Bleiben Euroländer auf den Krediten für Griechenland sitzen?

Es ist schon ein Kreuz mit der Weltwirtschaft. Während die Griechen mit ihrer nunmehr 5. Staatspleite seit dem Jahre 1800 kranken, Italien ebenfalls der (immerhin erste historische) Bankrott drohte und Spanien auch nicht unbedingt stabil da stand, wird auch gleich noch die Kreditwürdigkeit des Wirtschaftsriesen USA in Frage gestellt, und als ob das nicht genug wäre ad hoc auch gleich noch Frankreich abgewertet.

Da ist es auch nicht sonderlich förderlich, dass der Iran einen Öl-Export-Stop plant unter dem insbesondere das gebeutelte Griechenland extrem leiden würde, China Exportweltmeister wird, und die deutsche Innenpolitik derzeit ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit erfordert, der Fokus also droht abgelenkt zu werden. Und zu allem Überfluss wechselt die griechische Wirtschaft nun anscheinend auch noch von der Stagnation in den freien Fall, so der Finanzexperte Guntram Wolff.

Und promt kommt auch schon die politische Hammerkeule: Frankreich beschließt die Finanztransaktionssteuer und hebt die Mehrwertsteuer an – es scheint, dass Deutschland mittlerweile der einzige verbleibende Finanzsektor bleibt den man als weitestgehend stabil bezeichnen könnte. Dadurch gerät Deutschland nunmehr noch weiter in die Verantwortung für Griechenland, denn nach Meinung von Finanzexperten sind die Hellenen definitiv nicht in der Lage bis 2020 solvent zu werden, geschweige denn die Notkredite zurück zu zahlen. Denn bis Griechenland dazu fähig sei müsse erst einmal ein akzeptables Bruttoinlandsprodukt geschaffen werden. Und selbst dann ist an eine Rückzahlung noch lange nicht denken. Laut Wolff müssen die Eurostaaten nun Einsicht zeigen, und einen Schuldenerlass beschließen – eine Mehrbelastung von rund 27 Milliarden Euro alleine für Deutschland. „Die 27 Milliarden sind jetzt schon verloren“ resigniert Wolff, und spricht damit aus was viele Bundesbürger befürchtet hatten. Da erscheint es irgendwie paradox, dass Schäuble vergangenes Jahr noch von einer „hohen Schlagkraft“ des Rettungsschirms sprach. Vieles bei der Entwicklung des griechischen Finanzsektors wird nun also auch von den Ölmagnaten Iran und Afrika abhängen, andernfalls wäre Griechenland erneut auf direkte Hilfe der Euroländer, allen voran Deutschland, angewiesen.

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Ifo-Geschäftsklimaindex: Deutsche Wirtschaft auf Erfolgslinie

Mit hoher Spannung wurden diese Zahlen in ganz Deutschland erwartet die Berechnungen aus dem Ifo-Index. Eines stand mit der Bekanntgabe gleich fest Deutschland hat es wieder einmal geschafft sich wirtschaftlich zu verbessern, obwohl Europa sich gerade im Abschwung befindet. Ein toller Aufschwung für Deutschland denn es ist schon das dritte Mal hintereinander.

Ifo-Geschäftsklimaindex: Deutsche Wirtschaft auf ErfolgslinieIndexpunkte in der Übersicht

Jeden Monat fragt das Ifo-Institut bei Unternehmen nach, wie diese die aktuelle Lage für das Unternehmen einschätzen. Des Weiteren wird eine Befragung hinsichtlich des kommenden Halbjahres vorgenommen. Aufgrund der Angaben von den Unternehmen kann das Ifo-Institut die Wirtschaftszahlen ermitteln. So ergaben die Befragungen für den Monat Dezember 108,03 Punkte. Zum Vergleich im November letzten Jahres lagen diese noch auf 107,03 Punkte. Für die Befragungen gaben 7000 Unternehmen Auskunft.

