St. Patrick’s Day: Der Nationalfeiertag der Iren

St Patrick's DayDer 17. März ist der Nationalfeiertag aller Iren. Gesetzlicher Feiertag ist der St. Patrick´s Day allerdings nicht nur in Irland und Nordirland, sondern auch in der kanadischen Provinz Neufundland und selbst auf der Karibikinsel Montserrat.

Gefeiert wird an diesem Tag eigentlich der Heilige Patricius, der Schutzpatron der Iren, der die ehedem Ungläubigen einst bekehrt hat. Jedoch gerät der traditionell religiöse Charakter dieses Tages zunehmend in den Hintergrund. Zwar werden, dem Heiligen zu Ehren, immer noch Feiertagsgottesdienste abgehalten, in städtischen Gebieten ist man allerdings dazu übergegangen, den Tag lieber mit ausgelassenen Volksfesten und den traditionellen Paraden zu begehen.

Die Paraden zum „Paddy´s Day“ blicken tatsächlich schon auf eine jahrhundertelange Tradition zurück: Der erste Umzug zu Ehren des Heiligen Patrick fand 1766 statt – kurioserweise nicht in Irland, sondern in New York. In Irland selbst werden die typischen Festumzüge erst seit den 1970ern abgehalten.

Die größten und prächtigsten Paraden zu Ehren des Heiligen Patricius können in Dublin, New York, Boston und Manchester bestaunt werden. Temperament und Kreativität beweisen aber auch die Chicagoer Iren, die anlässlich des Freudentages sogar das Flusswasser mit Uranin grün färben.

Auch das Bier – mit Ausnahme des kostbaren Guinness – wird zuweilen in die grüne Nationalfarbe umgefärbt. Der Schalk sitzt den Iren an diesem Tag im Nacken und so ist denn auch der „Leprechaun“, der Kobold, ein beliebtes Symbol des St. Patrick´s Day. Grün gekleidet und mit roten Haaren dargestellt, gehört er ebenso dazu wie „Shamrock“, das dreiblättrige Kleeblatt.

Grün regiert an diesem Tag! Iren in aller Welt bekunden am „Paddy´s Day“ ihren Nationalstolz und ihre Trinkfestigkeit. Der Tag wird mit Festivals, Musik, Pferderennen, Fußballspielen, Feuerwerk und dergleichen mehr begangen.

Gefeiert wird die „Green Party“ an diesem Tag überall auf der Welt, wo echte Iren, Wahl-Iren und sonstige Guinness-Freund zu Hause sind – und die restliche Welt feiert gern mit.

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