Informiert bleiben · Twitter · Facebook · Google+

Sie sind hier: Start » Lifestyle »

Atkins-Diät: Was darf ich essen - Erfahrungen, Ernährungsplan, Speiseplan, Anleitung, PhasenDie Atkins-Diät wurde von dem amerikanischen Kardiologen Dr. Robert Atkins entwickelt. Viel Eiweiß und auch Fett ist erlaubt, während die Kohlehydrate deutlich eingeschränkt werden, worunter auch Gemüse und Obst fallen. Mit der Atkins-Diät entfällt das lästige Kalorienzählen. Das hinter diesem Diätkonzept liegende Prinzip ist die Low-Carb-Methode, mittels derer der Körper seine Energie aus Fett und Eiweiß gewinnen soll.



Durch den Mangel an Vitaminen und Mineralstoffen ist während der Atkins-Diät ein Ausgleich des Mineralstoff- und Vitaminhaushaltes durch Nahrungsergänzungsmittel erforderlich. Erforderlich ist es auch, viel zu trinken, wie bei jeder anderen Diät auch. Für Freunde von alkoholischen Getränken bietet die Atkins-Diät auch gewisse Mengen an Alkohol im Diätprogramm.

Fisch, Käse und Fleisch haben durch den Eiweißgehalt den Vorzug, dass sie langanhaltend sättigen können. Damit tritt bei der Atkins-Diät wenig Hunger auf, was das Durchhaltevermögen erheblich steigern kann. Da auch Fett erlaubt ist, unterstützt dies ebenfalls die sättigende Wirkung dieser Diät. Erfahrungswerte bestätigen, dass mit einer eiweißreichen Diät die stark Übergewichtigen in den ersten Diätwochen besonders leicht und schnell Gewicht verlieren können.

Es gibt eine Reihe von Studien zur Atkins-Diät. Einige Untersuchungen weisen nach, dass Übergewichtige mit einer kohlenhydratreduzierten Diät in den ersten Wochen mehr Gewicht verlieren als mit einer fettreduzierten Mischkost. Eine Ernährungsumstellung allerdings wird auf Dauer nicht gefördert.

Nachteilig ist das rigide Vorgehen bei dieser Diät. Denn auf Dauer sollten Abnehmwillige eine gesunde Ernährung bevorzugen und sich auch konsequent daran halten können. Doch mit der Atkins-Diät können auch die üblichen Jo-Jo Effekte beobachtet werden, wenn Abnehmwillige aus der rigiden Regel aussteigen und sich Heißhungerattacken überlassen. Durch das starke reduzieren des Kohlehydratstoffwechsels besteht auch die Gefahr, an Gicht zu erkranken. Denn Eiweißnahrung lässt Abbauprodukte entstehen, die über die Nieren ausgeschieden werden. Ein anderer Nachteil ist die Gefahr, dass die Blutfettwerte in die Höhe getrieben werden und dadurch Herz und Kreislauf belastet werden.

Bild © Sergey Kaliganov – Fotolia.com




Ähnliche Artikel:


Kommentieren


Weitere Artikel:
Wellness Wochenende in einer Therme mit Saunabesuch und Massagen
Skiurlaub: Wintersport und Urlaub verbinden

© 2009-2017 HC