Informiert bleiben · Twitter · Facebook · Google+

Sie sind hier: Start » News »

Es dauert noch ein paar Wochen, bis das erstgeborene Kind von Prinz William und seiner Frau Catherine das Licht der Welt erblickt. Doch die Briten sind schon jetzt völlig aus dem Häuschen. In allen Medien ist die bevorstehende Geburt das Thema Nr. 1 und wird trotz dürftigster Informationen scheinbar nie langweilig. Auch die britische Wirtschaft freut sich auf ein milliardenschweres Geschäft, denn es ist anzunehmen, dass der heutige Babyrummel Mitte Juli zum nationalen Ausnahmezustand explodieren wird.



EnglandDer 13. Juli wird als Geburtstermin gehandelt, auch wenn niemand von offizieller Seite dieses Datum jemals genannt hat. Doch inzwischen ist es eine feste Größe, an dem sich alles orientiert. Nach einer angeblichen Indiskretion aus dem Palast ist die Öffentlichkeit heute weitgehend davon überzeugt, dass es ein Mädchen wird. Auch die Wettbüros bestätigen diesen Trend. Charlotte und Alexandra liegen bei den Tipps für den Namen der zukünftigen Königin ganz vorn.

Auch die königliche Familie verkauft Souvenirs

Obwohl niemand weiß, ob der royale Nachwuchs männlich oder weiblich ist, läuft die Souvenirproduktion schon auf Hochtouren. Nach der Geburt wird der Markt mit Teller, Tassen und diversen anderen Artikeln überflutet sein, die mit Sicherheit auch gekauft werden. Selbst der Großvater in spe, Prinz Charles, ist beim Geschäft mit dabei und bietet in seinem Hofladen auf Gut Highgrove handgestrickte Babyschuhe als Sammlerstück an. In den königlichen Shops, deren Gewinn den royalen Residenzen zugutekommt, kann schon jetzt ein geschlechtsneutraler Babystrampler erworben werden. Er ist lilafarben, trägt eine aufgedruckte Krone und die Aufschrift „Born to rule“.

Gleichberechtigung in der Thronfolge ist Gesetz

Die Geburt des Kindes ist in jedem Fall von historischer Bedeutung. Es wird der 43. Herrscher von Großbritannien geboren – und das unabhängig davon, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist. Bisher hatten männliche Nachkommen den Vortritt, nun gilt das Erstgeborenenrecht. 2011 beschloss die Commonwealth-Konferenz diese Änderung. Damit wird auch ein Mädchen direkt seinem Vater William nachfolgen, selbst wenn später noch Söhne geboren werden sollten.

Bild © Jaroslaw Grudzinski – Fotolia.com




Ähnliche Artikel:


Kommentieren


Weitere Artikel:
Drohnen auch über den USA
Tipps zum Joggen

© 2009-2017 HC