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Wer die Wahl hat, kann manchmal die Qual haben. Wenn Sie heute ein Notebook kaufen möchten, können Sie zwischen derart vielen Modellen und Versionen auswählen, dass Sie leicht den Überblick verlieren. Und nicht nur das: Teilweise werden Fachwissen, zumindest aber fundierte Vorkenntnisse vorausgesetzt, wenn Sie ein Gerät erwerben möchten. Oder wissen Sie genau, was gemeint ist, wenn von Hybrid-Geräten, Solid State Disk oder Ivy Bridge-Chips die Rede ist?



Notebooks: Neue Geräteklassen revolutionieren BrancheWofür möchten Sie ein Notebook nutzen?

Das richtige Einordnen dieser Begriffe sind aber nicht die einzigen Herausforderungen, denen Sie sich stellen müssen. Was für ein Gerät benötigen Sie überhaupt? Was muss es können? Wie wollen Sie das Notebook in erster Linie nutzen? Diese Fragen müssen Sie im Vorfeld für sich entscheiden; erst dann lohnt es, sich mit den neuesten technischen Gegebenheiten auseinanderzusetzen. Für einen Großteil der Interessenten ist aber immer noch ein Laptop mit 15,6-Zoll-Bildschirm (39,6 cm) die erste Wahl. Diese können Sie bequem auf dem Schreibtisch platzieren, büßen aber nicht so viel Mobilität ein wie bei einem 17,3-Zoll-Notebook. Bei Letzterem steht die Mobilität aber auch gar nicht im Vordergrund; diese Geräte sind gebaut worden, um den heimischen PC zu ersetzen.

15,6-Zoll-Laptops bieten gutes Preis-Leistungsverhältnis

Legen Sie Wert auf hinreichende Mobilität, da Sie viel auf Reisen sind, kommt eher ein leichtes Gerät in Frage; hier bietet sich ein Notebook mit einem Bildschirm von 13,3 Zoll (33,8 cm) an. Momentan verfügen aber die 15,6-Zoll-Notebooks immer noch über das attraktivste Preis-Leistungsniveau. Ein akzeptables Allround-Gerät bekommen Sie schon für unter 600 Euro. Diese Modelle haben einiges an Technik zu bieten: Eine 640 GB große Festplatte ist dabei nahezu Standard, die Integration von Intel Core i5 ist Minimum und mit einer Grafikkarte wie die Geforce GT 540M von Nvidia bieten auch grafisch anspruchsvolle Spiele eine gute Darstellung.

Neue Geräteklassen haben sich entwickelt

Das Internet macht´s möglich; Tablets und Smartphones haben die Internet-Nutzung revolutioniert. Auch die Notebook-Branche hat sich den neuen Gegebenheiten angepasst und setzt mit einer neuen Geräteklasse auf ein geringes Gewicht (hohe Mobilität) und schnelle Einsatzbereitschaft. Auf der Cebit hatten viele Hersteller und Händler die neue Ultrabook-Generation im Gepäck. Diese Geräteklasse glänzt nun mit feiner Technik und den neuen Intel Ivy Bridge-Chips, die ebenso leistungsstark, aber deutlich leichter als die Chips der Vorgänger-Version Sandy Bridge sind. Suchen Sie also ein leistungsstarkes, mobiles Gerät, könnten die extrem flach gebauten Ultrabooks genau das richtige Modell für Ihre Ansprüche sein.

Tablet und Notebook in einem Gerät integriert

Mit dieser neuen Chip-Bauweise sind aber nicht nur die Ultrabooks bestückt, im Dunstkreis von traditionellen Notebook- und innovativen Tablet-Elementen hat sich ein völlig neuer Markt entwickelt. Jetzt buhlen auch sogenannte Hybrid-Geräte, die mehrere Komponenten verschiedener Geräteklassen vereinen, um die Gunst der Käufer. Ein weiteres Indiz für einen sich wandelnden Markt bildet das neue Betriebssystem Windows 8; es ist für mehrere Geräteklassen (PC, Notebook, Tablet) kompatibel. Vorgestellt wurde diese aktuelle Windows-Version von Microsoft erstmalig im Rahmen des Mobile World Congress 2012.

Netbooks ins Abseits gedrängt

Können Sie sich noch daran erinnern, welcher Hype um die Geräteklasse der Netbooks aufkam, Die als Zweit- oder Drittrechner konzipierten Kleingeräte, deren Priorität auf der Internet-Nutzung liegt, sind nunmehr beileibe keine Verkaufsschlager mehr. Der Abwärtstrend begann 2011, als laut Microsoft der Vertrieb von Netbooks um 40% gegenüber dem Vorjahr abfiel. Spötter witzeln inzwischen, dass ein Netbook mit seiner limitierten Technik-Ausstattung nur noch als eine Art elektronische Schreibmaschine genutzt wird.

Bild © alphaspirit – Fotolia.com




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