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Die Football Saison 2015 nähert sich dem unausweichlichen Ende. Am Wochenende waren die Conference Finals und endlich stehen die beiden Teilnehmer des 49. Superbowl fest. Mit den Seattle Seahawks tritt der Titelverteidiger gegen die New England Patriots unter Star-Quarterback Tom Brady an. Ohne Fragen gehören die beiden Mannschaften zu den absoluten Favoriten der gesamten Saison und damit wird es ein echtes Spitzenspiel. Allerdings war der Weg bis in das University of Phoenix Stadium auch im Conference Final steinig.



Super BowlDie Conference Finals der Saison 14/15

Für den jungen Quarterback Andrew Luck der Indianapolis Colts war es das erste Conference-Finale – und man kann nicht anders als zu sagen, dass er von einem Idol eine Lektion bekommen hat. Tom Brady galt während der Saison beinahe schon als ein Kandidat für die Rente, spätestens in der zweiten Saisonhälfte drehte der 3-malige Superbowlsieger aber zu alter Form auf. Im Finale um die AFC hatte man nie einen wirklichen Zweifel am Sieg der Patriots, was sich auch im Ergebnis von 45:7 zeigte. Es war eine klare Note an jene Kritiker, die das Team bereits nach den ersten Spielen abgeschrieben haben. Ein wenig anders sah es bei den Seahawks aus Seattle aus. Zwar konnte man in der regulären Saison durchaus wieder dominieren, im Conference Final der NFC gegen die Green Bay Packers sah es aber zuerst so aus, als wäre der zweite Einzug in den Superbowl bereits nicht mehr zu erreichen. Bis in das letzte Viertel lag Green Bay deutlich vorne, bis ein Touchdown und ein anschließender Fumble beim Kick-Off zu einem erneuten Ballbesitz der Seahawks führte. Quarterback Wilson kam endlich in seine Form und führte das Team bis in die Overtime, wo man mit einem Touchdown das Spiel für sich entscheiden konnte. Damit stehen die wohl beiden stärksten Teams der Saison auch im Superbowl.

Aussicht auf den 49. Superbowl in Phoenix

Für Tom Brady ist es bereits die sechste Teilnahme an einem Superbowl und die Möglichkeit für den vierten Ring an seiner Hand. Anders sieht es bei dem eher jungen Team der Seahawks aus: Bis letzte Saison hatte die Mannschaft eigentlich niemand auf dem Zettel, bis sie überraschend den Superbowl für sich entscheiden können. Dabei leben beide Mannschaften von einem starken Kollektiv in beiden Mannschaftsteilen. Während bei Seattle vor allem die Defense die Spiele gewinnt (beste Run-Defense der Liga) können die Patriots mit Brady, Gronkowski, Edelman und Gostowski auf eine bärenstarke Offense bauen. Natürlich darf man auch die Seahawks nicht unterschätzen: Quarterback Russel Wilson hat diese Saison wieder sein Talent unter Beweis gestellt und selbst wenn er nicht passen möchte, gibt es mit Marshawn „The Beast“ Lynch immer noch den besten Runningback der Liga.
Zwei starke Mannschaften in beiden Mannschaftsteilen – da wird es schwer eine Prognose zu stellen. Viele Experten berufen sich auf die Erfahrung der Patriots. Diese Erfahrung hat aber auch im letzten Jahr Peyton Manning nicht geholfen, der von den jungen und hungrigen Seahawks deklassiert wurde. Mit dem knappen Sieg in den letzten Minuten konnten sich die Seahawks zudem das oft beschworene Momentum verdienen, das ein Team nun einmal für den Sieg braucht. Damit ist die Mannschaft aus Seattle wohl ein kleiner Favorit.

Bild © Shane Morris – Fotolia.com




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