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Marken Outlet Online - Alle Marken zu super PreisenAm Anfang aller Dinge kamen nur wenige Menschen in den Genuss von Outletstores. Meistens lagen sie nämlich auf dem Firmengelände eines Herstellers, manchmal aber auch in der nächstgelegenen Stadt. Solche meist unprätentiösen Verkaufsmöglichkeiten prägten den Begriff „Factory Outlet“. Hier ging es in der Regel nicht um ein schönes Ladengeschäft, sondern den zügigen Absatz von Marken-Bekleidung mit teils erheblichen Preisnachlässen. Die angebotenen Waren stammten aus Umtäuschen, sie konnten kleine Produktionsfehler haben und als B-Ware gekennzeichnet sein oder es waren schlicht zwei übrige Einzelpaare eines auslaufenden Models in einer bestimmten Größe. Man konnte sich bald per Buch oder Liste informieren, welche Hersteller einen Fabrik-Outlet für B-Ware, Umtäusche, Restposten oder Lagerüberhänge hatten. Manchmal schlossen sich auch mehrere Markenartikler zu einem größeren Factory-Outlet-Center zusammen, um die Attraktivität zu erhöhen. Man musste leider oft weite Wege fahren, um an die Artikel eines namhaften Sportbekleidungsherstellers zu kommen – oder man nutzte Reisen, um bei einem solchen Laden vorbeizufahren. Besonders interessant waren solche Outletstores und Factory Outlets natürlich für teure Markenbekleidung oder Designerware.



Marken Outlets im Internet

Heute ist alles anders. Jeder kann in den Genuss von Outletstores kommen – unter anderem dank des Internetzeitalters. Irgendwann erkannte jeder Hersteller, dass er sehr viel mehr Ware umsetzen könnte, wenn er seinen Marken Outlet Store ins Netz stellt. Das schließt ja keineswegs aus, dass man nicht auf dem Firmengelände oder in einem stadtnahen Outlet noch besondere Angebote bereit hält, die nur den Anreisenden zu Gute kommen. Im Netz jedoch kann man den schnellen Absatz garantieren – und das ist im Interesse des Herstellers. Selbst die Mode ist heute schneller geworden. Kollektionen werden ständig erneuert, alte Warenbestände müssen daher möglichst schnell Platz machen. Es rechnet sich, die überschüssige Ware zu teils drastischen Preisnachlässen abzustoßen. Ware mit kleinen Fehlern verkauft man lieber statt sie wegzuwerfen. Denn: Auch Lagerkosten sind hohe Kosten und fallen zudem durch wegen Platzmangel am Lager negativ ins Gewicht. Durch Lagern wird die Ware zudem nicht besser. So hat man neben dem Outletstore in Städten heute auch einen oder mehrere Online-Outlets etabliert. Darüber hinaus hat man noch weitere Konzepte des Outlet-Verkaufs erfunden. Im Direktverkauf umgeht man nämlich die Zwischenhändler und kann schon deswegen die Waren deutlich günstiger anbieten. Heute gibt es aber auch Online-Outlets, die von Wiederverkäufern betrieben werden. Diese beschränken sich meist nicht auf die Marke eines Herstellers, sondern vertreiben eine Warenart verschiedener Markenhersteller. Ein anderes Konzept ist der Vertrieb preisreduzierter Waren über geschlossene Online-Einkaufsplattformen, zu denen nicht jeder Zugang erhält. Online-Shopping-Communities können ebenfalls Outletstores sein.

Da Marken-Outletstores im Netz und anderswo so erfolgreich Kunden anziehen, ist der Begriff „Outlet“ heute zunehmend verwässert worden. So mancher Onlinehändler wirbt mit der Bezeichnung für seinen Onlineshop, ohne tatsächlich einen echten Marken-Outlet zu betreiben oder einen Markenhersteller hinter sich zu haben. Wer also den Suchbegriff „Online-Outlet“ googelt, kann unter Umständen auch auf Links geleitet werden, die einen zu einer Verkaufsstelle bei Ebay weiterleiten. Andererseits muss man sich fragen, ob der Begriff Outlet nicht einfach eine Verkaufsstelle meinte, in der Waren mit starken Preisnachlässen verkauft wurden. Nur der Fabrik-Outlet ist immer mit einem bestimmten Hersteller verbunden gewesen.

Bild © phecsone – Fotolia.com




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