Informiert bleiben · Twitter · Facebook · Google+

Sie sind hier: Start » Lifestyle »

Wer sich im Alter nicht mehr selbst versorgen kann, zieht in der Regel in eine öffentliche Einrichtung. Dieser Schritt ist für viele alte Menschen mit großen Ängsten und Sorgen verbunden. Über den Kummer, dass sie ihre gewohnte Umgebung verlassen und ihren Hausstand deutlich verkleinern müssen, werden die Vorteile der verschiedenen Alterswohnformen jedoch oft völlig vergessen. Wer den Umzug in ein Altenwohnheim dann endlich geschafft hat, stellt nach einer Eingewöhnungszeit fest, dass das Leben im Altersheim durchaus seine schönen Seiten hat.



Wohnen im Alter - Altenheim, PflegeheimBeispielsweise fällt die ganze Last der täglichen Wohnungspflege völlig weg. Altenheime bieten eine Rundumbetreuung, zu der auch das Zimmerreinigen und die Wäschepflege gehört. Die psychische Belastung, die ein Mensch spürt, wenn er den Verfall seiner Umgebung wahrnimmt, ihn aber nicht aus eigener Kraft aufhalten kann, ist nicht zu unterschätzen. Viele Menschen blühen durch diese Entlastung im Altersheim noch einmal richtig auf.

Auch wenn die Pflegerinnen im Altersheim bekanntlich nur wenig Zeit zur Pflege haben, so kommen sie doch regelmäßig vorbei. Tagsüber werden in vielen Altenwohnheimen zusätzliche Feste, Aufführungen und Kurse angeboten, die der Zerstreuung dienen. In Altenwohnheimen ist immer etwas los. Die Einsamkeit, die sich ja durch Schwerhörigkeit und durch die eingeschränkte Bewegungsfähigkeit im Alter stark bemerkbar macht, wird hier durch das gemeinsame Erleben des Tagesrhythmus deutlich gemindert. Altenheime sind zudem in der Regel behindertengerecht ausgestattet. Das erlaubt auch körperlich eingeschränkten Senioren wieder vermehrt ein eigenbestimmtes Leben, da sie nicht mehr durch Barrieren gehindert werden. Und schließlich lernen sich in Altersheimen Menschen mit den gleichen Problemen kennen und können sich ohne Aufwand treffen. So manche gute Freundschaft wird dort geschlossen. Aufgeschlossene Menschen treffen sich einfach in der Cafeteria und haben immer Gesellschaft.

Altenheime sind viel besser als ihr Ruf. Wer sich für Altenwohnformen interessiert, sollte sich verschiedene Altersheime ansehen. Wichtig für das positive Leben im Altersheim ist der regelmäßige Kontakt mit den Angehörigen. Aber gerade durch das Leben im Altersheim sind positivere Kontakte zwischen Verwandten möglich, weil die Angehörigen sich nicht durch die tägliche Pflege aufreiben, sondern Zeit für besondere Besuche mit Gesprächen und Unternehmungen haben. Menschen in Altersheimen haben freie Bewegungsmöglichkeit, die sie nach ihren Kräften nutzen können. Ihnen wird nur die tägliche Sorge um die Versorgung abgenommen.

Bild © iofoto – Fotolia.com




Ähnliche Artikel:


Kommentieren


Weitere Artikel:
Mit Groupon Geld sparen
In Berlin wohnen: Unsere schöne Hauptstadt

© 2009-2017 HC