Die Geldrückhaltegebühr würde es entwerten.

Ist das alles tatsächlich Zukunftsmusik? Noch vor wenigen Jahren wurden derartige Szenerien von Politikern und Geldhäusern als lächerliche Panikmache angetan. Heute ist der Minuszins schon einmal da, wenn auch nur für die Bank. Es bleibt zu erwarten, was in einigen Jahren sein wird.

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Niedrigzinsphase: Welche Investitionen sind jetzt rentabel?

Die Europäische Zentralbank hat wieder den Leitzins gesenkt, er beträgt aktuell bescheidene 0,15 Prozent. Das ist eine schlechte Nachricht für Sparer, die ihre Zinserwartungen noch weiter senken müssen. Auch dem konservativsten Anleger ist inzwischen klar, dass er Alternativen braucht, wenn das Tagesgeld durchschnittlich nicht mehr als 0,6 Prozent bringt. Gute Anlagemöglichkeiten ohne hohes Risiko gibt es auch jetzt noch, auch wenn manch einer erst einmal seine Ressentiments überwinden muss.

OptionsscheineZurückhaltung bei Aktien ist irrational

Die Deutschen scheuen die Geldanlage in Aktien, stichhaltige Gründe dafür gibt es kaum. In den letzten Jahren betrug die Rendite deutscher Aktien sechs bis acht Prozent vor Steuern. Ein erfreuliches Ergebnis, das auch Anspruchsvolle zufriedenstellen wird. Zu empfehlen sind allerdings nur langfristige Investments, um auch starke Kurschwankungen zu neutralisieren. So lässt sich belegen, dass sich bei einer Anlagedauer von 13 Jahren das Verlustrisiko annulliert und bei 15 Jahren die Rendite mindestens 2 Prozent beträgt. Besonders preisgünstig ist das Geld bei Indexfonds untergebracht. Die Gebührenhöhe beträgt dort 0,5 Prozent, während übliche Aktienfonds 1,5 Prozent fordern. Für den, der sein Geld keinem Manager anvertrauen will, empfiehlt sich die Entscheidung für dividendenstarke Aktien großer Unternehmen aus risikoarmen Bereichen wie Telekommunikation, Öl und Pharma-Industrie.

Keine Angst vor dem Immobilien-Boom

Die Flucht in das Betongeld treibt die Immobilienpreise immer höher. Skeptiker befürchten schon jetzt eine Blase, die für hohe Verluste sorgen könnte. Doch auch aktuell lohnt sich die Geldanlage in Immobilien, allerdings sollte der Anleger dabei auf den Erwerb einzelner Objekte verzichten. Immobilienfonds sind zur Zeit die bessere Wahl. Interessante Angebote finden sich auch bei Anbietern, die sich auf Nischen im Immobilienmarkt spezialisiert haben. Dazu gehören mehrere Unternehmen, die Beteiligungen an Studenten-Apartments und Pflegeheimen anbieten. Diese Investitionsmöglichkeit garantiert dank großer Nachfrage eine gute Verzinsung. Nie waren die Studentenzahlen höher als heute und auch die Zahl der Senioren steigt permanent.

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Ein bedrucktes Faltzelt als perfekter Messestand

Ein bedrucktes Faltzelt bietet die optimalen Voraussetzungen für einen erfolgreichen Messeauftritt: Der Stand ist einfach aufgebaut und sorgt für Aufmerksamkeit. Während Außenveranstaltungen schützt das Faltzelt Verkäufer und Besucher vor Sonne und Regen.

Neue Kunden gewinnen, das Image aufwerten und sich auf dem Markt behaupten – es gibt viele gute Gründe für Unternehmen, an Messen teilzunehmen. Anbieter planen ihren Auftritt bis ins Detail, um sich optimal zu präsentieren. Damit sich die Reise lohnt und die Vorbereitungen stressfrei ablaufen, eignet sich besonders Faltzelte mit Druck für den perfekten Messeauftritt. Die bedruckten Flächen auf dem Faltzelt ersetzen Poster, Banner und Aufsteller, die zusätzlich mitgebracht werden müssten und viel Raum einnehmen.

