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IAA Frankfurt 2011Bereits seit 1897 findet die Internationale Automobilausstellung statt, damals noch in Berlin im Hotel Bristol. Nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1951 wechselte der Standort auf das Messegelände nach Frankfurt am Main, wo die IAA alle zwei Jahre stattfindet. Aufgrund der hohen Besucherzahlen wird die Automobilausstellung seit 1989 in Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge getrennt ausgeführt.



Über 1000 Hersteller aus 32 Ländern nutzen das große Interesse an der international bedeutendsten Automobilausstellung, um neue Innovationen, Produkte und Studien vorzustellen – so auch im Jahr 2011.

Vom BMW 1er bis zum VW Up

Dieses Jahr steht das Hauptaugenmerk auf besonders sparsamen Klein- und Kompaktwagen für den Stadtgebrauch. Vom neuen Einser BMW bis hin zum VW Up stellen die Hersteller auch über 200 Fahrzeuge für kurze Testfahrten innerhalb von Frankfurt zur Verfügung. Daneben bietet die Messe auch die Möglichkeiten, einen Geländeparkours als Beifahrer in einem SUVs zu erleben oder auf der Kartbahn sein Rennfahrertalent zu zeigen. Natürlich sorgen auch wieder leistungsstarke Supersportwagen und interessante Studien für Begeisterung unter den IAA-Besuchern.

VW Up

Der 3,45 Meter lange Lupo-Nachfolger verfügt zunächst über einen Dreizylinder mit 60 oder 70 PS. Später sollen auch ein Vierzylinder und eine Erdgasvariante folgen. Ab 2013 wird VW den Up mit einem Elektromotor anbieten. Der Stadtflitzer soll unter vier Liter Sprit verbrauchen und ist ab Ende diesen Jahres zu Preisen von unter 10.000 Euro beim Händler erhältlich. Ab Anfang 2013 folgt auf den Zweisitzer eine Version mit vier Sitzplätzen.

BMW 1er

Der Einser von BMW wächst in seiner Länge um 8 Zentimeter. Neben dem erhöhten Kofferraumvolumen steigt natürlich auch das Platzangebot im Innenraum. Die Motorenpalette des Fronttrieblers (früher Heckantrieb) umfasst 116 bis 184 PS, ab 23.950 Euro startet der Einstiegs-Bayer.

BMW i3

Auch BMW wird ab 2013 ein reines Stadtauto veröffentlichen – den i3. Die Reichweite des Elektroautos liegt bei maximal 160, erst dann muss der i3 wieder an die Steckdose. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 150 Stundenkilometer, was für den Stadtgebrauch ausreichen sollte.

Audi A5

Evolution statt Revolution lautet hier die Devise – die beliebte Optik des A5 wird sich lediglich marginal verändern. Der Kühlergrill wie auch die LED-Scheinwerfer erhalten ein schärferes Design, Innen gibt es neue Materialien und leicht modifizierte Sitze. Der V8-Motor des S5 wird zukünftig durch einen 333 PS starken Sechszylinder-Kompressormotor ersetzt – das Thema Downsizing macht auch vor Sportlimousinen keinen Halt.

Porsche 911

Ein Klassiker geht in die nächste Runde – allerdings sind die optischen Unterschiede zum Vorgänger nur Kennern ersichtlich. Vorne erhält der 911er eine veränderte Frontschürze, die hinteren Kotflügel sind etwas stärker ausgeprägt – das sind die optisch auffälligsten Merkmale der neuen Generation. Die Leistung der Sechszylinder-Boxermotoren steigt von 345 auf 350 PS bzw. von 385 auf 400 PS. Dabei soll der Verbrauch durch spezielle Spritspartechnologien wie eine Start-Stopp-Automatik deutlich reduziert werden.

Ferrari 458 Spider

Als Antwort auf den Audi R8 V10 Spyder und den Mercedes SLS AMG Roadster kommt aus Italien ein neues Geschoss mit 570 Pferdestärken – der Ferrari 458 Spider. Der offene Zweisitzer bietet neben einem infernalischen Sound Fahrleistungen jenseits der 300er-Marke. Das elektrische Stoffverdeck verschwindet innerhalb von wenigen Sekunden komplett in der Karosserie, entsprechende Überrollbügel sorgen im Notfall für die nötige Sicherheit.

Bild © Maksim Toome – Fotolia.com




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