Informiert bleiben · Twitter · Facebook · Google+

Sie sind hier: Start » News »

Mit Beginn des heutigen Tages finden im öffentlichen Dienst weitere Warnstreiks statt. Damit sollen im Tarifstreit die Forderungen unterstützt werden. Betroffen sind davon Länder Niedersachsen und Bremen. Dort erfolgte eine Niederlegung der Arbeit von Mitarbeitern der Kindertagesstätten, der Müllabfuhr und der Verkehrsbetriebe. Vorbereiten auf Warnstreiks können sich Berlin und Brandenburg in dieser Woche ebenfalls. Geplant sind derartige Aktionen für Donnerstag.



Beginn der Warnstreiks im öffentlichen Dienst Die jetzigen Warnstreiks in Niedersachsen und Bremen symbolisieren für den öffentlichen Dienst die zweite Warnstreikwelle. Das führt dazu, dass sich die Menschen auf Einschränkungen während des ganzen Tages einstellen müssen. Wie die Nachrichtenagentur dpa am Morgen erfuhr, wird der gesamte öffentliche Dienst mit seiner Breite bestreikt. Dies bestätige der Sprecher von Verdi, Ulf Birch. Angelegt wurde der Streik auf einen Zeitraum von 24 Stunden. Daher wird der Streik bis zum Dienstagmorgen um 3.00 Uhr andauern. Laut der Hannoverschen Verkehrsbetriebe bedeutet das den Verbleib von Bussen und Bahnen bis zu diesem Zeitpunkt in den Depots. Außerdem sind auch die städtischen Kindergärten in Hannover geschlossen. Ferner wird kein Müll abgeholt.

Die Warnstreikwelle wird am Dienstag in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen fortgesetzt. Für Mittwochs sind Streiks im öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen angesetzt worden. Neben Berlin und Brandenburg am Donnerstag wird es Streikaktionen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen geben.

Es handelt sich damit um die Fortsetzung einer Warnstreikwelle, die zu Beginn des Monats ihren Anfang nahm. Schon zu dem Zeitpunkt fanden Warnstreiks in ganz Deutschland statt. Schließlich geht es immerhin um eine Forderung von 6,5 Prozent mehr Gehalt. Mindestens soll aber eine Steigerung des Einkommens gerade bei niedrigeren Entgeltgruppen von 200 Euro herauskommen. Das bisher erhaltene Angebot der Arbeitgeber liege in der Gesamtrechnung der Gewerkschaft mit 1,77 Prozent deutlich unter dem Inflationsausgleich und könne nicht akzeptiert werden.

Bild © FotoLyriX – Fotolia.com




Ähnliche Artikel:


Kommentieren


Weitere Artikel:
St. Patricks Day 2012: Eine jahrhundertelange Tradition
Viel Tun ums Nichtstun: Wenn Kinder sich langweilen

© 2009-2017 HC