Informiert bleiben · Twitter · Facebook · Google+

Sie sind hier: Start » News »

Der Taifun „Haiyan“ hat mehrere Menschenleben gefordert. Obwohl der Taifun katastrophale Schäden verursacht und Häuser, Autos und Leben mit sich gerissen hat, steht nun die nächste Katastrophe an. Verwüstung, Durst und Hunger sind die Folgen des Taifuns „Haiyan“.



Die Hungersnot lässt die Menschen um ihr Leben bangen. Sie überfallen Geschäfte um sich notdürftig, mit Lebensmittel und Wasser, versorgen zu können. Sie trinken aus Pfützen, die der Taifun hinterlassen hat, um nicht an Durst zu sterben. Besonders in der Zeit nach dem Taifun sind Lebensmittel für die Menschen, unter denen sich ebenfalls kleine Kinder befinden, lebenswichtig. Der Zerstörung ins Auge zu sehen und die Verzweiflung, treiben sie zu ungewohnten Methoden. Gilda Mainao aus der Stadt Tacloban, in der der Taifun am schlimmmsten wütete, bittet im Rundfunk um Hilfe. „Bitte, bitte schickt uns Hilfe!“

Die Todesopfer können nur geschätzt werden, noch immer sind nicht alle Opfer geborgen. Alleine in, und um der Stadt Tacloban, hat der Taifun über 10.000 Menschenleben mit sich gerissen. Durch die Zerstörung von Straßen und Flughäfen kann die Hilfe nur schleppend einen Zugang zu dem verwüsteten Gebiet finden. Andere Gebiete sind nach wie vor komplett überschwemmt. Die Trümmer, die noch von den Lebensunterkünften übrig geblieben sind, sind teils überschwemmt und unbewohnbar. Die Wetterlage wird sich in den nächsten Tagen nicht verbessern.

Mehrere Menschen haben auf der ebenfalls verwüsteten Insel Leyte, ein Reis-Lager gestürmt um ihren Hunger zu stillen. Dabei stürzte eine Mauer ein, die weitere acht Menschenleben forderte. Entfernt wurden 129.000 Säcke mit Reis. Der dadurch entstandene Schaden beläuft sich auf 21 Millionen Euro.




Ähnliche Artikel:


Kommentieren


Weitere Artikel:
Weihnachtsgeschenke: Ideen und Trends
Zu viele Krankenhäuser machen Verluste

© 2009-2017 HC