Mit Halterungen aus leichtem Aluminium und einer wasserdichten Plane aus Polyestergewebe ist das Faltzelt platzsparend zu verstauen und selbst für eine Einzelperson mit wenigen Handgriffen aufgestellt. Je nach Zeltgröße lässt sich das Gestell wie eine Ziehharmonika ein- und ausziehen und passt somit in eine schmale Transporttasche. Die Zeltplane ist wasserabweisend und in verschiedenen Farben erhältlich. Nach Kundenwunsch kann das Logo des Unternehmens, ein bestimmter Slogan oder Fotos aufgedruckt werden. Das Faltzelt ist mit verschiedenen Seitenwänden erhältlich, die beliebig angebracht werden können und natürlich auch als zusätzliche Werbefläche dienen.

Mit einem Blick erfassen die Messebesucher die Firmenwerbung, denn der Messestand hebt sich von der Konkurrenz ab und ist zudem individuell auf das Unternehmen ausgerichtet. In Firmenatmosphäre und mit ausreichend Platz können die Verkäufer Kundengespräche führen und Produkte vorführen.

Der Auftritt mit einem Faltzelt eignet sich für Messehallen und für Plätze im Außenbereich. Das Dach und die Außenwände schützen bei Nässe und vor direkter Sonnenstrahlung im Sommer. So fühlen sich am Stand Verkäufer und Besucher wohl. Unabhängig vom Wetter können sie Produkte platzieren und Equipment verwendeen. Flexibel kann der Standbetreiber die Seitenwände an- oder abbringen und damit zusätzlichen Platz schaffen.

Bedruckte Faltzelte sind in unterschiedlichen Größen und Modellen zu haben. Neben dem Design kann auch bestimmtes Zubehör ausgewählt werden. Ein kleiner bedruckter Stand mit Seitenwänden von 1,5 m x 1,5 m ist bereits für 300 Euro erhältlich. Größere Faltzelte zum Beispiel 3 m x 6 m kosten rund 640 Euro. Der Preis variiert je nach Größe, Zubehör und Druckqualität.

Deutschland als Billiglohnland?

Ein häufiger Vorwurf an deutsche Unternehmen lautet, dass sie ihre Waren in Billiglohnländern einkaufen und auch ihre Dienstleistungen häufig dorthin vergeben. Wie sich erneut zeigt, gilt für nordeuropäische Unternehmen selbst Deutschland als Billiglohngebiet.

Call CenterDas dänische Callcenter TDC eröffnet eine Betriebsstätte in Flensburg. Voraussetzung für die Beschäftigung sind ausgezeichnete dänische Sprachkenntnisse. Als Grund für die Betriebseröffnung in Flensburg gibt das in Sønderborg (Sonderburg) beheimatete Unternehmen an, dass die Personalkosten auf der deutschen Seite der Förde um fünfundzwanzig bis dreißig Prozent geringer als in Dänemark seien. Die Einsparungen werden wirksam, obgleich TDC höhere als in der Callcenter-Branche übliche Löhne bezahlen will. Ein weiterer Vorteil der in Deutschland gelegenen Arbeitsplätze besteht nach Angaben der Betriebsleitung im verringerten Urlaubsanspruch und in den größeren Möglichkeiten, die Arbeitszeiten flexibel zu vereinbaren beziehungsweise anzuordnen. Der Flensburger Oberbürgermeister begrüßt die Ansiedlung des dänischen Callcenters, da dieses zweihundert sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze im strukturschwachen Raum anbietet. Dass sich genügend Mitarbeiter mit dänischen Sprachkenntnissen in Flensburg und Umgebung finden lassen, gilt als sicher, da Dänisch an den meisten Schulen der Fördestadt unterrichtet und von vielen Schülern gewählt wird. Der genaue Standort für das dänische Callcenter in Flensburg steht noch nicht fest, der Betrieb soll jedoch bereits im Juni aufgenommen werden. Nach der Einrichtung der für den Callcenter-Betrieb notwendigen Infrastruktur sofort einsatzbereite und aktuell freie Gebäude stehen in der Flensburger Innenstadt zur Verfügung. Die Arbeitsverträge sollen zunächst bis Dezember abgeschlossen und anschließend verlängert werden, wenn sich der neue Standort und die Mitarbeiter bewähren.

