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In der nordamerikanischen Profiliga NFL läuft alles nach Plan. Fast jedenfalls. In den Viertelfinals im American Footballs, der Nationalsportart der Amerikaner, setzten sich mit den Green Bay Packers, den Seattle Seahawks und den New England Patriots die Favoriten durch. Lediglich die Indianapolis Colts schafften gegen die Denver Broncos eine Überraschung und dürfen nun von Einzug in den Superbowl träumen.



Super BowlDie Colts gewannen gegen den Vorjahresfinalisten Denver Broncos mit 24:13. Colts Quarterback Andrew Luck führte dabei sein Team mit zwei Touchdowns und 27 komplettierten Pässen (bei 46 Versuchen) zum Erfolg, der nicht unbedingt erwartet werden konnte. Luck erzielte dabei 265 Yard Raumgewinn, die beiden Interception schmälerten seine starke Leistung nicht. Sein Gegenüber, Peyton Manning, bot zwar ebenfalls eine solide Leistung an (26/46 Pässe, 211 Yard, ein Touchdown), das war an diesem Abend allerdings zu wenig, um die stark aufspielenden Colts zu stoppen.

Im AFC Championship treffen die Colts auf die New England Patriots. Die Mannschaft um Star-Quarterback Tom Brady setzte sich in einer spannenden Partie mit 35:31 gegen die Baltimore Ravens durch, die vor zwei Jahren noch den Superbowl gewannen. Die Patriots mussten zunächst einen 0:14-Rückstand aus dem ersten Viertel aufholen und kämpfen sich wieder heran. Kurz nach der Pause setzten sich die Ravens erneut ab und führen mit 28:14. Doch Brady bleibt cool, spielt einen kurzen Touchdown-Pass auf Gronkowski und brilliert später mit einem Trickspielzug. Nach dem Snap spielt er den Ball auf Wide Receiver Julian Edelman, der seinerseits einen 51-Yard-Pass auf Danny Amendola in die Endzone wirft. Die Ravens kontern lediglich mit einem Field Goal, knapp vier Minuten vor dem Ende fängt Brandon LaFell einen Pass über 23 Yard von Brady zum Sieg.

In der NFC konnte Titelverteidiger Seattle Seahawks deutlich mit 31:17 gegen die Carolina Panthers gewinnen. Die Panther hielten zwar 30 Minuten lang mit, mussten sich dann aber doch dem hohen Favoriten geschlagen geben. Seahawks Quarterback Russel Wilson erzielte drei Touchdowns, komplettierte 15 von 22 Passversuchen und erzielte dabei 268 Yard Raumgewinn. Im NFC-Finale erwarten die Seahawks die Green Bay Packers, die sich gegen die Dallas Cowboys mit 26:21 durchsetzen konnten. Beide Quarterbacks verbuchten keine Interception und spielten nahezu fehlerfrei. Allerdings war Packers-Spielmacher Aaron Rodgers mit drei Touchdowns und 316 Yard Raumgewinn etwas erfolgreicher als Tony Romo von den Dallas Cowboys, der zwei Touchdowns und 191 Yard Raumgewinn erzielte.

Somit spielen die New England Patriots und die Indianapolis Colts in der AFC und die Seattle Seahawks und die Green Bay Packers in der NFC, um den Einzug in den Superbowl. In der AFC gehen die Patriots als Favorit in die Partie, schließlich sind die in der Conference an Nummer eins gesetzt. Brisanz für die deutschen Fans erhält die Begegnung durch den Fakt, dass in diesem Spiel sich mit Sebastian Vollmer (New England) und Björn Werner (Indianapolis) zwei deutsche Spieler gegenüber stehen.

In der NFC scheinen die Rollen ebenfalls verteilt. Titelverteidiger Seattle Seahawks ist gegen die Packers in der Favoritenrolle und spielt zudem vor eigenem Publikum. Im wohl lautesten Stadion der NFL ist der Heimvorteil ein ganz wichtiger Fakt.

Bild © Shane Morris – Fotolia.com




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