Auswandern in die USA

Bei vielen Auswanderern stehen die Vereinigten Staaten Amerikas ganz oben auf der Wunschliste. Kein Wunder, denn die USA sind seit Jahrhunderten das Immigrationsland schlechthin. Wer in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ziehen möchte, sollte allerdings vorher alle Details genaustens planen, denn seit dem 11. September 2001 haben sich die dortigen Einreisebedingungen stark verschärft.

Auswandern in die USAWohnen und Leben

Die Lebenserhaltungskosten in den USA unterscheiden sich ein wenig von denen im europäischen Raum. So sind zum Beispiel die Mieten relativ hoch. Das gilt vor allem für Großstädte. Wenn man jedoch ein wenig sucht, findet man auch günstige Ferienhäuser in Florida oder erschwingliche Appartements in New York. Es ist üblich, die gewünschte Immobilie auf Raten zu kaufen und diese dann innerhalb einer gesetzten Frist abzubezahlen. Heizung, Strom und Klimaanlage werden separat berechnet und kosten im Schnitt zusätzlich etwa 200 Dollar im Monat. Das Benzin ist mit ungefähr 65 Cent pro Liter günstiger als hierzulande. Das Gleiche gilt ebenfalls für herkömmliche Lebensmittel-Fast-Food-Ketten.

Benötigte Unterlagen

Bevor man nach einer Unterkunft sucht, sollte man allerdings alle nötigen Papiere beschaffen. Vor allem benötigen Auswanderer eine Greencard, um länger als drei Monate in den USA verbleiben zu können. Diese bekommt man entweder durch die Greencard-Lotterie oder aber durch in den USA lebende Verwandte. Außerdem ist eine Social Security Card unabdingbar, denn ohne diese kann man in den USA weder ein Konto eröffnen, noch einen Job finden oder eine Wohnung mieten. Sind diese Unterlagen vorhanden, muss man sich in den USA noch polizeilich melden. Nach fünf Jahren kann dann die amerikanische Staatsbürgerschaft beantragt werden. Alle männlichen Auswanderer sollten beachten, dass sie verpflichtet sind, sich bis zu einem Alter von einschließlich 27 Jahren bei der US Army zu melden und im Falle eines Einzuges auch zu dienen.

Vorsorgemaßnahmen und Finanzielles

Man braucht keine speziellen Impfungen oder Medikamente, um in die USA auszuwandern. Auch ist die dortige Krankenversicherung günstiger als man denken mag. So zahlt man üblicherweise im Monat ungefähr 200 Dollar dafür, für einen Krankenhausaufenthalt muss man mit circa 1.000 Dollar rechnen. Das ist immerhin weniger als es zu sein scheint, denn aufgrund der schwierigen Wirtschaftslage ist der Wert des Dollars auf 0,77 Euro gefallen. Seine Rechnungen sollte man im Übrigen in regelmäßigen Raten abbezahlen, auch wenn man die Möglichkeit hat, alles sofort zu begleichen. Nur so kann man in den USA seine Kreditwürdigkeit unter Beweis stellen. Wenn man eine stabile Kredithistorie vorweisen kann, erhält man nach kurzer Zeit problemlos Anträge für eine Visa- oder Mastercard.

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