Ausgewertet wird immer in zwei Kategorien aus der aktuellen Lage sowie aus den Erwartungen. Aus diesen beiden Zahlen ergeben sich die aktuellen Indexpunkte. Bei der Auswertung für die aktuelle Lage nahm der Teilindex von 116,7 auf 116,3 Punkten ab. Der erneute Anstieg beruht daher mehr auf die Erwartungen denn diese stiegen von 98,6 auf 100,9 Punkten an.

Gliederung in Branchen

Nach dem vergleich in Branchen verbesserte sich das Geschäftsklima im Bauhauptgewerbe sowie in den verarbeitenden Gewerbe. So sind bei dem verarbeitenden Gewerbe im ersten Halbjahr durch positive Entwicklungen mit neuen Einstellungen zu rechnen. Durch positive Aussichten auf die nächsten Monate kann das Bauhauptgewerbe punkten. Auch im Großhandel wird derzeit von einem schlechten Klima gesprochen. Diese ist aber auf Hinsicht der kommenden Monate aber unbedenklich. Das Gegenteil vom Großhandel sieht der Einzelhandel. Denn die Einzelhändler sehr pessimistisch auf das nächste Halbjahr.

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Costa Concordia: Der Kapitän, der nicht untergehen wollte

Das Schiffsunglück des Kreuzfahrtliners „Costa Concordia“ nahe der italienischen Hafenstadt Livarno wirft ein immer schlechteres Licht auf Kapitän Francesco Schettino. Dieser hatte das Schiff offenbar bereits verlassen, als dort noch Passagiere und Besatzungsmitglieder um ihr Leben kämpften.

Costa Concordia: Der Kapitän, der nicht untergehen wollte„Gehen Sie verdammt nochmal an Bord! Dies ist ein Befehl!“

Diesen Schluss legt ein Telefonmitschnitt zwischen der italienischen Küstenwache und dem Kapitän des havarierten Schiffs nahe, welcher von den italienischen Medien veröffentlicht wurde. Hafenkommandant Gregorio Maria De Falco brüllt auf diesem Schettino an, er müsse sofort wieder an Bord gehen und von dort den Rettungseinsatz koordinieren. Wiederholt fällt der Satz, dies sei ein Befehl. Wenn er nicht sofort wieder auf sein Schiff zurückginge, werde er dafür sorgen, dass Schettino „wirklich große Schwierigkeiten“ bekomme, droht De Falco, aber offenbar ohne jeden Erfolg. Der Kapitän des Schiffs wirkt abwesend und kühl. Fast beiläufig erkundigt er sich auf den Kommentar De Falcos hin, es gebe schon Leichen, wie viele es denn seien.

Anklage wegen fahrlässiger Tötung

Der Vorwurf, er habe Passagiere und Besatzung im Stich gelassen, ist nur der jüngste einer ganzen Reihe schwerer Anschuldigungen, die gegen den Kapitän erhoben werden. Die Reederei der „Costa Concordia“ wirft Schettino vor, dieser habe eigenmächtig die Route geändert. Die Besatzung berichtet, es sei die Entscheidung des Kapitäns gewesen, das Schiff so nahe an die Felsen zu navigieren, was schließlich zur Katastrophe führte. Abgeordnete in Rom forderten, nachdem das Telefonat zwischen dem Kapitän und dem Hafenkommandanten öffentlich wurde, Schettino müsse sich einem Drogentest unterziehen. Dieser ist mittlerweile unter Hausarrest gestellt. Die Staatsanwaltschaft hat Anklage wegen fahrlässiger Tötung in mindestens elf Fällen erhoben. Dies ist die Zahl der Leichen, welche bislang gefunden worden sind. Allerdings werden weiterhin 20 Menschen vermisst. Die Retter haben kaum noch Hoffnung, diese lebend zu bergen, doch noch wolle man ein „Wunder“ glauben, heißt es aus den Kreisen der Bergungstrupps.

