Schlafapnoe: Wie das Schlafverhalten optimiert werden kann

Viele Menschen leiden unter nächtlichen Atemstörungen und wissen noch nicht einmal von diesen akut auftretenden aber immer wiederkehrenden Schlafproblemen. Diese Unterbrechungen des Schlafs äußern sich durch Atemstillstand und sorgen – wenn auch temporär – für eine unzureichende Sauerstoffzufuhr um Gehirn. Der Betroffene stellt erst nach dem Aufwachen fest, welche Konsequenzen diese Schlafstörungen mit sich bringen.

Schlafapnoe: Wie das Schlafverhalten optimiert werden kann - Symptome, BehandlungDie Folgen definieren sich über Zerschlagenheit und dem Gefühl erschöpft aufzuwachen, beziehungsweise nicht ausreichend oder erholsam geruht zu haben. Aber auch morgendliche Kopfschmerzen sind die Folge von Atemstörungen, welche als Schlafapnoe bezeichnet werden.

Die Schlafapnoe und ihre Auswirkungen

Besonders stark schnarchende Menschen sind von der Schlafapnoe betroffen. Bereits das Schnarchen an sich, kann als Behinderung der Atmung dargestellt werden. Dabei leiden Männer doppelt so häufig unter dem Schlafdefizit, wie Frauen. Aber auch Übergewichtige Menschen sind häufiger von der Schlafapnoe betroffen. Für gewöhnlich setzt die Atmung während der einzelnen Schlafphasen für 10 bis 30 Sekunden aus. In schweren Fällen, kann die Atmung jedoch bis zu drei Minuten aussetzen. Die Häufigkeit variiert und kann bis zu hundert Mal pro Nacht auftreten. Einige Betroffene müssen sich mit mehr als 10 Schlafapnoen pro Stunde konfrontieren. Bei dieser Häufigkeit wird es kritisch, da der Sauerstoffgehalt im Blut stark absinkt. Aber auch beim Einschlafen kann die Schlafapnoe auftreten. Das temporäre Aussetzen der Atmung, ist während der Einschlafphase jedoch kein Grund zur Besorgnis.

Die Ursachen der Schlafapnoe

Die Ursache der Schlafapnoe basiert auf den Zusammenfall von Rachenwände und Rachenmuskulatur. Dieser versperrt den Atemweg und hält so lange an, bis der Betroffene aufwacht. Das Aufwachen wird vom Schlafenden in den seltensten Fällen wahrgenommen. Grundsätzlich holen Betroffene beim Aufwachen tief Luft und schlafen sofort wieder ein. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Schlafstörung, welche den Betroffenen dazu zwingt, die Nachtruhe immer und immer wieder zu unterbrechen. Auch langfristig haben Menschen mit Schlafapnoe vorwiegend Probleme, welche sich über den Sauerstoffmangel definieren. Dieser kann über einen längeren Zeitraum dazu führen, dass Herz- und Kreislauferkrankungen gefördert werden.

Jede Krankheit kann behandelt werden

Die Schlafapnoe wird durch den Konsum von Zigaretten und Alkohol begünstigt, weshalb Betroffene auf die Genussmittel verzichten sollten. Bereits die Einschränkung von Zigaretten und Alkohol kanm zur Linderung der Symptome führen. Aber auch der Konsum von Beruhigungs- und Schlafmitteln kann die Apnoe fördern weshalb auch hier ein Verzicht anzuraten ist. Schwere Mahlzeiten sollten ebenfalls vor dem Schlafen gehen gemieden werden. Eine weitere Minderung der Schlafapnoe, ist das Schlafen in der Seitenlage. Betroffene sollten deshalb versuchen, sich das Schlafen in Rückenlage abzugewöhnen. Um dieses Ziel zu erreichen, werden im Handel verschiedene Kissen angeboten, welche dabei helfen, de Schlafposition zu optimieren. Eine weitere Möglichkeit, ist die aufrechte Position des Oberkörpers. Dieser sollte leicht angehoben ruhen, um die Schlafapnoe zu minimieren.

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