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Entscheidend bei einer Matratze sind die gute Entlüftung, das persönliche Schwitzverhalten sowie genügend Stützkraft für das eigene Körpergewicht. Viele Verbraucher haben Rückenschmerzen oder Verspannungen, besonders im Nacken- oder Hüftbereich und möchten ihre Beschwerden mit der geeigneten Matratze lindern.



matratzeWer schlecht schläft, kann sich nicht entspannen und die Wirbelsäule entlasten. Die Folge können schmerzhafte Rückenleiden sein. Weil Schmerzen durch Verspannungen oft auch seelisch bedingt sind, muss man sich auf seiner Matratze wohlfühlen, um gut schlafen zu können. Von den vielen unterschiedlichen Modellen, die der Handel anbietet, werden vier besonders geschätzt.

Die Wasserbettmatratze

Sie kann ohne die Konstruktion eines Wasserbetts nicht genutzt werden. Ihr Vorteil ist, dass sie sich nicht durchliegt. Nachteilig ist, dass man sich an sie gewöhnen muss und sie wegen ihrer Beweglichkeit nicht jedem liegt.

Die Federkernmatratze

Durch die integrierten Federn schmiegt sich diese klassische Matratze dem Körper an und schont die Wirbelsäule. Wenn die Matratze ungemütlich wird und durchgelegen ist, sollte sie ausgewechselt werden.

Die Hartschaummatratze

Das Material passt sich dem Körper individuell an und bekommt im Laufe der Zeit die ganz persönliche Note des Schläfers. Diese Matratze sollte innerhalb der Familie nicht rotieren, weil sie durch das Liegen von einer Person passend zu ihrem Körper geformt wurde.

Die Schaumstoffmatratze

Auch Schaumstoff ist elastisch und passt sich dem Körper an, aber nur bei einer normalen Zimmertemperatur. In dem Moment, wo es kühler wird, ist das Material nicht mehr anschmiegsam.

Worauf beim Kauf zu achten ist

Der Körper muss auf der Matratze gut gelagert sein. Wer morgens gerädert und verspannt aufsteht, schläft auf der falschen Unterlage, die die Wirbelsäule nicht genug entlastet. Manchmal ist die Matratze auch zu alt, obwohl sie vielleicht noch ganz gut aussieht. Eine Faustregel besagt, dass nach zehn Jahren die Schlafstätte erneuert werden sollte. Eine gute Schlafunterlage bietet verschieden elastische Zonen. Beim Liegen darf insbesondere die Taille nicht durchhängen, während die Fersen, das Kreuzbein und der Schultergürtel unterstützt nachgeben dürfen. Wer es gut mit sich meint, achtet darauf, dass sein Schlaflager belüftet ist und sich die Klimazone zwischen Zudecke und Matratze angenehm anfühlt. Der Mensch verliert in der Nacht durch Atmen und Schwitzen einen halben Liter Feuchtigkeit, die abgeführt werden muss, wenn Hygiene im Bett ernst genommen wird.

Achtung beim Schnäppchenkauf

Ein unüberlegter Matratzenkauf kann teuer werden, wenn die Matratze nicht zum Körper passt und der Schläfer unbequem liegt. Die einzig richtige Matratze gibt es nicht. Jeder Mensch ist anders und muss sich genügend Zeit nehmen, seinen Schlafplatz gut auszusuchen. Immerhin verbringen viele Menschen bei täglich 7 Stunden Schlaf 49 Stunden pro Woche im Bett, oft mehr Zeit als am Arbeitsplatz.

Bild © angelo.gi – Fotolia.com




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