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Beruflicher Wiedereinstieg nach der ElternzeitDer berufliche Wiedereinstieg nach der Elternzeit ist kein leichtes Unterfangen. Trotzdem lohnt es sich, nach Möglichkeiten zu suchen, durch eigenes Geld wieder unabhängig zu werden und sich außerdem wieder selbst um die Altersversorgung kümmern zu können.



Mit der Rückkehr in den Job erfüllt sich so manche Frau den Wunsch nach Anerkennung, Selbstachtung, sozialer Kommunikation und Selbstverwirklichung. Schließlich haben heutzutage die meisten Frauen eine gute Ausbildung und einen Beruf erlernt und sogar bis zur Erziehungsphase Karriere gemacht. Also, warum sollte man darauf verzichten?

Es bedarf allerdings einiger Vorbereitung und einer bestimmten Zielsetzung, für die es sich lohnt, die Ärmel hochzukrempeln. Frauen brauchen einen Job, der ihnen Spaß macht und währenddessen ihre Kinder gut untergebracht sind. Um dies alles zu managen, benötigen sie gute Freunde, zahlreiche Helfer und ein gut funktionierendes Netzwerk, um auch harte Zeiten durchzustehen.Leider fixieren sich immer noch zu viele Mütter auf das was sie nicht können, und nicht auf ihre Fähigkeiten, die sie in Zukunft einsetzen könnten. Sie machen sich unnötig klein und stehen sich und ihrem beruflichen Wiedereinstieg oft selbst im Weg.

Ein großer Fehler ist es, wenn junge Frauen ihre Professionalität aus den Augen verlieren und sich nur noch auf die Kinder konzentrieren. Denn die laufenden Veränderungen in jedem Job sollte man mitbekommen, da man sonst beim Bewerbungsgespräch der Konkurrenz hinterherhinkt.

Mütter sollten also aufhören, ihre Minderwertigkeitskomplexe zu pflegen und beginnen, etwas für ihr Wohlbefinden zu unternehmen. Berufsrückkehrerinnen sollten am Job dranbleiben – wenn es irgendwie geht und mit Urlaubsvertretung oder stundenweise Tätigkeit im alten Job sich zu engagieren. Die Möglichkeit, sich per Fernstudium während der Familienphase weiterzubilden, sollte nicht unterschätzt werden.

Kontakte zu pflegen und fachspezifische Veranstaltungen wie Messen und Konferenzen zu besuchen, sind gute persönliche Kontaktmöglichkeiten, die manche Türen öffnen. Auch mit einem Praktikum oder einem freiwilligen Engagement können Frauen zeigen, was in ihnen steckt.

Heutzutage scheint das Internet beinahe unendliche Möglichkeiten zu bieten, auch eine Stelle nach der Familienzeit zu finden. Nirgendwo können sich Menschen schneller, einfacher, bequemer und ungestörter über die aktuellen Stellenangebote informieren als im Internet. Sie müssen gar keine Stellenanzeigen mehr in der Zeitung durchforsten, da die Angebote meist parallel im Online-Angebot zu finden sind. Auch Firmen schalten heutzutage ihre Anzeige in Job-Suchmaschinen und sparen dabei teure Anzeigen. Als Arbeitssuchender hat man die Möglichkeit, sich in eine Bewerberdatenbank einzutragen, mit denen die Unternehmen dann direkten Kontakt aufnehmen können.

Viele Wiedereinsteiger können oder wollen auch einfach nicht Vollzeit arbeiten. Dazu gibt es Alternativen wie Teilzeit, Job-Sharing, Telearbeit oder Selbstständigkeit, sodass Familie und Beruf kombinierbar werden.

Wenn Sie als künftiger Wiedereinsteiger eine Idee und ein bisschen Kapital haben, sollten Sie die Selbstständigkeit genauer durchleuchten. Vor allem Mütter, die aus der Arbeitslosigkeit oder nach einer langen Erziehungspause wieder in den Beruf einsteigen wollen, denken über eine freiberufliche Tätigkeit nach, um gleichzeitig auf eigenen Füßen zu stehen. Neben einer guten Idee benötigen sie einen perfekten Businessplan, Ausdauer, Kontaktfreudigkeit, Optimismus und eine starke Familie im Rücken. Als Notlösung sollte man eine Existenzgründung nicht betrachten, denn dafür müsste man viel zu viel Zeit und Energie in ein solches Projekt stecken. Rückschläge wären zu verkraften und als Unternehmerin ist man allein verantwortlich für die Beschaffung von Kunden und Kapital, für Buchhaltung und Büroorganisation. Wer sich also zutraut, gleichzeitig als Existenzgründerin mit der Doppelbelastung Beruf und Familie zurechtzukommen, sollte diesen Schritt bei entsprechenden Voraussetzungen wagen oder zumindest in Betracht ziehen. Viele Vorhaben werden finanziell gefördert und müssen rechtzeitig beantragt werden. Doch mit guter Strategie wird auch Ihnen ein Neustart gelingen!

Bild © Hannes Eichinger – Fotolia.com




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