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An diesem Mittwoch kam es in den französischen Alpen zu dem Absturz eines Flugzeuges der deutschen Airline GermanWings bei welchem 150 Menschen ihr Leben lassen mussten.



Die deutsche Maschine war auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf. Bei dem Überflug von Frankreich ging der Kontakt zu dem Flugzeug verloren. Dies zerschellte an einem Steilhang in den Alpen. Seit diesem Zeitpunkt ist das Thema durchgängig in allen Medien präsent und rührt viele Menschen. Am gestrigen Mittwoch wurden erste Details zum weiteren Vorgehen bekannt, da dieser Unglücksfall vollständig untersucht werden muss, damit die mögliche Ursache des Absturzes aufgeklärt werden kann.

Während hunderte Helfer in den französischen Alpen sich den beschwerlichen Weg zu den Überresten des Flugzeuges durchkämpfen, versucht man in Paris den bisher aufgefunden Voice Recorder auszuwerten. Dieser war noch am Absturztag gefunden worden, jedoch schwer beschädigt. Auf einer Pressekonferenz wurde bekannt gegeben, dass man es schaffen konnte, dass eine verwendbare Audiodatei extrahiert werden konnte. Die hörbaren Laute und stimmen müssen nun interpretiert und ausgewertet werden. Schlüsse wollte man noch nicht ziehen, da es bisher zu wenig Anhaltspunkte gibt, um ein Ergebnis zur veröffentlichen. Dies wird erst in einigen Tagen erwartet. Laut Angabe der Flugsicherheitsbehörde BEA wurde von der zweiten Blackbox noch keine Spur gefunden, während der französische Präsident Hollande bei einer Pressekonferenz sagte, dass man die Hülle der zweiten Blackbox bereits gefunden habe. Es bleibt abzuwarten.

Die Maschine ist vermutlich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 700 h/km auf die Felsen aufgeprallt. Hilfskräfte und Bilder beschreiben das Flugzeug teilweise als pulverisiert, es sind nur noch kleinere Teil übrig. Die Bergung gestaltet sich aufgrund der Lage des Absturzortes schwierig, da dieser nicht zugängig ist und weiterhin werden die Bedingungen durch das Wetter erschwert. Die Trümmerteile sollen auf einer Größe von zwei Fußballfeldern verstreut sein.

Derweil trauern auf der ganzen Welt Angehörige und Freunde, um die Opfer des Absturzes. Keines der Opfer überlebte dieses Horrorszenario. Angehörigen wird die Chance geboten durch Sonderflüge der Lufthansa zum Unfallort zu reisen, um dort Abschied zu nehmen und zu trauern. Da die Bergung noch dauern kann, wird man ebenfalls noch auf die Überführung der sterblichen Überreste warten müssen. Diese müssen nachdem Auffinden durch DNA-Proben identifiziert werden. Bis die Angehörigen Gewissheit über die Unfallumstände bekommen werden, wird leider noch einige Zeit vergehen.




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