Auch wenn sich die Verlagerung von Arbeitsplätzen in Staaten mit geringerem Lohnniveau nicht bestreiten lässt, profitiert selbst Deutschland mitunter von unterschiedlichen Lohnhöhen in einzelnen Ländern. Das dänische Callcenter TDC hat sich für die Errichtung einer Außenstelle in Flensburg entschieden, da sich dort genügend qualifizierte und Dänisch sprechende Mitarbeiter zu günstigeren Tarifen als in Dänemark finden lassen und der Mitarbeitermarkt im heimischen Sønderborg keine Expansion am Stammsitz zulässt.

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Leben mit der Wirtschaft

Wirtschaft ist überall und jeder ist davon betroffen, egal, ob große Unternehmen, kleine Gewerbetreibende oder Privatpersonen. Täglich wird man neu über die wirtschaftliche Entwicklung informiert. Nicht selten hört man von finanziellen Krisen. Mit ein paar Tipps und Tricks kann man Schwierigkeiten im Finanzwesen verhindern und vorbeugen.

Wirtschaft – Was ist das eigentlich?

Geld ausgeben und Geld verdienen sind zwei Faktoren, die das Fundament einer funktionierenden Wirtschaft ausmachen. In Unternehmen jedoch sind Einkäufe nicht innerhalb von wenigen Minuten abgetan. Es muss, wie auch im privaten Bereich, geplant werden. Kurz gesagt, umfasst der Bereich Wirtschaft alles, was mit dem Erhalt des Geldes beginnt und mit dem Empfang eines Produktes oder einer Dienstleistung beim Endkonsumenten endet. Der permanente Geldfluss läuft wie ein Kreis und besteht aus Einnahmen und Ausgaben. Nur durch diese Aktionen kann der Weiterlauf glücken.

Unterschiedliche Einflüsse im Wirtschaftskreislauf

Die grundlegenden Elemente kaufen und verkaufen sind von verschiedenen Faktoren abhängig. Wer etwas kaufen möchte, muss dies im Rahmen seiner Kaufkraft tun. Die Kaufkraft drückt aus, welche finanziellen Mittel für den Erwerb einer Sache oder Dienstleistung zur Verfügung stehen. In der Regel versteht man unter Kaufkraft das Eigenkapital, bezogen auf vorhandenes, eigenes Geld. Beim Kaufen handelt man entweder nach dem Minimalprinzip, auch Sparprinzip genannt. Hierbei werden für den anstehenden Erwerb möglichst wenig Mittel zur Erreichung des Ziels eingesetzt. Beim Maximalprinzip versucht man mit dem vorhandenen Kapital möglichst viel zu kaufen. Wonach man sich richtet, liegt im eigenen Ermessen. Weiterhin hängt die Kaufkraft vom Geldwert ab. Eine Inflation (Geldentwertung) hat zur Folge, dass der Wert des Geldes sinkt, die Preise von Gütern jedoch bleibt – Resultat: Geringere Kaufkraft. Außerdem wird die Wirtschaft von Angebot und Nachfrage beeinflusst. Ein geringes Angebot wird zum einen durch geringe Nachfrage bestimmt. Auf der anderen Seite ist es eine Marketingstrategie, Artikel als „rar“anzubieten, um die Käufe anzutreiben, getreu dem Motto „Rares ist Wahres“. Geringe Nachfrage entsteht aus fehlendem Interesse an den jeweiligen Produkten und Dienstleistungen, andernfalls auch durch ein Überangebot.

