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Sowohl die Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmer in Deutschland haben längst verstanden, dass eine kontinuierliche Weiterbildung der Schlüssel zum Erfolg ist. Um keine Zeitverluste akzeptieren zu müssen, erfreuen sich berufsbegleitende Weiterbildungsgänge einer großen Beliebtheit. Dabei gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Organisationsformen und Varianten.



WeiterbildungNeben dem Beruf eine Weiterbildung zu absolvieren, kann eine große Herausforderung sein. Deshalb müssen sich die Teilnehmer sehr gut mit ihrem Kurs identifizieren können. Insbesondere die zeitliche Organisation muss perfekt auf das eigene Privat- und Arbeitsleben abgestimmt sein, damit beides während der Weiterbildung nicht leiden muss. In der Wirtschaft gibt es daher zahlreiche Möglichkeiten, sich in Eigenregie weiterzubilden.

Fernlehrgang: hohe Eigenmotivation notwendig

Fernlehrgänge sind häufig auf eine vergleichsweise lange Zeit ausgerichtet. So dauern beispielsweise die Meisterkurse bei der SGD rund 30 Monate, wobei viele Teilnehmer die Möglichkeit der kostenfreien Verlängerung der Betreuungszeit in Anspruch nehmen. Je nach gewünschtem Thema sind natürlich auch kürzere Kurse möglich.

Wichtig ist, dass ein Fernlehrgang in vielen Fällen komplett neben dem Beruf erledigt werden kann, da sich die Teilnehmer ihre Zeit völlig frei einteilen können. Manchmal kann es allerdings schwierig werden, wenn in einem Kurs einige Präsenzseminare vorgesehen sind, denn für diese müssen die meisten Arbeitnehmer Urlaub nehmen. Wer sich auf einen Fernlehrgang einlässt, sollte wissen, dass hierfür eine hohe Eigenmotivation erforderlich ist. Mit etwa 15 Stunden pro Woche ist ziemlich viel Zeit aufzuwenden.

Berufsbegleitende Kurse bei IHK und HWK

Insbesondere wenn es um Fachlehrgänge und Aufstiegsweiterbildungen geht, bieten die Industrie- und Handelskammern sowie die Handwerkskammern ein großes Angebot an berufsbegleitenden Kursen an. Hier finden sich verschiedene Zeitmodelle, beispielsweise:

  • Kurse an ein bis zwei Abenden pro Woche
  • Samstagslehrgänge
  • Blockkurse für die Urlaubszeiten
  • modularer Kursaufbau für zeitliche Verteilung von Lernleistungen
  • Kombination aus den vorstehenden Alternativen (z. B. Abendschule mit Blockwochen)

Die Kurse zeichnen sich durch ihre große Nähe zur abzulegenden Prüfung aus. Die Bestehensquoten sind meist etwas höher als bei den Teilnehmern von privaten Bildungsträgern.

Private Bildungsträger

Auch private Bildungsträger haben sich im Laufe der Zeit an ihre Kundschaft angepasst und bieten inzwischen eine Vielzahl unterschiedlicher Kursmodelle an. Auch hier werden die Teilnehmer gezielt auf die jeweilige Kammer- oder staatliche Prüfung vorbereitet. Zwar haben die Teilnehmer der Kammerlehrgänge meist einen leichten Vorsprung hinsichtlich der Abdeckung der Lehrpläne. Allerdings sind private Bildungsträger flexibler hinsichtlich der Kursorganisation.

Es gibt auch private Anbieter, die reine Onlinekurse anbieten – dies kann eine gute Lösung für Menschen sein, die sehr flexibel bleiben möchten und viel unterwegs sind. Über diese Möglichkeit wurde bereits in diesem Artikel berichtet.

Bild © Jupiterimages/Photos.com/Thinkstock




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