Trinknahrung für Patienten und Sportler

Trinken Trinknahrung Sportler PatientenLängst nicht alle Menschen befinden sich in der Lage, feste Nahrung zu sich nehmen zu können. Die unterschiedlichsten Gründe wie zum Beispiel Krankheiten oder Operationen können dafür verantwortlich sein, dass auf eine andere Form der Nahrungsversorgung zurückgegriffen werden muss. In solchen Fällen setzen Ärzte sehr häufig auf Trinknahrung, die – wie es der Name ja schon verrät – in flüssiger Form konsumiert wird beziehungsweise einfach getrunken werden kann.

Einer der Hauptgründe, weshalb einigen Patienten der Konsum von Trinknahrung verordnet wird, besteht darin, dass diese gegenüber der klassischen Form der Nahrungsaufnahme beziehungsweise im Vergleich zu fester Nahrung gleich mehrere Vorteile mit sich bringt. Der größte Unterschied zwischen den beiden Arten der Nahrung besteht darin, dass die Trinknahrung vollkommen flüssig ist und somit weder Magen noch den Darm stark belastet. Feste Nahrung kann nämlich nur unter der Zuhilfenahme von Magensäure und diversen Enzymen verdaut werden, was für den Körper unter Umständen sehr anstrengend sein kann. Flüssige Nahrung ist in solchen Fällen von großem Vorteil, weil sie den Körper entlastet.

Welche Substanzen und Nährstoffe die Trinknahrung enthält, die einem Patienten verordnet wird, ist teilweise sehr unterschiedlich – schließlich kommt es auch immer darauf an, welche Nährstoffe vom Patienten benötigt werden oder ob zum Beispiel die Aufnahme bestimmter Nährstoffe verboten ist. Vor allem Nierenpatienten dürfen nur ganz bestimmte Formen der Flüssignahrung zu sich nehmen – bestimmte Stoffe, welche die Nieren stark belasten, dürfen nicht konsumiert werden und sind deshalb in der Trinknahrung auch nicht zu finden.

Verallgemeinert lässt sich sagen, dass es eine Art Grundnahrung gibt, die ein breites Spektrum von Nährstoffen beinhaltet. Diese Grundnahrung wird den meisten Patienten verabreicht. Wenn es hingegen so ist, dass der Patient bestimmte Stoffe nicht zu sich nehmen darf, wird eine Nahrung verordnet, die diese Stoffe nicht beinhaltet.

Abschließend soll noch darauf hingewiesen werden, dass Patienten beziehungsweise kranke Menschen längst nicht die Einzigen sind, die Trinknahrung konsumieren. Auch im Bereich des Sports kann es vorkommen, dass die Menschen auf Flüssignahrung umsteigen, beispielsweise weil sich diese besser konsumieren lässt.

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