Der Chef ein Psychopath – Persönlichkeitsstörungen in der Arbeitswelt

Krankhafte Psychopathen gibt es nur im Kino? Keineswegs – manchmal sind sie uns näher, als wir gemeinhin annehmen möchten. Am Arbeitsplatz sind täglich Menschen anzutreffen, die offenbar an Persönlichkeitsstörungen leiden. Auch Chefs bleiben von psychotischen Störungen nicht verschont. Manchmal ist eine gewisse Portion Psychopathie in Führungspositionen sogar nützlich.

PsycheHier eine kleine Auswahl an typischen Persönlichkeitsstörungen am Arbeitsplatz:

Narzissten sind keine Seltenheit in Chefetagen

Narzissmus kommt in Chefetagen besonders häufig vor, denn solche Persönlichkeiten drängt es meist geradezu in Führungspositionen. Dort können sie sich selbst etwas beweisen. Eine kleine Portion Narzissmus ist sogar unverzichtbar, wenn es darum geht, seine Rolle im Management gut zu erfüllen. Ansehen und Macht sind die Ziele dieses Typus Mensch, jedoch muss dies nicht immer verbunden sein mit einem arroganten Auftreten und mangelndem Einfühlungsvermögen. Ist es doch so, so kann es sich bei diesem Charakter um einen krankhaften Narzissten handeln. Wer mit oder unter ihm arbeiten muss, wird sich wenig geschätzt fühlen. Genau genommen handeln Narzissten jedoch aus einem Mangel an Selbstwertgefühl, auch wenn man es ihnen nicht anmerkt. Werden sie viel gelobt und nie infrage gestellt, geht es ihnen am besten – und somit auch ihren Kollegen und Untergebenen. Auf http://www.gutefrage.net/frage/unterschied-zwischen-narzissten-und-psychopathen werden Gedanken zum Thema ausgetauscht.

Größenwahnsinn kann zwar krankhaft, aber auch positiv sein

Besser ist es, im Arbeitsleben mit dem Größenwahnsinnigen auszukommen. Er überschätzt sich zwar häufig und muss immer zu viel von allem haben, jedoch haben diese Chefs auch ihr Positives: Hohe Ziele und manchmal sogar Kreativität. In Zusammenarbeit mit besonnenen Kollegen und vernunftorientierten Untergebenen ist mit diesem Chef trotzdem einiges zu erreichen. Im Stillen darf dabei durchaus einmal gelacht werden über seine immer wieder unrealistischen, größenwahnsinnigen Vorhaben. Wenn er dann auf die Nase fällt, hat er immerhin die Chance wichtige Erfahrungen zu machen. Für die Menschen um ihn herum gilt: Immer auf dem Teppich bleiben und nur nicht alles glauben, sondern ruhig abwarten.

Der Schrecken unter den Chefs: Der wahrhaftige Tyrann

Am meisten gefürchtet in der Arbeitswelt sind schlussendlich die Tyrannen, denn sie versetzen alle in Angst und Schrecken, wenn sie nur auftauchen oder ihr Name erwähnt wird. Die Anweisungen des Tyrannen müssen so schnell wie möglichst ausgeführt werden, ansonsten kann der Boden bzw. das Büro wackeln. Selbst vernünftige Einwände oder Bedenken lässt er nicht gelten. Ihm zu widersprechen traut sich kaum jemand – alleine sein Blick oder seine Stimme sorgen dafür. Wer es dennoch wagt, bekommt es sofort zu spüren, oft sogar in Form von öffentlichen Beleidigungen. Hier gilt es also selbst sachlich zu bleiben – und sich möglichst bald nach einem neuen Chef umzusehen. Ansonsten kann es früher oder später zu eigenen psychischen Störungen kommen.

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