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Etwas für die Freizeit, viel für die Fitness, das Koordinationsvermögen trainieren, raus in die Natur und hinein ins Abenteuer. Kurz – ein Mountainbike muss her. Die Auswahl der Mountainbikes und ihre Technik, aber auch die verwendeten Materialien, haben sich in den letzten Jahren einer Evolution unterzogen: Scheibenbremsen, integrierte Federung und eine Handschaltung mit Zahnkränzen und Kette, setzen für den anspruchsvollen Mountainbiker heute die Standards.



freeride bikenTechnik vom Feinsten auf zwei Rädern

Die Ansprüche werden höher und so werden auch die MTBs spezieller. Das Enduro Bike, das All Mountain, das Big Mountain, Cross Country Räder oder die Freerider zählen zu den Kategorien der MTBs. Das All Mountain Bike ist der Allrounder unter den Mountainbikes: Es ist möglichst leicht gearbeitet, hat einen großzügigen Federweg (mindestens 140mm vorne und hinten) und eine besonders robuste Ausstattung. Die Breite des Fahrradreifens sollte mindestens 2.2 Zoll betragen, denn beim anspruchsvollen Offroad Einsatz entscheidet jeder Millimeter Gummi und Stollen über den wichtigen Grip. Für das jederzeit sichere Handling des Mountainbikes sind hochwertige Scheibenbremsen absolut erforderlich. Am Hinterrad sollte der Durchmesser der Bremsscheibe mindestens 180mm betragen, um ein Überhitzen auch auf langen Abfahrten zu vermeiden. Der Lenker des Mountainbikes ist gekröpft und breit, denn so ist eine maximale Lenkpräzision und Kontrolle auch auf schwierigen Passagen jederzeit möglich.

Schaltung – das Herz des MTB

Bei der Schaltung sollte keinesfalls gespart werden. Shimano oder Sachs zählen zu den renommierten Herstellern der hochwertigen Handschaltungen, die perfekt auf das Bike und den Fahrer eingestellt werden. Der Händler hilft gerne weiter, mit einem Kreuzschlitzschraubendreher und einem 5er-Imbus-Schlüssel ist die Schaltung allerdings auch schnell selbst eingestellt. Leichtgängig und optimal positioniert ist die Handschaltung und dabei ganz auf die Körperhaltung und die Größe des Fahrers angepasst.

Probefahrt entscheidet

Um das richtige Bike zu finden, das nicht nur zu den sportlichen Ambitionen, sondern auch zur Physiologie des Fahrers am besten passt, ist eine Probefahrt angesagt. Dabei wird nicht nur die Rahmengröße dem Praxistest unterzogen, sondern vor allem auch das optimale Verhältnis von Fahrradgewicht und Federweg. Grundsätzlich gilt: Umso schwerer ein Mountainbike, um so mehr Federweg kann es anbieten. Der Federweg erleichtert das relaxte Fahren auf den Abwärtsstrecken, während das höhere Gewicht jedoch auf den Steigungen (Uphill) in die Beine geht. Doch bei dem robusten Allrounder Allmountainbike sind zwar Materialien wie ultraleichte Carbonteile meist nicht verarbeitet, dafür wird aber immer das Optimum zwischen den verwendeten Leichtmaterialien und der gewünschten Stabilität gesucht. Eine Richtgröße für die Rahmenhöhe lässt sich bereits vor der Probefahrt ermitteln, wobei aber auch hier letztlich das Fahrgefühl im Praxistest entscheidet: Die Schrittlänge multipliziert mit 0,574 ergibt die (rechnerisch) ideale Rahmenhöhe in Zentimetern. Bei einer Schritthöhe von 100cm ergibt sich somit eine Rahmenhöhe von 57,45cm, was ungefähr einem 23 Zoll Rahmen entspricht.

Perfekt erholen

Mit dem MTB lässt sich der richtige Ausgleich zum Alltag finden. Zahlreiche harte Trails und Anfängerstrecken sind in landschaftlich attraktiven Gegenden angelegt und sorgen für Spaß – auch bei schlechtem Wetter. Das Mountainbiken ist zum Trendsport geworden, der Aktivität, Natur und Technik verbindet.

Bild © jazavac – Fotolia.com




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