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Der Frühling verdrängt endlich den Winter, die Sonne kriecht hinter den Wolken hervor, die Vögel singen – gibt es eine schönere Zeit, um die Natur ausgiebig zu genießen? Nein! Um das Naturerlebnis mit einem richtig guten Training für den Körper und die gesamte Kondition zu verbinden, ist das Radfahren wie gemacht. Doch Achtung: Langsame Steigerung der Trainingsintensität heißt dabei das Zauberwort.



Jetzt mit dem Radfahren beginnenGleich die erste Tour soll 50 Kilometer lang sein? Damit wird dem Körper kein Gefallen getan. Wie bei allen anderen Sportarten kommt es auch beim Radfahren darauf an, den Körper langsam und dabei schonend an die neuen Anforderungen zu gewöhnen. Am besten ist es, schon im Winter mit einem regelmäßigen Herz-Kreislauf-Training zu beginnen. Aber auch wer das nicht schafft oder versäumt hat, sollte sich ruhig auf das Rad trauen!

Das Fahrrad ist das geeignete Mittel zur Fitness – auch für Unsportliche. Rund 70 Prozent des Körpergewichts werden beim Radfahren vom Sattel getragen, so werden die Gelenke um ein vielfaches entlastet. Auch schon auf kurzen Distanzen verbrennt das Radeln rund 450 Kalorien pro Stunde – so wird das Radfahren auch für alle die interessant, die gern ein paar Pfunde abspecken möchten. Das regelmäßige Radfahren führt jedoch nicht nur zu einem Abbau des Körperfetts, sondern steigert auch den Grundumsatz, sodass auch dann Kalorien verbrannt werden, wenn gerade gar keine Aktivität ausgeübt wird. In relativ kurzer Zeit wird sich mit dem Radfahren auch eine Verbesserung der Kondition eintreten.

Zuerst sollte natürlich der Drahtesel fit gemacht werden. Haben die Reifen noch genug Luft? Funktioniert die Bremsanlage? Sind alle Reflektoren und Beleuchtungseinheiten vorhanden? Sind alle Schrauben fest gezogen? Ist die Kette gut geschmiert und lässt sich die Schaltung einwandfrei bedienen? Zudem muss das Rad auf seinen Benutzer eingestellt werden. Das übernimmt am besten ein Radfachgeschäft – die Profis dort wissen, worauf es ankommt. So sollte in etwa der Sattel so hoch eingestellt sein, dass das durchgestreckte Bein gerade so mit der Ferse auf das Pedal kommt. Nur so ist eine optimale Kraftverteilung und -ausnutzung beim Radfahren zu gewährleisten. Der Lenker sollte sich dabei auf der gleichen Höhe wie der Sattel befinden.

Vor der ersten kleineren Tour muss natürlich keine Hightech-Radbekleidung angeschafft werden. Eine gut sitzende und polsternde Radlerhose wird das Gesäß aber milde stimmen bei den bevorstehenden Herausforderungen. Auch gute Radhandschuhe schützen vor Druckstellen und Schmerzen – und ein Helm ist sowieso das Sicherheitsmerkmal Nummer 1. Eine Dose Melkfett ist für empfindliche Radfahranfänger ebenfalls empfehlenswert: Mit diesem Fett eingerieben, wird die Haut am Gesäß bestens geschützt.

Nun kann es auch schon losgehen. Je nach persönlicher Fitness sollte die erste Tour nur zwischen 2 und 5 Kilometern lang und angenehm zu bewältigen sein. Am besten ist ein regelmäßiges Training an zwei bis drei Tagen pro Woche. Langsam können die Einheiten dann gesteigert werden – sowohl die Gesamtstreckenlänge, die Geschwindigkeit als auch die Steigungen auf der Strecke können sachte erhöht werden. Wichtig dabei ist aber, dass das Radfahren natürlich auch Spaß machen soll. So können die regelmäßigen Touren mit Ausflügen in die Natur oder an besonders schöne Plätze verbunden werden.

Bild © Bernd_Leitner – Fotolia.com




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