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Das weitgehend trockene und warme Wetter im südlichen Mittelmeerraum hat auf Sardinien zu schweren Waldbränden geführt, welche seit Sonntag auch Küstenorte erreichen.



Waldbrände auf SardinienMehr als achthundert Touristen mussten auf der Mittelmeerinsel ihr Quartier wegen der Brandgefahr verlassen und wurden vorläufig in anderen Unterkünften untergebracht. Viele von ihnen werden nach dem Löschen der Waldbrände in ihre gebuchten Quartieren zurückkehren können; einige müssen aber auch während ihres restlichen Urlaubs im Ersatzquartier bleiben, da ein Teil der Gebäude in einigen beliebten Urlaubsorten durch die Flammen zerstört oder stark beschädigt wurde. Begünstigt wird die rasche Ausbreitung der Waldbrände durch den starken und trockenen Mistralwind, welcher Geschwindigkeiten von mehr als vierzig Kilometern je Stunde erreicht.

Besonders intensiv von den Waldbränden betroffen ist die an der Ostküste gelegene Region Terranòa (Olbia). Das Zentrum der Brände befindet sich im kleinen Ort Santu Tiaduru (San Teodoro). In diesem Ort führte ein explodierender Öltank zudem zu Verletzungen bei vier Feuerwehrleuten. Die Bekämpfung der Brände erfolgt am Boden ebenso wie aus der Luft. Wünschenswert ist Regen auf Sardinien, dieser ist jedoch während der Sommermonate unwahrscheinlich.

Außer auf Sardinien wüten Waldbrände auch auf dem süditalienischen Festland sowie auf Sizilien, die Gesamtzahl der Brände wurde am Montag mit dreiunddreißig angegeben. Die Behörden nehmen neben Selbstentzündungen infolge der großen Hitze und der trockenen Wälder auch fahrlässige sowie absichtliche Brandstiftungen als Ursache für einige Brände an. Sie verweisen in diesem Zusammenhang ausdrücklich auf die strikte Einhaltung des Rauchverbotes bei Waldspaziergängen. Zudem sollten Urlauber sich vor Spaziergängen über die aktuelle Lage informieren, damit sie nicht versehentlich in das Waldbrandgebiet gehen.

Bild © rorue – Fotolia.com




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