Wimbledon: Einmal mehr wurde Geschichte geschrieben

Tennis-Profi Roger Federer hat mit seinem siebten Sieg in Wimbledon Geschichte geschrieben. Damit hat er Wimbledon genauso oft gewonnen wie sein Idol Pete Sampras.

Wimbledon: Einmal mehr wurde Geschichte geschrieben Für jeden Tennis-Profi ist das ein großes Gefühl, wenn er das Tennisturnier für sich erfolgreich bewältigt hat. Der Moment des Sieges in Wimbledon, als er gestern nach vier Sätzen gewonnen hatte, war auch für Roger Federer etwas Einzigartiges. Nachdem er den ersten Satz gegen Andy Murray mit 4:6 verloren hatte, konnte der Profi die weiteren Sätze mit 7:5, 6:3 und 6:4 für sich entscheiden. Nun ist Roger Federer auch wieder auf dem Tennis-Thron als Nummer 1 angekommen. Den Platz kann Federer nun in der 286. Woche halten. Vor zwei Jahren hatte er diese Position verloren. Noch länger ist sein Sieg bei einem Grand Slam Turnier her. Dort hatte er vor zweieinhalb Jahren zum letzten Mal gewonnen.

Es ist genau der richtige Augenblick, um mit einem Sieg zurückzukehren, wie Roger Federer nach seinem Sieg bekannt. Er fühlt sich für die Zeit der letzten Jahre belohnt, die so unglaublich hart waren. Magie hatte der Sieg für Sampras schon deshalb, weil er damit zu den Rekordhaltern aufgeschlossen hat. Das waren bisher William Renshaw und Pete Sampras mit je sieben Siegen.

Beim Sieg von Roger Federer am Sonntag standen nun sogar die britischen Fans auf, um dem Spieler zu applaudieren. Er und sein Gegner Murray standen insgesamt 3:24 Stunden auf dem Platz. Und dabei hatte die Partie gar nicht mal so gut begonnen, da er den ersten Satz eben verloren hatte.

Nur einen Tag vorher hatte Serena Williams ebenfalls den Tag erfolgreich für sich entscheiden können. Sie gewann Wimbledon zum fünften Mal.

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