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Sonnenschutz ist im Sommer ein brisantes Thema, auch wenn das Wetter sich nicht von der schönsten Seite zeigt. Vor allem Sportler zieht es zunehmend ins Freie, wenn die warme Saison nach der Winterpause beginnt. Die Sonne gibt Energie und spornt zu neuen Hochleistungen an, doch sie bringt auch Gefahren mit sich, die allzu oft unterschätzt werden. Der richtige Sonnenschutz für Sportler sollte stets beachtet werden, damit die Sonnenbestrahlung langfristig nicht zu gesundheitlichen Beschwerden führt.



Der richtige Sonnenschutz beim SportWelcher Sonnenschutz ist notwendig?

Es ist ein weitverbreiteter Irrglaube, dass man nur in der Sonne vorsichtig sein müsste. So rät beispielsweise ein Experte aus dem Berufsverband der Deutschen Dermatologen, selbst im Schatten auf ausreichend Sonnenschutz zu achten. Viele treiben Sport bei bedecktem Himmel oder an schattigen Stellen und verzichten auf Sonnenschutz, obwohl UV-Strahlen auch dann die Haut schädigen können. Jogger, Radfahrer, Walker und Spieler von Team- oder Mannschaftssportarten sind besonders betroffen, da sie sich lange an einem Ort aufhalten. Das gilt für Hobbysportler ebenso wie für Profisportler. Eine noch größere Bedeutung nimmt adäquater Sonnenschutz beim Wassersport ein, da die UV-Strahlung durch die spiegelnde Funktion des Wassers verstärkt wird. Schützt man sich nicht rechtzeitig und ausreichend, mag dies zu Sonnenbrand, Hautproblemen, schneller Alterung und im Ernstfall zu Hautkrebs führen.

Wie schützt man sich?

Die klassischste Variante, sich gegen schädliche UV-Strahlen zu schützen, sind Sonnenschutzcremes. Ihr Nachteil macht sich bei normalen Tätigkeiten weniger bemerkbar, doch beim Sport dafür umso mehr. Schwitzt man, kann das entweder zum Auflösen der Lotion führen oder deren Funktion mindern sowie zu einem unangenehmen Gefühl führen. Es ist nämlich wichtig, dass die Creme die Poren nicht verstopft und die Haut beim Sport atmen kann. So oder so ist das Auftragen von Sonnenschutzmitteln besser als ihr Weglassen. Es empfiehlt sich der Griff zu speziell für Sportler geeigneten Produkten. Ein hoher Lichtschutzfaktor – mindestens 30 – ist ebenso wichtig wie der Abgleich mit dem Hauttyp. Ratgeber aus der Sportbranche tendieren inzwischen dazu, mehr Fokus auf die Bekleidung zu legen. So wird dazu geraten, wenn möglich Arme, Beine, Rumpf und Kopf bedeckt zu halten. Darüber hinaus gibt es immer mehr Sportbekleidung mit integriertem UV-Schutz im Fachhandel zu kaufen. Sie verhindern durch Atmungsaktivität nicht nur einen schädlichen Hitzestau, sondern lassen auch keine UV-Strahlen an die Haut durch und bieten zudem hohen Tragekomfort. Diese UV-Schutzkleidung gibt es z. B. in der Form von Fahrradtrikots und Schwimm- sowie Tauchbekleidung, aber auch in der strapazierfähigen Outdoor-Form für Bergwandern und Laufsport. Auf eine Kopfbedeckung und ausreichend Flüssigkeitszufuhr sollten Sportler im Sommer ebenfalls achten.

Bild © Nikola Bilic – Fotolia.com




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