Der Kampf mit dem Zimtstern

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit! Die süßen Versuchungen kommen in vielfältiger Form und in weihnachtlichen Schalen auf den Tisch – in der Vorweihnachtszeit wird alles geboten, was lecker schmeckt und leider oft ein schlechtes Gewissen macht!

Der Kampf mit dem Zimtstern - Abnehmen in der WeihnachtszeitVon Anisplätzchen bis Zimtstern

Das Diktat der Werbung und der Modewelt, nur schlank und rank sei schön, verdirbt vielen Menschen, vornehmlich Frauen und jungen Mädchen, den wirklichen Genuss der Leckereien, die traditionell zur Advents- und Weihnachtszeit gehören, wie die bunten Eier zu Ostern. Zu oft meldet sich das schlechte Gewissen, sobald ein Plätzchen im Mund verschwindet. Der Gedanke, dass es von dort den direkten Weg auf die Hüften findet – um dort für immer und ewig zu bleiben – siegt meist über den Genuss.

Dabei ist dürr längst out! Prominente Vorreiter wie die Künstlerin Lady Gaga nutzen ihre Popularität, um dem Schlankheitswahn endlich ein Ende zu setzen. Sie stehen zu ihren weiblichen Rundungen und auch zu ihren in manchen Augen überflüssigen Pfunden. Fotokampagnen sollen den Frauen und vor allem jungen Mädchen verdeutlichen, dass Schönheit nichts mit BMI oder Körpermaßen zu tun hat, sondern vielmehr mit der inneren Einstellung, Selbstvertrauen und Ausstrahlung. Es ist wichtig, dass sich Prominente, besonders aus der Film- oder der Musikbranche, öffentlich zu diesem Thema äußern. Gerade diese Menschen haben Einfluss auf ihre zahlreichen meist jungen Anhänger und Fans und somit die Möglichkeit, etwas in den Köpfen der Menschen zu verändern. Diese Macht kann gefährlich sein. Wird sie jedoch wie in diesem Fall genutzt, Schönheitsidealen den Kampf anzusagen, die unzählige junge Mädchen zum Hungern verleiten, weil sie denken, nur dünn wäre attraktiv, ist es positiv anzusehen, diese Macht einzusetzen.

Die goldene Mitte

Wie in vielen Bereichen des Lebens gilt auch bei der Figur der Leitsatz: der Mittelweg ist der beste! So ungesund Übergewicht auf Dauer ist, so schädlich ist eben auch chronisches Untergewicht oder gar Magersucht. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung und genügend Bewegung halten das Gewicht in der Regel auf einem vernünftigen Level. Diese Lebensweise erlaubt auch kleine Sünden, wie sie leider oft genannt werden. Das Leben soll Genuss sein, dazu gehört nun mal auch, das Essen zu genießen. Vanillekipferl und Spekulatius, Anisplätzchen und Zimtsterne sind Naschereien, die man ruhig ohne schlechtes Gewissen genießen darf – schließlich gibt es sie ja nur ein paar Wochen im Jahr. Und in der kalten Jahreszeit schadet ein wenig Speck auf den Rippen auch nicht – er bildet eine gute Reserve in Erkältungssaison, wenn der Körper durch Infektionen geschwächt wird.

Bild © Sergey Kaliganov – Fotolia.com