Was geschah mit Flug MH370?

Am 8. März verschwand eine Boing 777 der Malysia Airlines auf einem Flug von Kuala Lumpur nach Peking. Erste Meldungen sprachen von einem Absturz, doch inzwischen ist das Ereignis zu einem großen Mysterium mutiert. Das Flugzeug ist unauffindbar, Wrackteile wurden bisher nicht gefunden. Alle Hinweise deuten darauf hin, dass die Boing nach ihrem Verschwinden noch stundenlang und unbemerkt von jedem Radar unterwegs war.

Ist es das erste Cyber-Hijacking der Fluggeschichte?

Dutzende Suchtrupps aus verschiedenen Ländern suchten tagelang nach Überresten des Flugzeuges. Gleichzeitig wurden alle technischen Daten, die die Maschine gesendet hatte, akribisch überprüft. Nun steht fest, dass die Kommunikationssysteme der Maschine ausgeschaltet und nicht durch einen Absturz zerstört wurden. Ob das durch die Piloten, durch Passagiere oder vom Boden aus geschah, weiß bis heute niemand. Ernstzunehmende Stimmen sprechen vom ersten Fall einer Cyber-Entführung, bei der die Elektronik des Flugzeuges manipuliert wurde. Schon vor geraumer Zeit hatte ein Experte an einem Flugsimulator demonstriert, dass es möglich ist, sich per SmartPhone und App in einen Bordcomputer zu hacken und die Steuerung zu übernehmen. Doch noch viele andere Erklärungsmodelle für das Verschwinden von MH370 sind in Umlauf. Vom Diebstahl über Entführung bis zum Terrorakt oder Piloten-Selbstmord reichen sie, ohne dass eine Theorie nur im Ansatz belegbar wäre.

Viele Fragen – keine Antworten

Neun Tage nach dem Verschwinden sind 24 Nationen an der Suche nach dem Flugzeug beteiligt. Nach seinem Verschwinden ist es anscheinend noch mehrere Tausend Kilometer weit geflogen, ohne vom Radarsystem mehrerer Länder registriert worden zu sein. Weder Militär noch Fachleute können sich dieses Geschehen erklären. Möglicherweise betrug die Flughöhe nach dem Verschwinden nur 1500 Meter und verhinderte eine Ortung, doch auch das ist Spekulation. Das Versagen der Abwehrsysteme löste in den betroffenen Staaten jedoch starke Irritationen aus. Von den 239 Menschen an Bord gibt es kein Lebenszeichen. Bisher wurden keine Lösegeldforderungen erhoben und auch ein Bekennerschreiben existiert nicht.