Gesund und fit durch den richtigen Sport

Gesund und fit durch den richtigen SportSport ist nicht nur ein schönes Hobby, sondern trägt auch wesentlich dazu bei, das man gesund bleibt und gleichzeitig seinen Körper auch ästhetisch in Form hält. Je nach Alter und Gesundheitszustand sollte man dazu jedoch die richtige Sportart auswählen.

Besonders diejenigen, die nach jahrelanger sportlicher Untätigkeit die Entscheidung treffen, endlich Schluss mit den überflüssigen Pfunden zu machen und ein Fitnessprogramm zu starten, sollten sie Sache mit Vorsicht angehen.
Überbelastung kann nämlich schädlich sein und unter Umständen zu Gesundheitsschäden führen.

Vom Hochleistungssport übernommen, steht heute den Fitnesssportlern auch die Möglichkeit der Leistungsdiagnostik offen. Hier wird durch verschiedene Belastungstest festgestellt, welches die Belastungsgrenze der Testperson ist. Hierbei spricht man von der so genannten anaeroben Schwelle, die wichtig ist, um ein optimales Trainingsprogramm zusammen zu stellen. Mit dem richtigen Trainingsplan ist es leicht, persönliche Ziele zu erreichen, seien diese nun Gewichtsabnahme, höhere Ausdauer und Leistungsfähigkeit, oder einfach ein attraktiver und gesunder Körper.

Zur Förderung der Herz- Kreislaufgesundheit sind alle Ausdauersportarten empfehlenswert. Sie stärken den Kreislauf und gewähren ein optimales Training für den Herzmuskel. Man sollte jedoch die Leistungsfähigkeit langsam und kontinuierlich aufbauen. So kann man mit Spaziergängen beginnen, das Tempo langsam erhöhen und wenn eine gewisse Leistungsfähigkeit erreicht ist, zum Joggen übergehen.

Es ist statistisch erwiesen, das Personen, die regelmäßig Ausdauersportarten betreiben, weniger an Bluthochdruck leiden, oder Opfer eines Herzinfarktes werden. Durch die Bewegung wird auch das schlechte Cholesterin abgebaut, das zur Arterienverkalkung beiträgt und auf diese Weise Ursache für viele Krankheiten ist.

Natürlich schmilzt bei einem Fitnessprogramm auch das Übergewicht langsam fort. Damit vermindert man ebenfalls das Risiko von Herzerkrankungen und auch die Gefahr, an Diabetes zu erkranken.

Bei der Auswahl der Sportart sollte man in Betracht ziehen, was Spaß macht. Hat man Freude an seinem neuen Hobby, so wird man die regelmäßige Routine wesentlich besser durchhalten können. Der Sport sollte kein Zwang sein, den man sich auferlegt um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Vielmehr sollte man sich auf die tägliche Zeit der körperlichen Aktivität freuen und sie als körperlichen sowohl als auch als geistigen Ausgleich nutzen. Wer also Joggen langweilig findet, kann sich auch zu einer anderen Sportart entscheiden. Das kann ein Mannschaftsport wir Fußball oder Handball sein. Auch Tennisspielen oder Tanzen ist gesund. Auch regelmäßige Besuche im Fitnessstudio sind überaus effektiv, besonders, da man hier mit der fachlichen Aufsicht eines Trainers zählt, der viele praktische Hinweise geben kann.

Für den Körper ist in der Regel eine länger andauernde Trainingsperiode mit weniger Krafteinsatz wertvoller, als ein kurzes Krafttraining, das auslaugt. Eine Stunde spazieren gehen kann wertvoller sein, als 10 Minuten Jogging, bei denen sich der Sportreibenden völlig verausgabt. Auch Intervalltraining dient dazu, sich dem gewünschten Leistungsniveau annähern. So kann man für wenige Minuten Loggen und wenn man zu ermüden beginnt, weiter gehen. Langsam kann man dann die Zeit des Joggens erhöhen.

Die meisten Sportmediziner empfehlen, wenigsten zwei Stunden in der Woche aktiv Sport zu treiben. Dabei ist es jedoch nicht ratsam, diese zwei Stunden auf einmal zu absolvieren, um den Rest der Woche sozusagen frei zu nehmen. Die Zeitspanne sollte wenigsten auf drei Segmente an verschiedenen Trainingstagen verteilt werden, um optimal genutzt werden zu können.

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