Informiert bleiben · Twitter · Facebook · Google+

Sie sind hier: Start » Sport »

Am 17. März 2013 startet die Formel 1 im Albert Park von Melbourne (Australien) in ihre 64. Saison. Nicht nur aus deutscher steht Sebastian Vettel (Red Bull Racing) im Fokus, der die Fahrer-WM in den vergangenen drei Jahren für sich entscheiden konnte.



Formel 1 Saison 2013 Teams und Favoriten

Als vermeintlich härtester Rivale Vettels im Kampf um den Titel startet Ferrari-Pilot Fernando Alonso in die Saison 2013. Vettels Teamkollege Mark Webber wird ebenso über ein siegfähiges Fahrzeug verfügen wie Felipe Massa, die Nummer zwei bei der Scuderia Ferrari.

Den Eindrücken der Testfahrten zufolge werden außerdem die Teams McLaren Mercedes mit den Piloten Jenson Button und Sergio Perez, Lotus mit dem WM-Dritten Kimi Räikkönen sowie der neu aufgestellte Mercedes-Rennstall mit Ex-Weltmeister Lewis Hamilton und dem Deutschen Nico Rosberg regelmäßig um Siege und Podiumsplätze mitfahren.

Das Mittelfeld werden voraussichtlich die Rennställe Sauber, Force India, Williams und Toro Rosso bilden. Ihnen sind Top-Ten-Platzierungen zuzutrauen. Caterham und Marussia, die beiden finanzschwächsten Teams der Formel 1, dürften wie in der Vorsaison den hinteren Teil des Feldes bilden.

Ein Rennstall wird fehlen: Das HRT F1 Team meldete aus finanziellen Gründen nicht mehr zur Saison 2013. Damit reduziert sich das Starterfeld von 24 auf 22 Boliden.

Deutsche Formel 1-Fahrer 2013

Neben den schon angesprochenen Vettel und Rosberg starten im Jahr 2013 noch zwei weitere Deutsche in der Königsklasse des Motorsports: Nico Hülkenberg wechselte von Force India zu Sauber, sein altes Cockpit übernimmt Rückkehrer Adrian Sutil. Rekord-Weltmeister Michael Schumacher (zuletzt Mercedes) hat mit dem Ende der Saison 2012 seine Karriere beendet, Timo Glock (zuletzt Marussia) fährt 2013 in der DTM-Serie.

Formel 1-Rennstrecken 2013

Im Vergleich zur Saison 2012 gibt es nur eine wesentliche Änderung im Rennkalender: Der Große Preis von Europa in Valencia ist gestrichen worden. Der Große Preis von Deutschland wechselt turnusmäßig vom Hockenheimring auf den Nürburgring, auf dem in ungeraden Jahren gefahren wird. Ein Renntermin ist noch offen: Der für den 21. Juli vorgesehene Große Preis von New Jersey in den USA muss voraussichtlich um ein Jahr verschoben werden. Der Motorsport-Weltverband FIA möchte im Frühjahr einen Ersatz-Grand Prix in Europa bestimmen.

Änderungen im Reglement

Das Drag Reduction System (DRS), welches durch Verstellen des Heckflügels per Knopfdruck den Luftwiderstand verringert und dadurch eine höhere Endgeschwindigkeit ermöglicht, wird künftig im Qualifikationstraining nicht mehr auf der gesamten Strecke erlaubt sein, sondern nur noch in den vorgegebenen DRS-Zonen analog zum Rennen eingesetzt werden dürfen. Der so genannte F-Schacht, welcher einen ähnlichen Effekt hat wie das DRS, ist zum 1. Januar 2013 von der FIA verboten worden.

Die Formel 1-Einheitsreifen des Herstellers Pirelli bringen 2013 zwei Kilogramm mehr auf die Waage, wodurch sich das zugelassene Mindestgewicht der Boliden (inkl. Fahrer) von 640 auf 642 Kilogramm erhöht.

Weiterhin darf sich der Frontflügel bei einer Belastung von 1000 Newton (entspricht ungefähr 100 Kilogramm) nur noch um zehn anstatt um 20 Millimeter verformen.

Außerdem werden die Boliden in der neuen Saison wieder ästhetischer daherkommen: Die vom Reglement vorgeschriebene „Hakennase“ der Fahrzeuge darf von den Teams in der Saison 2013 mit einer so genannten „Eitelkeitsblende“ (vanity panel) verdeckt werden.

Bild © AHMAD FAIZAL YAHYA – Fotolia.com




Ähnliche Artikel:


Kommentieren


Weitere Artikel:
Wucherzinsen Stopp bei Privaten Krankenkassen
Gewichtsabnahme beginnt im Kopf

© 2009-2017 HC