Das richtige Gleichgewicht finden

Es gibt einen Leitsatz, der wirtschaftliche Einbußen verhindert, sofern man sich daran hält: Man kann nur so viel Geld ausgeben, wie man zur Verfügung hat. Möchte man ein Angebot erstellen, ist es ratsam, sich nach den Bedürfnissen potenzieller Käufer zu richten, um keine Ladenhüter zu erzeugen. Die Erfordernisse lassen sich durch Beobachtung und Marktforschung herausfinden. Zudem ist die Zusammenarbeit mit vielen Geschäftspartnern ratsam, bestenfalls global. Privatpersonen sollten beim Kauf auf Vergleiche setzen. Verschiedene Anbieter haben diverse Produkte zu vielseitigen Preisen. Auch sind die zugehörigen Konditionen im Auge zu behalten, dazu gehören zum Beispiel angebotene Rabatte und günstige Lieferbedingungen.

Neue Euro-Banknoten sollen Fälschern das Leben erschweren

Seit Einführung des Euros sind mittlerweile 12 Jahre vergangen. In dieser Zeit hatten Geldfälscher ausreichend Zeit, ihr illegales Handwerk zu perfektionieren. Die EZB (Europäische Zentralbank) reagierte entsprechend und setzt auf neue Banknoten. Der Austausch fand bereits im Mai 2013 mit dem 5-Euro-Schein statt.

Nach Ausgabe des neuen 5-Euro-Scheins zieht die EZB nun nach. Am 23 September 2014 wird der neue 10-Euro-Schein ausgegeben. Bereits im Januar 2014 stellte die Europäische Zentralbank das neue Design der Banknote vor. Neue und bessere Sicherheitsmerkmale sollen Fälschern das Leben erschweren. Die drei wesentlichen Hauptmerkmale der Banknote sind:

  • das Wasserzeichen (Porträt der Europa; einer Mythologischen Gestalt)
  • die Smaragdzahl (befindet sich auf der Hauptseite und wechselt die Farbe bei Schwenken des Scheins)
  • das Hologramm (zeigt Europa, ein Tor, das Währungssymbol und die Wertzahl des Scheins.)

Damit den Automatenherstellern nicht das gleiche Chaos blüht wie mit dem 5-Euro-Schein, lässt sich die EZB mit der Ausgabe der neuen Banknote diesmal etwas mehr Zeit. Weiterhin leistet die Europäische Zentralbank ausreichen Hilfe zur Entwicklung der neuen Erkennungssoftware für den neuen 10-Euro-Schein. 2013 konnten die meisten Automaten den neuen 5-Euro-Schein nicht erkennen. Sogar bei manchen Banken kam es zu Problemen. Es dauerte Wochen, bis die Software entsprechend angepasst werden konnte. Diesen Fehler möchte die EZB mit dem neuen 10-Euro-Schein vermeiden.

Im nächsten Schritt gegen den Kampf der Geldfälscher will die EZB dann 2015 den 20-Euro-Schein ersetzen. Ein genaues Datum ist noch nicht bekannt. So sollen dann nach und nach auch die restlichen Banknoten mit besseren Sicherheitsmerkmalen ersetzt werden.

Die Europäische Zentralbank meldete, dass im Jahre 2013 rund 670.000 falsche Banknoten auftauchten. Gegenüber 2012 ist dies ein Anstieg von etwa 26%. Bei den meisten gefälschten Banknoten handelte es sich um 20-Euro-Scheine und 50-Euro-Scheine. Ein Zeichen, dass die Reform der Euronoten dringend ist.

Facebook übernimmt WhatsApp für 19 Milliarden Dollar

Nach der Übernahme von Instagram vor zwei Jahren überrascht Mark Zuckerberg jetzt mit einem Paukenschlag. Das Motto bei der Übernahme von WhatsApp könnte angesichts der Summe von 19 Milliarden Dollar wohl „Nicht kleckern sondern klotzen“ gelautet haben. Selbst Kenner der Szene waren über die Dimensionen dieser Übernahme überrascht.

