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Silvester 2011/2012 fordert weltweit zahlreiche Todesopfer und Verletzte Natürlich gehört Silvester zu den weltweit größten und rauschenden Anlässen, die überhaupt gefeiert werden. Doch leider gehören in das Umfeld zu den Neujahrsfeiern auch immer wieder tödliche Unfälle und zahlreiche Verletzte. Die meisten davon ereignen sich aufgrund zu hohen Alkoholgenusses auf den Straßen, doch auch so mancher Silvesterkracher sorgte weltweit für den einen oder anderen Schwerverletzen oder sogar Toten. So wird ein Todesfall in Deutschland auf die Verwendung illegaler Böller zurückgeführt.



Ein 27 Jahre junger Mann, aus der Region um Göppingen in der schwäbischen Alb, kam kurz nach Mitternacht ums Leben, als, auch für andere Anwesende völlig unerwartet, vor dem Mann ein Böller detonierte. Dabei zog der sich so schwere Verletzungen zu, dass er noch auf dem Weg ins Krankenhaus verstarb, ein 20-Jähriger wurde dabei ebenfalls schwer verletzt, scheint aber nicht in Lebensgefahr zu schweben. Ein 39 Jahre alter, anwesender Bekannter zog sich leichte Verletzungen zu. Ereignet hatte sich das Unglück auf einem Parkplatz, wo die Freunde mit den Krachern ins neue Jahr hineinschießen wollten. Laut Polizeiermittlungen konnte der tödliche Sprengkörper dem 27-Jährigen zugeschrieben werden, da bei ihm noch weitere Feuerwerkskörper derselben Machart gefunden wurden. Bei sämtlichen Silvesterböllern handelte es sich dabei nach Polizeiangaben um illegale oder sogar selbst hergestellte Kracher.

Im niederösterreichischen Gmünd kam ein 18 Jahre junger Mann ums Leben, als eine sogenannte Kugelbombe vorzeitig in seiner Hand detonierte und ihn dabei lebensgefährlich am Kopf verletzte. Zwar konnte der junge Mann noch ins Krankenhaus eingeliefert werden, dennoch erlag er dort wenig später seinen ernsthaften Verletzungen. In Italien starben zwei Menschen in direktem Zusammenhang mit der Feuerwerksschießerei. Einer wollte eine Rakete zünden, dabei entzündeten sich sämtliche Feuerwerkskörper und steckten die Wohnung in Brand, was einen Italiener das Leben kostete. Ein anderer Italiener wurde von einem Schusswaffen-Querschläger getroffen: feiernde Gruppen hatten Freudenschüsse in die Luft abgegeben, ein Querschläger traf einen Mann dabei tödlich im Gesicht. Silvester 2011/2012 sorgte in Lettland für einen der schwersten Verkehrsunfälle der letzten Jahre überhaupt. Ein Pkw mit sieben Insassen im Alter von 16 bis 19 Jahren kam aus noch ungeklärten Gründen von der vereisten Straße ab und landete in einem Fluss.

Für die Jugendlichen, die sich auf dem Nachhauseweg von einer Silvesterfeier befanden, kam jede Hilfe zu spät. Doch auch in Asien hinterließen die Neujahrsfeierlichkeiten einen traurigen Beigeschmack: bereits vor Neujahr wurden in Thailand über 100 Verkehrstote bei Straßenverkehrsunfällen registriert, die größtenteils den in Thailand sogenannten „gefährlichen Tagen“, aufgrund Feierlichkeiten wie Silvester, zugerechnet werden. Auf den Philippinen wurden sämtliche Krankenhäuser in Bereitschaftsalarm versetzt, während dort ebenfalls über 500 Verletzte gezählt wurden. In vielen asiatischen Ländern wird ebenfalls sehr viel mit illegalen Krachern hantiert, da der Verkauf von Feuerwerkskörpern zumeist stark reglementiert ist.

Bild © redhorst – Fotolia.com




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2 Kommentare

  1. nicole sagt:

    voll krass wie kann man nur so blöd sein denn böller in der hand exbludiren zu lasen

    • JahnBK sagt:

      @Nicole.
      Die Böller sind zu früh in der Hand losgegangen, dass ist gerade bei Polnischen und Tschechischen Böllern öfters der Fall. Außerdem solltest du mal was an deiner Rechtschreibung tun! Die ist grauenvoll!

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