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Es steht fest. Der gefallene Bayern Präsident Uli Hoeneß muss seine Strafe in der JVA Landsberg in Bayern absitzen. In Kürze muss der ehemalige Bayern-München-Präsident seine Strafe antreten. Hoeneß muss sich dabei an ein völlig neues Leben gewöhnen. Die Regeln in einer Justizvollzugsanstalt sind streng durchstrukturiert.



Die Zelle von Uli Hoeneß hat eine Größe von etwa 8 m². Die Einrichtung besteht aus einem Bett, einem Schrank, einem Tisch und einem Regal. Ebenso befinden sich ein Waschbecken und ein WC auf dem Haftraum. Das Essen wird Hoeneß bis auf das Abendbrot in Gemeinschaftsräumen zu sich nehmen.

Laut Strafvollzugsgesetz ist jeder Strafgefangene verpflichtet zu arbeiten. Auch als Promi wird Hoeneß nicht drum herum kommen, einen Job in der Justizvollzugsanstalt anzutreten. Strafgefangene dürfen zwar Wünsche äußern, als was sie in der JVA arbeiten möchten, werden aber letztendlich durch die Anstaltsleitung in den vollzugseigenen Betrieben eingeteilt.

Da bei Hoeneß von einer guten Sozialprognose auszugehen ist, könnte der Ex-Bayern-Präsident theoretisch schon nach der Hälfte der Zeit entlassen werden. Das Strafvollzugsgesetz spricht hier von der sogenannten Halbstrafenreglung. Diese besagt, dass Erstinhaftierte bei einer guten Sozialprognose und einer guten Führung in der JVA die Möglichkeit haben, nach Verbüßung der Hälfte der regulären Strafzeit entlassen zu werden. Hierüber entscheidet die Strafvollstreckungskammer des zuständigen Amtsgerichts. Die restliche Strafe wir dann zur Bewährung ausgesetzt. In jedem Fall wir Hoeneß damit rechnen können, nach Verbüßung von 2/3 der Strafe aus der JVA entlassen zu werden. Auch hier wird die Reststrafe dann zur Bewährung ausgesetzt. Weiterhin kann Hoeneß damit rechnen, sehr bald in eine offene Vollzugsanstalt verlegt zu werden.




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