InternetDoch eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, wann man sich bei Facebook für den Konkurrenten WhatsApp interessieren wird. Schließlich hat das relativ kleine Unternehmen bereits 400 Millionen Nutzer und ein starkes Wachstum, sodass es bereits führend auf dem Gebiet der Mobilfunkkommunikation ist. Facebook hingegen hatte in der letzten Zeit mit Rückgängen bei den Nutzern zu kämpfen und auf Mobilfunkgeräten nahm man eine eher untergeordnete Rolle ein.

Für Mark Zuckerberg beziehungsweise Facebook ergibt dieser Ankauf also doch einen Sinn. Man hat nicht nur mit einem Schlag die Präsens auf mobilen Endgeräten um ein Vielfaches erhöht, im selben Zug wurde ein Rivale ausgeschaltet, der eine Bedrohung für Facebook darstellte. Damit hat man zwei Dinge bewiesen, man verfügt bei Facebook über genug Mittel um auch große Übernahmen zu stemmen und bereit ist, diese auch einzusetzen.

Da ist es nur eine kleine Anekote am Rande, das man die Gründung von WhatsApp bereits vor Jahren hätte verhindern können. Denn die Gründer des Unternehmens haben sich um einen Job bei Facebook beworben – und wurden dort abgelehnt, worauf Sie dann WhatsApp entwickelten. Zur Unterzeichnung des Vertrags soll einer der Gründer im Übrigen den Ort aufgesucht haben, wo er sein erstes Geld verdient hat. Wodurch der Neu-Milliardär wohl einige Sympathien gewonnen haben dürfte.

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Überversicherung: Welche Absicherungen braucht man wirklich?

Kaum ein Thema ist so umstritten, wie der Abschluss von Versicherungen. Haftpflicht-, Rechtsschutz- und Hausratversicherung, eine Police für das Handy, ein Vertrag für den Hund gehören ebenso wie die KFZ Versicherung und der Schutzbrief zu den Unterlegen deutscher Bürger.

LebensversicherungObendrein geben Verbraucher monatlich noch eine hohe Summe zur Rentenversicherung und zur Altersvorsorge aus. Doch betrachtet man die niedrigen Zinsen für kapitalbildende Versicherungen, lässt sich der Nutzen solcher Policen nicht wirklich erkennen. Ebenso zeigen sich die Verträge zu optionalen Versicherungen generell mit hohen Einschränkungen verbunden und verfügen über zahlreiche Klauseln zum Haftungsausschluss von Seiten der Versicherungsgesellschaften.

So findet man leistungsstarke Versicherungen

Generell sollte man vor dem Vertragsabschluss prüfen und vergleichen, ob die gewünschten Leistungen im Vertrag enthalten sind und welche Eigenleistung man trotz Versicherung aufwenden muss. Schnell lässt sich erkennen, ob eine Versicherung im Schadenfall kompromisslos zahlt oder einen Ausweg findet, die Kostenübernahme auszuschließen. Hier ist ein Vergleich, den jeder Verbraucher kostenlos im Internet durchführen kann die beste Entscheidung. Ebenso sollte der Interessent einer Versicherung prüfen, ob er durch die Police einen wirklichen Mehrwert erhält, oder aber hohe Prämien zahlt und die Absicherung für ihn und sein Leben nicht wirklich sinnvoll ist. In keinem anderen Land wird so viel versichert wie in Deutschland. Allein dieser Faktor sollte zu denken geben und zu einer Überlegung anhalten.

Verbraucher sollten sich nicht beeinflussen lassen

Beim Abschluss einer Versicherung spielt die Beeinflussung eines Maklers häufig eine sehr große Rolle. Dieser ist natürlich daran interessiert, dem Kunden eine Versicherung zu verkaufen. Wer mit diesem Wissen auf die Suche nach einem wirklich nützlichen und attraktiven Angebot geht, kann sich auf sein Bauchgefühl verlassen und wird keine unnötige Versicherung abschließen. Vor allem in der Altersvorsorge ist der Fokus auf andere Investitionen ein Vorteil und kann für eine überzeugende Rendite sorgen.

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