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Obwohl die Kanzlerin von Schäuble, von der Leyen und Seehofer unterstützt wird, will Norbert Röttgen als CDU-Vize im Amt bleiben.



Entmachtung von Röttgen - er wehrt sich dagegenVon der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wurde Norbert Röttgen (ebenfalls CDU) als Umweltminister entlassen. Doch hat der ehemalige Umweltminister nicht vor, sich gänzlich aus der Bundespolitik zu verabschieden. Im Dezember wird der Parteitag stattfinden. Bis zu diesem Zeitpunkt will er mindestens als stellvertretender CDU-Chef im Amt bleiben. Außerdem gibt es Informationen aus seinem Umfeld, wie er die nächste Zeit angehen will. So soll es zu einer Korrektur können, was die Umstände hinsichtlich seiner Entlassung angeht. Schließlich hat Norbert Röttgen noch die Worte der Kanzlerin im Ohr. Diese gab ihm noch vor der Wahl in Nordrhein-Westfalen eine Zusicherung für den Fall einer Niederlage. Er sollte trotzdem unverzichtbar als Umweltminister sein, was das Großprojekt Energiewende angeht.

Einen Wandel im Hinblick auf die Arbeit der Koalition sieht jetzt der Vorsitzende der CSU, Horst Seehofer gekommen. Nach dem Wechsel in personeller Hinsicht sei man nun endlich wieder in der Lage zu „sprechen“. Auch verteidigte der CSU-Vorsitzende die Entscheidung der Kanzlerin. Schließlich ging es hier um die Verantwortung für das ganze Land ebenso wie für die Partei. Der Eigennutz von einem einzelnen Politiker darf nicht im Vordergrund stehen. Dies erklärte Horst Seehofer jetzt gegenüber der „Leipziger Volkszeitung“.

Verteidigt wurde die Kanzlerin jetzt in einem „Spiegel-Bericht“ auch von der Bundesarbeitsministerin. Ursula von der Leyen erklärte, dass es entscheidend sei, dass das Land nur das Beste erfährt. So müsse die Bundeskanzlerin auch Vertrauen zum Umweltminister haben, wenn es um so große Projekte wie die Energiewende geht.

Derweil soll am Dienstag nun Peter Altmaier, parlamentarischer Geschäftsführer der Unionsfraktion, als Nachfolger von Norbert Röttgen zum Umweltminister ernannt werden.

Bild © dominik diesing – Fotolia.com




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