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Im Endspiel der erstmals ausgetragenen Champions Hockey League (CHL) stehen am 3. Februar die beiden schwedischen Vertreter Luleå HF und Frölunda HC Göteborg. Luleå hat aufgrund der meisten errungenen Siege in der CHL Heimvorteil in der Coop Arena.



EishockeyDie Champions Hockey League wurde vom internationalen Eishockey-Weltverband IIHF initiiert, die ähnlich wie im Fußball und Handball aus den stärksten und attraktivsten Mannschaften bestehen soll. Die CHL ist Nachfolger der European Trophy, die seit 2010 ausgetragen wurde.

An der ersten CHL-Saison nahmen 44 Mannschaften aus zwölf Nationen teil. Neben den 26 Mannschaften, die an der CHL-Gesellschaft beteiligt sind, konnten sich auch zwölf weitere Mannschaften sportlich qualifizieren. Sechs Teams aus fünf weiteren Ligen wurden mit einer Wildcard ausgestattet. Gespielt wurde in elf Gruppen zu je vier Mannschaften. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ standen Heim- und Auswärtsspiele auf dem Programm. Für das Achtelfinale qualifizierten sich die Gruppensieger sowie die fünf besten Zweitplatzierten der Gruppenphase. Im Achtel-, Viertel- und Halbfinale wurden die Sieger in Hin- und Rückspiel ermittelt. Der Sieger der Champions Hockey League 2014/2015 wird am 3. Februar in einem Spiel in Luleå ermittelt.

Die erste Spielzeit der Champions Hockey League wurde dominiert von den Mannschaften der Svenska Hockeyligan sowie der finnischen Liiga. Vier finnische und drei schwedische Mannschaften qualifizierten sich jeweils als Erste in der Gruppenphase für das Achtelfinale. Hinzu kamen drei finnische Mannschaften und ein schwedisches Team, die sich als beste Zweitplatzierte in der Gruppe das Weiterkommen sicherten. Gruppensieger wurden mit Red Bull Salzburg und Vienna Capitals zwei Mannschaften aus Österreich sowie Sparta Prag aus Tschechien und Genève-Servette HC aus der Schweiz. Deutsche Mannschaften spielten in der Gruppenphase der CHL keine tragende Rolle. Alle sieben Mannschaften scheiterten. Am besten schnitten die Kölner Haie ab, die sieben Zähler auf ihr Konto bringen konnten, aber dennoch nur Rang vier in der Vorrundengruppe A erreichten.

In den Achtelfinals setzte sich die Dominanz der skandinavischen Mannschaften weiter fort. Jeweils vier finnische (Rauman Lukko, Saimaan Pallo, Oulun Kärpät, Helsingfors IFK Helsinki) und schwedische Mannschaften (Skellefteå AIK, Linköpings HC, Luleå HF, Frölunda HC Göteborg) erreichten in teils sehr knappen Hin- und Rückspielen das Viertelfinale. Lediglich Frölunda HC Göteborg setzte sich zweimal recht deutlich (5:1, 4:2) gegen Tappara durch. In der Runde der letzten acht Mannschaften gab es jeweils zwei Landespaarungen, in denen sich auf schwedischer Seite Skellefteå AIK gegen Linköpings HC bzw. im finnischen Duell Oulun Kärpät gegen Saimaan Pallo durchsetzen konnten. Hinzu kamen mit Luleå HF (zwei Siege gegen Rauman Lukko) und Frölunda HC Göteborg (gegen HIFK Helsinki) zwei schwedische Mannschaften. Den entscheidenden Treffer für Göteborg erzielte Robin Figren 50 Sekunden vor der Schlusssirene zum 5:3. In der Vorschlussrunde setzte sich Luleå mit 2:2 und 3:2 gegen Skellefteå durch, Göteborg erzielte nach fünf Minuten in der Verlängerung gegen Kärpät durch Erik Gustafsson den entscheidenden Treffer zum 2:3. Das Hinspiel hatte Göteborg mit 4:2 gewonnen.

In das Finale der CHL starten beide Mannschaften mit gleichen Chancen. Sowohl Luleå als auch Göteborg kamen mit fünf Siegen und einer Niederlage aus der Vorrunde. Allerdings konnte Göteborg sich Platz eins sichern, während Luleå nur Platz zwei in der Gruppenphase belegte. In der aktuellen Spielzeit der Svenska Hockeyligan konnte Göteborg bislang drei der vier Vergleiche mit Luleå gewinnen.

Weiterführende Informationen:
http://www.championshockeyleague.net/

Bild © Igor Semechin – Fotolia.com




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