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Spekulation auf eine Griechenland-Pleite durch Hedge-Fonds

Spekulation auf eine Griechenland-Pleite durch Hedge-FondsImmer mehr wird davon ausgegangen, dass es zu einer Pleite von Griechenland kommt. Derzeit beginnen Versicherungen und Banken damit, dass sie mehr und mehr eine Abschreibung ihrer Griechenland-Investitionen vornehmen. Dagegen nehmen Hedgefonds eine verstärkte Investition in griechischen Staatsanleihen und Ausfallversicherungen. Wenn es zu einer Pleite des Landes käme, würden die Hedgefonds einen guten Verdienst durch diese Investitionen erreichen.

Derzeit wird jedoch davon ausgegangen, dass eine Rettung von Griechenland nur möglich ist, wenn private Gläubiger auf teilweise auf ihre Ansprüche verzichten würden. Bisher ist von einem konstruktiven Verlauf der Krisengespräche die Rede, die derzeit mit den Investoren geführt werden. Dazu zählen Versicherungen und Banken. Eine Bereitschaft der privaten Gläubiger ist nicht in allen Fällen gegeben und zu erwarten. Dabei ist es laut Insidern wahrscheinlich, dass über 50 Prozent der Gläubiger sich an einem Schuldenschnitt für Griechenland beteiligen könnten. Allerdings könnte man in diesem Fall auch schon zufrieden sein.

Dagegen wird dies in EU-Kreisen nicht so pessimistisch gesehen. Geschätzt wird dort, dass fast alle Gläubiger mitziehen werden. Dadurch kam es jetzt auch zu der Aussage, dass das Erreichen des Abkommens in greifbare Nähe gerückt sei. Für das zweite Hilfspaket für Griechenland sind damit alle Voraussetzungen erfüllt. Auch wenn es noch keine abschließende Vereinbarung gibt, so sieht auch der griechische Vize-Finanzminister Fortschritte in den Gesprächen.

Ausstehend sind bei den Anleihen 200 Milliarden Euro. Auf 50 Prozent dieser Summe, also 100 Milliarden Euro, sollen Gläubiger verzichten. Sind nicht alle Gläubiger dazu bereit, kann die anvisierte Summe nicht erreicht werden. Wie es in diesem Fall dann weitergehen wird, steht bisher noch nicht fest. Möglich sind beispielsweise höhere Hilfszahlungen aus dem internationalen Währungsfonds. Was genau bei diesen Gesprächen herauskommt, wird wahrscheinlich zum nächsten Euro-Gipfel am 30. Januar als Vereinbarung den Regierungs- und Staatschefs vorliegen.

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Kündigung nur mit Unterschrift wirksam

Kündigung nur mit Unterschrift wirksamDie Kündigung eines Arbeitsverhältnisses bedarf immer der schriftlichen Form. Außerdem muss sie vom Arbeitgeber eigenhändig unterschrieben sein. Neben einer mündlichen, ist auch die Kündigung per Mail, Fax oder SMS grundsätzlich unwirksam.

Der Arbeitgeber muss die Kündigung selbst unterzeichnet haben. Sollte die Unterschrift von einer anderen Person stammen, bedarf es einer Vollmacht des Arbeitgebers. Diese ist dem Kündigungsschreiben im Original beizufügen. Sollte eine andere Person, als der Arbeitgeber unterschrieben haben und eine Vollmacht fehlen, kann der Gekündigte das Schreiben eventuell zurückweisen. Die Zurückweisung muss unverzüglich erfolgen, ansonsten wird die Kündigung trotzdem wirksam. In einem aktuellen Urteil vom 08. Dezember 2011 hat das Bundesarbeitsgericht entschieden, dass die Zurückweisung der Kündigung mangels Originalvollmacht innerhalb einer Woche zu erfolgen hat, ansonsten sei eine sogenannte Unverzüglichkeit nicht mehr gegeben.

