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Wenn der Hals kratzt, die Nase läuft und der Husten unerträglich ist, hat die Erkältungszeit begonnen. Durchschnittlich erkältet sich ein erwachsener Mensch bis zu vier mal im Jahr. Wird der virale Infekt rechtzeitig erkannt und entsprechend behandelt, klingt die Krankheit nach einer Woche allmählich wieder ab. Tritt aber keine Besserung ein, so handelt es sich meist um eine sogenannte „verschleppte Grippe“, die verheerende gesundheitliche Folgen für die Gesundheit haben kann.



GrippeEine Erkältung ist keine Grippe

Eine Erkältung ist nicht gleichbedeutend mit einer Grippe. In beiden Fällen handelt es sich um sogenannte virale Infekte, die zwar eine ähnliche Symptomatik aufweisen, jedoch auf verschiedenen Virentypen basieren. Dem Erkrankten fällt es in der Regel schwer eine verlässliche Unterscheidung zu treffen. Die meisten Betroffenen gehen von einer normalen Erkältung aus.

Es spricht für einen grippalen Infekt, wenn die Erkrankung akut eintritt, während sich die Erkältung erst langsam entwickelt. Typische Kennzeichen einer Grippe sind hohes Fiber, Gelenk-und Muskelschmerzen, Schläfrigkeit und trockener Husten. Sollte sich der Krankheitszustand innerhalb einer Woche nicht bessern, so könnte es sich um eine sogenannte “ versteckte Grippe“ handeln, die eine erhebliche Gefährdung Gesundheit darstellt.

Die Gefahren einer Verschleppten Grippe

Bei einer versteckten Grippe wird der Husten schwächer, verschwindet aber nie ganz. Ständig läuft die Nase oder ist hartnäckig verstopft. Zudem ist der Erkrankte stets müde, abgespannt und schwach. Teilweise kommt es auch zu leichten bis starken Fieberanfällen. Viele ignorieren diese Anzeichen einer verschleppten Grippe und gehen ihrer Arbeit nach oder versuchen sogar Sport zu treiben. Ein Fehlverhalten was zu erheblichen Gesundheitsschäden führen kann. Durch die Grippe ist das Immunsystem stark geschwächt und Bakterien können den Organismus angreifen. Dabei befallen die Viren nicht nur die Schleimhäute von Hals, Nase und Rachen, sondern breiten sich im gesamten Körper aus. Besonders gefährlich wird es, wenn die Viren das Herz erreichen und dort eine Herzmuskelentzündung ( medizinisch: Myokarditis) verursachen.

In den meisten Fällen verschwinden die Viren wieder und die Myokarditis verheilt ohne das der Erkrankte etwas davon bemerkt hat. In Ausnahmefällen kann es aber auch zu einer Festsetzung der Viren im Herzkörper kommen, wo sie sich vermehren und den Herzmuskel nachhaltig schädigen. Teilweise greifen die Erreger auch die Atmungsorgane an, was eine Lungenentzündung oder einer Erkrankung der Bronchien zur Folge hat. Einige der Betroffenen merken nichts davon, während andere über Luftnot, Fieber und Herzrhythmusstörungen klagen.

Der Körper braucht vor allem Ruhe

Diese Warnhinweise sollten dann nicht ignoriert oder als Nachwirkung der Influenza gewertet werden.
Nur der Arzt kann durch ein EKG das Vorliegen einer Myokarditis diagnostizieren und effiziente Maßnahmen einleiten. Zudem sollte dem Körper während der Erkrankung und vor allem auch danach genügend Schlaf und Ruhe gegönnt werden.

Bild © anna – Fotolia.com




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