Wenn jedoch davon ausgegangen werden kann, dass dem Gekündigten bekannt sein muss, dass der Unterzeichner zur Unterschrift berechtigt war, bedarf es keiner zusätzlichen Vollmacht des Arbeitgebers. Berechtigte Personen sind beispielsweise Betriebs- oder Personalleiter.. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichtes vom 14.April 2011 ist es notwendig, dass der Arbeitgeber die zur Kündigung befugte Person in die entsprechende Position berufen hat und davon auszugehen ist, dass der Kündigungsempfänger das auch weiß. Der Stelleninhaber muss seine Position in der Firma aktiv ausfüllen und im Arbeitsvertrag des Arbeitnehmers namentlich genannt sein.

Wenn ein Arbeitgeber also eine Kündigung nicht persönlich unterzeichnet hat, ist schnelles überprüfendes Handeln durch den Gekündigten erforderlich. Im Zweifelsfall muss ein Anwalt prüfen, ob die Kündigung mangels eigenhändiger Unterschrift oder Originalvollmacht zurückgewiesen werden kann. Weil vom Gesetzgeber nur eine sehr kurze Zeitspanne eingeräumt wird, ist schnelles Handeln angeraten.

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Die gefährliche Schönheit der Kreidefelsen auf Rügen

Die gefährliche Schönheit der Kreidefelsen auf RügenDie Kreidefelsen auf Rügen gelten als außergewöhnliche Sehenswürdigkeit. Majestätisch und beeindruckend, sind sie auf der Insel Rügen die Attraktion, die man als Urlauber einfach gesehen haben muss. Umso mehr hat in den letzten Tagen das Unglück erschüttert, bei dem eine Frau und ihren beiden Töchter von herabstürzenden Schlamm- und Geröllmassen erfasst wurden. Eines der beiden Mädchen, die zehnjährige Tochter, konnte bis heute nicht geborgen werden, man geht vom Schlimmsten aus. Die Mutter und die zweite Tochter wurden bei dem Unglück verletzt.

Sicherheitsmaßnahmen am Kap Arkona

Das tragische Unglück hat – wie schon öfter in der Vergangenheit – erneut zu einer Diskussion über eine Absperrung der Kreidefelsen geführt. Besonders nach heftigen Regenfällen sind die Felsen am Kap Arkona nicht sicher. Beim Gestein der Kreidefelsen handelt es sich um ein wasserdurchlässiges Material. Kreide und Mergel können in großer Menge abbrechen und stellen ein hohes Sicherheitsrisiko dar. Eine Sicherung mit Netzen wäre wenig erfolgreich, da auf diese Weise nur größere Gesteinsbrocken abgehalten würden. Ein Einsturz wie derjenige in den letzten Tagen kann mit Netzen nicht verhindert werden.

Touristenattraktion oder Sicherheitsrisiko?

Die Behörden in Mecklenburg-Vorpommern sichern den Küstenabschnitt bislang mit Warnschildern und Hinweisen. Eine Absperrung auf Dauer ist nicht geplant. Auch die öffentlichen Vertreter betonen, dass eine dauerhafte Sicherung nicht möglich ist. Der zuständige Tourismusverband warnt vor den Abbrüchen, die an der Steilküste immer wieder vorkommen können. Es bleibt der Appell an alle Besucher, die Steilhänge von oben nicht zu betreten und unterhalb an der Küste nicht spazierenzugehen. Das Naturschauspiel der Kreidefelsen auf Rügen wird weiterhin eines der beliebtesten Ziele auf Rügen sein. Den Besuchern bleibt nur übrig, die Sicherheitshinweise noch genauer einzuhalten und den Kreidefelsen bei schlechten Wetterverhältnissen fernzubleiben.

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Grippewelle in Deutschland

GrippewelleEs ist ganz egal ob es sich nun um die neue Schweinegrippe oder nur im die klassische Influenza handelt, erwischen wird es viele von uns. Hohes Fieber und schweres Krankheitsgefühl sind erste Anzeichen dafür.

Gefährdete Personen sind vor allem Kinder, Babys, Ältere und auch chronisch erkrankte Menschen. Auch sollten sich Menschen mit viel und engem Personenkontakt besonders in acht nehmen. Vor allem im Frühjahr und Herbst treten vermehrt aber auch banale Erkältungskrankheiten auf. Die Übertragung der Schweinegrippe oder auch der Influenza erfolgt hauptsächlich durch Tröpfchen- Infektion und auch durch körperlichen Kontakt. Begünstigt wird die Ansteckung durch größere Menschenansammlungen und durch unregelmäßiges Hände waschen.

Wie schützt man sich am besten vor einer Ansteckung?

Eine gute Ansteckungsvermeidung ist es bereits wenn man sich regelmäßig die Hände mit Wasser und Seife wäscht. Lüften Sie auch im Büro die Räume häufiger, dies verringert die Virenanzahl. Halten Sie unbedingt Abstand zu bereits erkrankten Personen und falls Sie sich trotzdem anstecken kurieren Sie Ihre Erkrankung aus, um Menschen in Ihrem Umfeld nicht an zustecken.

Ärzte raten besonders älteren Menschen, Kindern oder Personen mit chronischen Erkrankten dazu sich gegen die Grippe impfen zu lassen. Nur eine Impfung ist ein direkter Schutz gegen die normale Grippe oder auch die Schweinegrippe.

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Nach schlechtem Start: Bildungspaket stößt auf Interesse

Nach schlechtem Start: Bildungspaket stößt auf InteresseNach anfänglichem Zögern bei den Anspruchsberechtigten steigt die Nachfrage nach dem Bildungspaket für Kinder seit Beginn des neuen Schuljahrs endlich an.

Aufgrund eines Urteils des Bundesverfassungsgerichts musste die Regierung bis Anfang 2011 Nachbesserungen für Kinder von Empfängern von Hartz4 oder Grundsicherung vornehmen. Das gelang nicht. Die Parteien konnten keine Einigung finden, weshalb das veränderte Gesetz erst ab April 2011 startete. Die Bildungspaket genannten Leistungen für Bildung und Teilhabe umfassen das kostenlose Mittagessen in Kitas und Schulen, die Mitgliedschaft in einem Sportverein, die Teilnahme an einer Musikschule sowie Kinderreisen und eintägige Ausflüge. Lernschwache Schüler können Hausaufgabenbetreuung oder Nachhilfeunterricht erhalten.

Nach der Einführung war die Nachfrage eher träge. Um so erfreulicher, dass nun immer mehr Eltern die Anträge stellen. Auf Nachfragen des Deutschen Landkreistages und des Deutschen Städtetages wurden nach Beginn des neuen Schuljahres für etwa 44 Prozent der anspruchsberechtigten Kinder Anträge gestellt. Das ist ein Mehr von etwa 15 Prozent gegenüber dem Sommer 2011.

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MPU: Ab welcher Promillegrenze ist sie nötig?

MPU: Ab welcher Promillegrenze ist sie nötig? Mal eben mit den lieben Kollegen nach Feierabend auf einen „Absacker“ in die nächste Kneipe zu gehen kann recht unterschiedliche Folgen haben. Vor allem für diejenigen, die sich nach dem Genuss von Alkohol noch hinter das eigene Steuer setzen. Bei diesen Folgen kann es sich dann nicht nur um einen Unfall mit Sach- oder Personenschaden handeln, sondern auch um eine ganz gewöhnliche „allgemeine Verkehrskontrolle“ der Polizei.

Beamten, denen bei der Kontrolle der Ausweis- und Fahrzeugpapiere eine „Fahne“ durch das geöffnete Autofenster entgegen weht, werden den Fahrzeugführer dann zu einem Alkoholtest auffordern. Welche Folgen am Ende für den Fahrzeugführer daraus resultieren, entscheidet der festgestellte Promillewert. Fahrer, bei denen der Wert unter 0,3 Promille liegt, haben dabei – sofern die Beamten nicht irgendwelche Einschränkungen oder Ausfallerscheinungen bei der betroffenen Person feststellen – keine Konsequenzen zu befürchten. Anders ist das schon bei einem Wert ab 0,5 Promille. Denn hier droht bereits ein Fahrverbot. Übrigens, wer sich zweimal mit einem Promillewert um oder über 0,5 Prozent erwischen lässt, dem droht nicht nur ein Fahrverbot, sondern auch eine MPU. Definitiv wird man aber – nach dem Führerscheinentzug – zu einer MPU aufgefordert, wenn man sich mit 1,6 Promille erwischen lässt. Autofahrer, die von der Polizei zum ersten Mal mit einer „geringen“ Menge Alkohol im Blut (bis 0,5 Promille) erwischt werden, müssen zwar mit Konsequenzen, wie Geldbußen und Führerscheinabgabe, rechnen, müssen jedoch nicht eine MPU über sich ergehen lassen.

Mit einem Promillewert von 1,6 Prozent droht dem Autofahrer also der Führerscheinentzug. Der Führerschein kann erst wieder beantragt werden, nachdem der Fahrer der zuständigen Führerscheinbehörde ein positives Gutachten der MPU vorlegen kann. Allerdings ist dies in keinem Fall zeitnah möglich, da ein Führerscheinentzug mit MPU immer auch mit einer Sperrfrist von mindestens sechs Monaten versehen ist.

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Online-Games liegen voll im Trend

Online-Games liegen voll im TrendMobile Geräte wie Handys, Tablets und Smartphones werden einerseits immer hochwertiger und andererseits auch immer günstiger. Kein Wunder also, dass Geräte dieser Art boomen wie selten. Nimmt man dann noch die immer größere Verfügbarkeit und die immer niedrigeren Kosten für das mobile Internet hinzu, hat man bereits die Erklärung, warum Smartphones und Co längst den Markt dominieren.

Dadurch, dass diese kleinen Allzweckkönner so manchem ausgewachsenen Heimcomputer in nichts nachstehen, haben sie darüber hinaus natürlich den Vorteil, dass sie überallhin mitgenommen werden können und unterwegs erst ihre Vorteile erst richtig ausspielen können. Tausende verfügbare Apps erleichtern den Alltag unterwegs und sorgen darüber hinaus auch für Spaß und Kurzweil. Und auch als Spieleplattformen haben sich portable Geräte mittlerweile absolut etabliert. Zeitgemäße Grafik, schnelle Verfügbarkeit und eine riesige Auswahl haben dafür gesorgt, dass das Spielen unterwegs zum Massenphänomen geworden ist.

Kein Ende des Booms in Sicht

Bereits vorinstallierte Spiele und zahllose Online- und Browserspiele, die über das mobile Internet kostenlos spielbar sind, begeisten das Publikum. Vor allem leicht zugängliche Spiele wie Rätsel- oder Skill Games werden immer beliebter. Diese eignen sich ideal, um die Wartezeit auf den Bus zu verkürzen, jede Menge Spaß zu haben und die grauen Zellen bzw. die eigenen Reflexe zu fordern. Ein interessantes Phänomen ist auch, dass diese Spiele quer durch alle Altersschichten und von beiden Geschlechtern gleichermaßen gespielt werden. Vorbei also die Zeiten, in denen elektronische Spiele vor allem von pickligen Jugendlichen gespielt wurden. Mittlerweile sind Flash- und Browserspiele fast nicht mehr aus dem täglichen Leben wegzudenken, und die Industrie, die hinter den Ttieln steckt, hat gigantische Ausmaße angenommen.

Ein Ende des Booms ist nicht absehbar, sodass wir in Zukunft noch viele spannende und interessante Titel spielen werden.

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